Verletzungsschock bei Juventus: Kenan Yildiz am Fuß operiert – Zwangspause droht
Der italienische Serie-A-Rekordmeister Juventus Turin muss vorerst auf seinen türkischen Nationalspieler Kenan Yildiz verzichten. Der Offensivakteur hat sich eine schwere Fußverletzung zugezogen und musste sich umgehend einem operativen Eingriff unterziehen. Für den Verein und das türkische Nationalteam bedeutet dieser Ausfall einen empfindlichen Rückschlag.
Erfolgreicher Eingriff in Augsburg: Bruch des Mittelfußknochens
Wie der italienische Traditionsklub in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab, erlitt das junge Talent eine Fraktur im linken Fuß. Zur medizinischen Maßnahme erklärte der Verein detailliert: „Yildiz wurde am Nachmittag aufgrund eines Bruchs an der Basis des fünften Mittelfußknochens seines linken Fußes einer Osteosynthese unterzogen. Der Eingriff wurde in der Hessingpark-Clinic in Augsburg von Dr. Martin Jordan unter Mitwirkung des Vereinsarztes Dr. Marco Freschi durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Der Fußballer wird ab morgen mit seinem Rehabilitationsprogramm beginnen.“
Ausfalldauer ungewiss: Ausfall von mindestens sechs Wochen bis drei Monaten
Nach der erfolgreichen Operation hat für den Angreifer die Phase der Genesung begonnen. Bezüglich der genauen Fehlzeit kursieren unterschiedliche Prognosen. Während Erstberichte aus Italien von einer Pause von mindestens sechs Wochen ausgehen, berichtet die renommierte italienische Zeitung La Gazzetta dello Sport sogar von einer Ausfallzeit von zweieinhalb bis drei Monaten.
Schwerer Dämpfer für die türkische Nationalmannschaft in der UEFA Nations League
Besonders bitter trifft die Diagnose die türkische Fußballnationalmannschaft, die sich mitten in den Vorbereitungen auf anstehende Aufgaben in der UEFA Nations League befindet. Der Nationalspieler steht dem Auswahlteam für die richtungsweisenden Begegnungen definitiv nicht zur Verfügung. Die türkische Mannschaft trifft am 25. September auf Frankreich, fordert am 28. September Italien heraus und tritt am 2. November gegen Belgien an.

