Dusan Vlahovic enthüllt vier Beweggründe für Transfer zu Besiktas
Der serbische Starstürmer Dusan Vlahovic hat in einem ausführlichen Gespräch Einblicke in seinen Wechsel zu Besiktas gewährt und die Faktoren hinter seiner Zukunftsentscheidung dargelegt. Wie der 26-jährige Angreifer im Interview mit dem serbischen Medium Mozzart Sport erklärte, habe ihn das Gesamtpaket des Istanbuler Traditionsklubs vollends überzeugt. Vlahovic betonte, dass er bei den Schwarz-Weißen unbedingt Trophäen gewinnen wolle: „Ich habe lange darüber nachgedacht, war sehr geduldig und glaube, dass ich letztlich die derzeit beste Entscheidung für meine Karriere getroffen habe. Die Zeit wird es zeigen, aber davon bin ich überzeugt.“
Überwältigender Empfang und ungewöhnliche Vertragsunterzeichnung
Die ersten Eindrücke an der neuen Wirkungsstätte hinterließen bei dem Serben einen bleibenden Eindruck. Insbesondere die Begeisterung am Flughafen sowie die feierliche Vertragsunterzeichnung im Stadion überraschten den Torjäger positiv. „Meine Eindrücke sind außergewöhnlich. Ich meine damit den Empfang am Flughafen und im Stadion. Ich war sehr beeindruckt und bin sehr glücklich“, schilderte der Offensivstar. Zwar habe er bislang hauptsächlich die Wege zwischen Hotel, Trainingsgelände und Stadion gesehen, doch die Metropole habe ihn sofort fasziniert. Über die Zeremonie im Stadion äußerte sich Vlahovic erstaunt: „Ja, das war ungewöhnlich und sehr eigenartig. Mit eigenartig meine ich, dass ich mir nicht einmal vorstellen konnte, bei den Fans eine solche Begeisterung und Freude auszulösen. Darüber bin ich sehr glücklich. Sie leben für den Fußball. Ihr Klub und ihre Spieler bedeuten ihnen im wahrsten Sinne des Wortes alles, und das war wirklich außergewöhnlich.“

Ehrgeizige Titelziele im Kampf mit der Süper-Lig-Konkurrenz
Hinsichtlich seiner Ambitionen lässt der Neuzugang keine Zweifel aufkommen und peilt mit dem Team den Gewinn der Meisterschaft an. „Die Ziele sind immer die höchsten. Auch ich strebe immer danach, mir die höchsten Ziele zu setzen. Natürlich wird es nicht einfach“, stellte der Angreifer klar. Als Hauptkonkurrenten im Titelrennen nannte er Galatasaray, Fenerbahce und Trabzonspor. Diese Teams seien zusammen mit Besiktas die größten Anwärter auf die Trophäe: „Natürlich wird es nicht einfach, aber mein Ziel und mein Wunsch ist es, mit Besiktas Meister zu werden.“ Zudem attestierte der Stürmer der Trendyol Süper Lig eine spürbare Qualitätsteigerung in den vergangenen Jahren, weshalb auch Partien gegen vermeintlich kleinere Kontrahenten keineswegs Selbstläufer seien.
Verhandlungsgeschick der Führungsebene und die Rolle von Vincenzo Italiano
Bei der Rekrutierung des ablösefreien Profis nach dessen Abschied von Juventus Turin gaben letztlich vier zentrale Faktoren den Ausschlag: Die Wertschätzung des Klubs, die persönliche Präsenz der Führungskräfte, das sportliche Projekt sowie die Personalie Vincenzo Italiano. „Zunächst einmal hat mich beeindruckt, wie sehr sie mich verpflichten wollten. Sie haben den ganzen Sommer über versucht, mit mir in Kontakt zu treten, und alles dafür getan, mich zu holen“, erläuterte der Serbe. Nach Gesprächen mit zahlreichen Interessenten reisten der Präsident und der Sportdirektor persönlich nach Belgrad und blieben dort für sieben bis zehn Tag, um den Wechsel zu realisieren. Als Schlüsselfigur erwies sich jedoch der Cheftrainer: „Und natürlich Vincenzo Italiano, den ich sehr gut kenne und mit dem ich bei Fiorentina zusammengearbeitet habe. Vielleicht war das sogar der wichtigste Faktor.“
Regelmäßiger Austausch mit dem Cheftrainer seit Juni
Die Verbindung zwischen dem Übungsleiter und dem Angreifer riss seit der gemeinsamen Zeit bei der AC Florenz nie ab. Vincenzo Italiano suchte bereits kurz nach seiner eigenen Unterschrift im Juni den direkten Kontakt zu seinem Wunschstürmer. „Er rief mich an, um mir zu sagen, dass er zu Besiktas wechseln werde, dass dies seine eigene Entscheidung sei und dass er ein ernsthaftes Projekt und große Ambitionen habe“, verriet Vlahovic. Nachdem der Coach die Vereinsführung von einem Transfer überzeugt hatte, gab auch der Spieler seine Zusage für die erneute Zusammenarbeit: „Ich sagte ihm, dass ich gerne wieder mit ihm zusammenarbeiten würde. Denn ich weiß, was er von mir und von seinen Stürmern erwartet, und ich weiß, dass seine Mannschaften immer sehr viele Tore erzielen.“


1 Kommentar
Du warst letzte Saison beim Verein schwach, mit der Nationalmannschaft hast du keine WM gespielt. Kein Verein hat dir nicht mal die Hälfte von dem geboten, was Gymnastikspor dir zahlt. O kadarrrr.