UEFA greift durch: Matteo Guendouzi nach Tumulten im Lyon-Spiel gesperrt
Der jüngste Gesamtsieg von Fenerbahce über Olympique Lyon hätte ein Grund zum Jubeln sein sollen, denn die türkische Mannschaft zog dank eines 3:2-Gesamtsiegs erfolgreich in die Ligaphase der UEFA Champions League ein. Doch das Ende der Partie wurde von einer wüsten Schlägerei nach dem Abpfiff überschattet, die vom ehemaligen FC Arsenal London-Mittelfeldakteur Matteo Guendouzi ausgelöst wurde. Wie aus einem Bericht von Sözcü hervorgeht, lief Guendouzi unmittelbar beim Schlusspfiff zum Jubeln vor die Fans von Lyon, machte auffällige Gesten in Richtung der Anhänger und stolzierte anschließend in übertriebener Weise über das Spielfeld. Diese Provokation führte prompt zu einer handfesten Massenschlägerei unter den Beteiligten.
Fehlverhalten und die harten Sanktionen der UEFA
Die europäischen Regelhüter der UEFA beschuldigten Matteo Guendouzi daraufhin offiziell, gegen die grundlegenden Regeln des anständigen Verhaltens verstoßen, Spieler oder andere beim Spiel Anwesende beleidigt sowie Zuschauer provoziert zu haben. Das Disziplinarorgan der UEFA entschied anschließend, dass der Mittelfeldspieler eine Geldstrafe von 50.000 Euro zahlen muss und insgesamt für vier Spiele gesperrt wird. Allerdings wurden zwei dieser Spiele für eine Bewährungszeit von einem Jahr ausgesetzt. Damit verpasst Matteo Guendouzi definitiv die ersten beiden Partien von Fenerbahce in der Königsklasse gegen den AS Rom und Aston Villa, ehe er gegen SK Slavia Prag auf das Spielfeld zurückkehren darf.
Auswirkungen der Sperre und neue Regelung bei Gelben Karten
Sollte sich der Franzose innerhalb der einjährigen Bewährungsfrist weitere Disziplinarverstöße leisten, greift die Reststrafe und er wird erneut für zwei Partien gesperrt. Zudem kassierte Matteo Guendouzi in den Playoffs der Qualifikation bereits zwei Gelbe Karten und stand damit kurz vor einer automatischen Kartensperre. Aufgrund einer Regularien-Anpassung der UEFA werden Verwarnungen nach den Playoffs jedoch komplett gestrichen. In der Hauptrunde führen erst vier Gelbe Karten zu einer Zwangspause – im Gegensatz zu den drei Verwarnungen in den Vorjahren. Da der Mittelfeldakteur die ersten beiden Champions-League-Spiele von Fenerbahce verpasst, müsste er schon sehr schnell weitere Verwarnungen sammeln, um im restlichen Verlauf der Ligaphase eine gelbbedingte Sperre zu kassieren.


1 Kommentar
Da muss wohl die böse TFF dahinter stehen und sicherlich Galatasaray mit den dunklen Machenschaften. Mimimimi
Schon komisch, dass immer Fenerbahce in solchen Geschichen verwickelt ist. Galatasaray hat so viele Jahre CL gespielt, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ein Spieler für 4 Spiele gesperrt wurde.