Engagement für die Jugend: Mesut Özil kündigt Bau einer eigenen Fußballakademie an
Der weltberühmte frühere Mittelfeldstar Mesut Özil, der inzwischen als AK-Partei-MKYK-Mitglied politisch aktiv ist, besuchte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffen zum Jahrhundert der Türkei“ den historischen Bezirk Tarakli in Sakarya. Nach einem Rundgang durch die Straßen der Stadt, bei dem er sich mit lokalen Gewerbetreibenden sowie Bürgern austauschte und zahlreiche Autogramm- sowie Fotowünsche erfüllte, begab sich der Ex-Profi zur Nachwuchsanlage von Taraklispor. Dort trat der ehemalige Nationalspieler unter großem Jubel beim Elfmeterschießen gegen die Nachwuchstalente an und verkündete im Anschluss ein zukunftsweisendes Großprojekt für den türkischen Nachwuchsfußball.

Nachwuchsförderung in Ümraniye: Profi-Chance für Talente
Im Gespräch mit den anwesenden Medienvertretern enthüllte der Weltmeister von 2014 seine konkreten Ausbaupläne für die Talentförderung. Das Projekt nimmt im Istanbuler Stadtteil bereits Form an. „Die Kinder wollen sowohl Autogramme als auch Fotos. In Ümraniye befindet sie sich derzeit im Bau. Ich habe den Traum, eine Akademie zu gründen, und in einem Jahr wird sie fertig sein“, erklärte Mesut Özil erfreut. Der Ex-Profi betonte, dass der Nachwuchs gezielt gefördert werden soll: „Für Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren wollen wir ein System schaffen, sie an die Hand nehmen und ihnen die Möglichkeit geben, sich auf den größten Bühnen Europas zu präsentieren. Unser Ziel ist es natürlich, die Jugendlichen an die Hand zu nehmen und ihnen den Sport auf respektvolle, liebevolle und moralisch vorbildliche Weise näherzubringen. Ich werde alles dafür tun, was in meiner Macht steht.“

Einstieg in die Politik an der Seite des Präsidenten
Neben seinen sportlichen Plänen äußerte sich der frühere Ausnahmekönner auch zu seinen politischen Beweggründen und den Eindrücken aus dem Bezirk. „Der Besuch verlief sehr positiv, wir haben uns mit den Gewerbetreibenden getroffen. Wir haben zugehört, gesprochen und uns unterhalten. Wir haben uns auch mit den Kindern getroffen. Für mich war es sehr schön. Hoffentlich kann ich auch mit meiner Familie hierherkommen. Es ist ein sehr schöner Ort. Historisch gesehen ist es ein ganz besonderer Ort. Ich werde so bald wie möglich wiederkommen“, schwärmte der Politiker von der Kulisse vor Ort.

Zugleich blickte der Ex-Akteur auf seine jahrzehntelange Verbindung zur Staatsführung zurück und unterstrich seine Motivation für die Gremienarbeit. Er habe den Präsidenten bereits im Jahr 2009 kennengelernt, woraus sich eine enge Verbindung bis in die Gegenwart entwickelt habe. Es erfülle ihn mit großem Stolz, Mitglied des Partreigremiums zu sein und diesen Weg mitzugehen. Er sei sehr glücklich über seinen Schritt in die Politik, da ihm dieser die Möglichkeit gebe, direkt vor Ort mit Jugendlichen in verschiedenen Städten und Bezirken in den Dialog zu treten.


3 Kommentare
Hau ab in dein Land. Nimm Ilkay Almandoğdu mit.
Mein Lieber, warum dieser Hass? Lebst du in Deutschland? Du könntest deine Arbeitskraft auch in der Türkei einsetzen, gehst aber stattdessen für Deutschland arbeiten und zahlst hier deine Steuern.
Mesut Özil lebt jetzt in der Türkei und ist Türke. Mit dem Wissen von heute würde er sich für die türkische Nationalmannschaft entscheiden. Übrigens auch Gündogan. Dank Özil entscheiden sich Spieler wie Uzun, Yildiz oder Özcan nun voller Überzeugung für die Türkei. Sie haben gesehen, dass sie, egal was sie erreichen, nie richtig zu Deutschland gehören werden. Daher ist doch alles gut. Dadurch spielen viele Türkischstämmige wieder für das Land ihrer Großeltern (auch Türken in anderen europäischen Ländern). Özil investiert sein Geld und sein internationales Renommee in die Türkei. Perfekt!
Danke, du hast recht.