Langfristiges Engagement: Cüneyt Cakir übernimmt führende Rolle im russischen Schiedsrichterwesen
Der Russische Fußballverband hat den ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Cüney Cakir mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet. Im Rahmen einer einjährigen Übergangsphase wird der erfahrene Unparteiische federführend die Ausbildung sowie die strukturelle Neuausrichtung des Schiedsrichterwesens im Land übernehmen.
Entscheidung während der Weltmeisterschaft gereift
Auf der offiziellen Website des Russischen Fußballverbandes nahm Cüney Cakir Stellung zu seiner neuen Herausforderung und gewährte Einblicke in das Zustandekommen der Zusammenarbeit. Die ersten Anfragen seien bereits Ende des vergangenen Jahres an ihn herangetragen worden, woraufhin intensive Gespräche folgten. „Während meiner Tätigkeit bei der Weltmeisterschaft habe ich meine Entscheidung getroffen. Für mich ist es sehr wichtig, gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten und dabei dieselbe Linie zu verfolgen. Ich war schnell davon überzeugt, dass dieses Angebot das richtige für mich ist“, betonte der Ex-Top-Ref.
Zentrale Ausbildungsstruktur und Erfahrungen aus Georgien
Als wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit benannte der Regelhüter die landesweit einheitliche Schulung der Referees von den Nachwuchsakademien bis hin zur höchsten Spielklasse. Dabei wolle er auf die Erkenntnisse seiner vorherigen Station anknüpfen. „Der Georgische Fussballverband hat ein hervorragendes Arbeitsumfeld geschaffen. Ich bin durch das ganze Land gereist, um überall talentierte junge Menschen zu entdecken. Wir haben eine Akademie gegründet und Schiedsrichter ausgebildet, die mittlerweile bei internationalen Spielen zum Einsatz kommen. Zum ersten Mal in der Geschichte leiten georgische Schiedsrichter Spiele in der Champions League“, berichtete Cüney Cakir stolz über seine bisherigen Erfolge.
Nachhaltige Vision statt kurzfristiger Notlösungen
Für sein Wirken im neuen Umfeld setzt der Unparteiische auf eine fundierte Entwicklungsarbeit. „Hier stehen Kontinuität und die Arbeit für die Zukunft im Vordergrund. Russland hatte in der Vergangenheit viele gute Schiedsrichter. Das ist kein Ziel für nur ein oder zwei Jahre. Wir wollen nicht einfach nur den Tag oder die Saison retten. Wir wollen die Zukunft des russischen Schiedsrichterwesens gestalten“, skizzierte Cüney Cakir den klaren Fahrplan für die kommenden Jahre.

