Das Transferkarussell um einen der begehrtesten Offensivakteure Europas nimmt rasant an Fahrt auf und steuert auf einen dramatischen Showdown zu. Die sportliche Zukunft von Mason Greenwood bleibt weiterhin völlig offen, da im Hintergrund ein packender Zweikampf zwischen der italienischen Serie A und der Trendyol Süper Lig entbrannt ist. Während in den vergangenen Tagen in den türkischen Medien bereits über eine bevorstehende Einigung mit Fenerbahce spekuliert wurde, bringt ein neuer Medienbericht nun eine unerwartete Wende in den Poker. Der englische Angreifer soll sich parallel mit der AS Rom verständigt haben und forciert zeitgleich mit aller Macht seinen Abschied von seinem aktuellen Arbeitgeber Olympique Marseille.
Zwei Top-Angebote auf dem Tisch: Der Engländer tendiert trotz Millionen-Differenz nach Italien
Der flexible Angreifer hat sportlich und finanziell zwei komplett unterschiedliche Optionen vorliegen, die ihm die Entscheidung im aktuellen Transferfenster sichtlich schwermachen.
Der 24-Jährige soll sowohl mit den Funktionären der AS Rom als auch mit den Verantwortlichen von Fenerbahce eine grundsätzliche Einigung über die Vertragsmodalitäten erzielt haben. Nach aktuellen Informationen der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport bevorzugt der Flügelstürmer zum jetzigen Zeitpunkt jedoch das Projekt in der italienischen Hauptstadt. Aus diesem Grund drängt er die Verantwortlichen der Giallorossi dazu, die Gespräche mit den Franzosen maximal zu beschleunigen. Diese Tendenz überrascht durchaus beim Blick auf die Zahlen: „Laut dem Bericht soll sich Greenwood mit der AS Rom auf ein Jahresgehalt von 4,5 Millionen Euro geeinigt haben. Mit Fenerbahce soll der Engländer hingegen eine Vereinbarung über ein Nettogehalt zwischen sieben und acht Millionen Euro pro Saison erzielt haben“, schreibt das Fachblatt über die enormen Gehaltsunterschiede.

Klausel bremst Verhandlungen: Warum Marseille die Ablöse auf 50 Millionen Euro schraubt
Ein schneller Vollzug scheitert derzeit vor allem an den harten finanziellen Forderungen aus Frankreich, die durch vertragliche Altlasten extrem in die Höhe getrieben werden.
Der Offensivmann versucht zwar intern, die Führungsriege von Olympique Marseille unter Druck zu setzen, um die Freigabe für seinen Wunschwechsel zu erzwingen, doch der Klub von der Côte d’Azur bleibt in den Verhandlungen knallhart. Der französische Traditionsverein weigert sich strikt, seinen Starspieler unter Marktwert abzugeben. Der wesentliche Grund dafür ist eine vertraglich verankerte Weiterverkaufsklausel aus dem vorherigen Deal, wonach Manchester United stolze 40 Prozent eines zukünftigen Transfererlöses zustehen. Um am Ende selbst einen signifikanten Gewinn einzustreichen, fordern die Franzosen eine entsprechend hohe Summe. „Die AS Rom soll Marseille bereits ein Angebot über 30 Millionen Euro unterbreitet haben. Marseille fordert jedoch aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen und möglicher Auswirkungen auf die Financial-Fairplay-Regeln eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro zuzüglich Bonuszahlungen“, heißt es zur aktuellen Pattsituation.
Die Uhr tickt unaufhörlich: Klares Ultimatum erhöht die Chancen für die Gelb-Marineblauen
Da der englische Nationalspieler pünktlich zum Start der Vorbereitung Klarheit über seine neue Heimat haben möchte, hat er den Römern nun ein striktes Limit gesetzt.
Da der Offensivspieler so schnell wie möglich zu seinem neuen Team stoßen möchte, um die wichtige Saisonvorbereitung komplett zu absolvieren, hat er den Italienern eine Frist bis zum 5. Juli gesetzt. Sollte die AS Rom den Transfer bis zu diesem Stichtag finanziell nicht unter Dach und Fach gebracht haben, droht das Geschäft endgültig zu platzen. Für diesen Fall liegt die Alternative bereits bereit: Wenn die Verhandlungen in Italien scheitern, könnte sich der Offensivstar stattdessen für den sofortigen Wechsel zu Fenerbahce entscheiden, wo man die geforderte Ablösesumme und das Luxus-Gehalt deutlich unkomplizierter stemmen könnte.



1 Kommentar
Ich bin jetzt zugegebenermaßen auch kein Transferguru aber ich kann mir nicht vorstellen, daß wir im Tauziehen um Greenwood vorne liegen oder der Roma diesen Spieler abspenstig machen können.
Außerdem denke ich nicht, daß wir für Greenwood zwischen 40 oder gar 50 Millionen Euro Ablöse bezahlen können, das haben wir doch erst letzte Saison bei Lookman gesehen oder etwa nicht?
Die Chancen auf einen Greenwood Wechsel zu FB würde ich deshalb bei maximal 5% einschätzen, da solche Spieler in dem Alter nicht in die türkische Süperlig wechseln.