Der europäische Fußballverband UEFA hat nach den Vorfällen im Anschluss an das Rückspiel der Playoff-Runde der UEFA Champions League gegen den französischen Vertreter Olympique Lyon ein offizielles Disziplinarverfahren eingeleitet. Betroffen von den Ermittlungen sind neben dem Klub Fenerbahce selbst auch die beiden Mittelfeld- und Offensivakteure Matteo Guendouzi und Mason Greenwood. Die Gelb-Dunkelblauen gaben die Schritte der Dachorganisation über ihre Vereinskanäle bekannt und kündigten eine umfassende Verteidigung der Beteiligten an.
Verein kündigt rechtliche Schritte zum Schutz der Akteure an
In einer offiziellen Stellungnahme auf der Klub-Website bezog die Vereinsführung von Fenerbahce Stellung zu den laufenden Ermittlungen der europäischen Satzungshüter. „Nach dem Rückspiel der Playoff-Runde der UEFA Champions League hat die UEFA ein Disziplinarverfahren gegen unsere Spieler Matteo Guendouzi und Mason Greenwood sowie gegen unseren Klub eingeleitet. Unser Klub wird im Rahmen dieses Verfahrens vor den zuständigen Gremien der UEFA die erforderlichen Stellungnahmen abgeben, um die Rechte und Interessen unserer Spieler und von Fenerbahce zu schützen“, stellten die Verantwortlichen der Gelb-Dunkelblauen klar.
Ermittlungsverfahren wird intensiv begleitet
Der Istanbuler Traditionsklub bereitet sich nun darauf vor, den zuständigen Instanzen detaillierte Unterlagen zukommen zu lassen, um mögliche Sanktionen abzuwenden oder zu minimieren. „Die erforderlichen Informationen, Dokumente und Stellungnahmen zu diesem Verfahren werden der UEFA vorgelegt. Unser Klub verfolgt die weiteren Entwicklungen mit größter Sorgfalt“, betonte der Verein abschließend. Welche konkreten Strafen oder Sperren Matteo Guendouzi, Mason Greenwood oder Fenerbahce drohen, hängt vom Ausgang der anstehenden Anhörungen ab.

