Triumph in Istanbul: Türkische Volleyballerinnen werfen Deutschland aus der EM
Die türkische Frauen-Volleyballnationalmannschaft steht im Halbfinale der CEV Trendyol Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2026. Im Viertelfinalduell setzten sich die „Sultaninnen des Netzes“ (türk.: „Filenin Sultanlari“ vor ausverkauftem Haus in der Sinan Erdem Sporthalle mit 3:1 gegen Deutschland durch. Das Team sicherte sich den ersten Satz souverän mit 25:18, ehe die deutsche Auswahl den zweiten Durchgang mit 25:22 für sich entschied und zum 1:1 ausglich. Mit einem weiteren 25:18 im dritten Satz und einem hart umkämpften 25:22 im vierten Abschnitt machte die türkische Mannschaft den Einzug in die Runde der letzten Vier perfekt.
Prominente Unterstützung auf den Rängen
Unter den Zuschauern in der Halle verfolgten auch hochrangige Gäste das Match am Spielfeldrand. Jugend- und Sportminister Osman Askin Bak unterstützte die Nationalmannschaft vor Ort und verfolgte die Partie gemeinsam mit Mehmet Akif Üstündag, dem Präsidenten des Türkischen Volleyballverbandes. Das Turnier wird in diesem Jahr gemeinsam von der Türkei, Tschechien, Aserbaidschan und Schweden ausgerichtet.

Showdown gegen Serbien am Samstag
Im Halbfinale trifft die türkische Auswahl am Samstag, den 5. September, um 15:00 Uhr (MEZ) in der Sinan Erdem Sporthalle auf Serbien. Im zweiten Halbfinalspiel stehen sich um 18:00 Uhr (MEZ) Polen und Italien gegenüber. Die türkische Mannschaft schloss die Vorrundengruppe A mit Polen, Slowenien, Deutschland, Lettland und Ungarn nach vier Siegen und einem Unentschieden auf dem zweiten Platz ab. Nach einem Erfolg im Achtelfinale gegen Aserbaidschan folgte nun der Sieg über die deutsche Vertretung.
Historische Serie und makelloser Gegner
Mit dem Erfolg zieht die türkische Auswahl zum sechsten Mal in Folge und insgesamt zum achten Mal in ein EM-Halbfinale ein. Bereits in den Jahren 2003, 2011, 2015, 2017, 2019, 2021, 2023 und nun 2026 zählte die Mannschaft zu den vier besten Teams des Kontinents. Der kommende Gegner Serbien reist mit einer makellosen Bilanz an: Nach fünf Siegen in der Gruppe B gegen Tschechien, Griechenland, Bulgarien, die Ukraine und Österreich bezwangen die Serbinnen im Achtelfinale Kroatien sowie im Viertelfinale erneut Griechenland und stehen mit sieben Siegen aus sieben Spielen in der Runde der letzten Vier.
Spielinformationen
Halle: Sinan Erdem
Schiedsrichter: Vanya Parvanova, Bartlomiej Adamczyk
Deutschland: Alsmeier, Weitzel, Weske, Grozer, Cekulaev, Straube (Cesar, Nestler, Kohn, Kindermann, Strubbe, Orthmann, Schoelzel, Jatzko)
Cheftrainer: Giulio Bregoli
Türkei: Hande Baladın, Zehra Güneş, Vargas, İlkin Aydın, Eda Erdem, Elif Şahin (Gizem Örge, Saliha Şahin, Eylül Akarçeşme, Cansu Özbay, Derya Cebecioğlu, Yaprak Erkek)
Cheftrainer: Daniele Santarelli
Sätze: 18:25, 25:22, 18:25, 22:25
Spieldauer: 122 Minuten (28, 32, 25, 37)

