Bei Besiktas kündigen sich auf dem Transfermarkt wegweisende Entwicklungen an, die dem Klub unerwartete finanzielle Spielräume eröffnen könnten. Für den 29-jährigen Mittelfeldakteur Wilfred Ndidi, der zu den potenziellen Verkaufskandidaten bei den Schwarz-Weißen zählt, ist eine millionenschwere Offerte aus Saudi-Arabien eingegangen. Wie die türkische Tageszeitung Milliyet berichtet, bietet der saudische Spitzenklub Al-Ittihad Club eine feste Ablösesumme von 10,5 Millionen Euro für den nigerianischen Nationalspieler. Durch vertraglich zugesicherte Bonuszahlungen könnte die Gesamtsumme sogar auf bis zu 12,5 Millionen Euro ansteigen. Wilfred Ndidi absolvierte bislang 31 Pflichtspiele im Trikot von Besiktas und verzeichnete dabei zwei Tore sowie eine Vorlage.

Verhandlungen um neuen Torjäger vor dem Abschluss
Parallel zu den anhaltenden Bemühungen um eine Verpflichtung von Mohamed Salah steht der Verein vor dem Durchbruch bei der Suche nach einer hochkarätigen Verstärkung für die Sturmspitze. Nachdem sich die langwierigen Verhandlungen um Dusan Vlahovic zerschlugen und auch bei der Personalie Romelu Lukaku keine finale Übereinkunft erzielt werden konnte, richtete die Klubführung ihr Augenmerk intensiv auf den saudischen Markt. Wie der Journalist Sacha Tavolieri vermeldet, interessieren sich die Adlers-Verantwortlichen konkret für Darwin Nunez von Al-Ittihad Club und haben in den Gesprächen um den 27-jährigen Angreifer bereits erhebliche Fortschritte erzielt.
Laut dem Bericht steht Besiktas kurz vor einer Einigung über den Transfer des uruguayischen Nationalspielers. Im Falle einer finalen Übereinkunft soll der Angreifer, dessen Arbeitspapier in Saudi-Arabien noch bis zum 30. Juni 2028 datiert ist, zunächst bis zum Ende der laufenden Saison ausgeliehen werden. Darwin Nunez absolvierte bislang 24 Partien für Al-Ittihad, in denen er neun Tore erzielte und fünf weitere Treffer direkt vorbereitete. Vereinsnahe türkische Quellen bestätigen das Interesse an Nunez jedoch nicht und betonen, dass Vlahovic Wunschspieler von Trainer Vincenzo Italiano und Präsident Serdal Adali bleibt.

