Im Tauziehen um die Verpflichtung von Superstar Mohamed Salah hat sich die Verhandlungslage bei Besiktas dramatisch zugespitzt. Während die Schwarz-Weißen dem ägyptischen Angreifer ein finanzielles Gesamtpaket vorgelegt haben, das sich inklusive Bonuszahlungen mittlerweile der Marke von 20 Millionen Euro nähert, droht der Deal an den nachgebesserten Forderungen des Beraterteams zu scheitern. Wie die türkische Tageszeitung Sabah berichtet, stößt das Verhalten von Salahs Agenten bei der Klubführung der Adler auf deutliche Ablehnung.
Neue Hürden bei Bildrechten und Trikotverkäufen
Zwar hat Berater Ramy Abbas seine verlangte Honorarsumme von ursprünglich 7,5 Millionen Euro auf fünf Millionen Euro gesenkt, im Gegenzug jedoch veränderte Rahmenbedingungen bei den lukrativen Nebeneinnahmen durchgesetzt. Der Spieleragent verlangt eine signifikant höhere Beteiligung an den Trikotverkäufen sowie an den Vermarktungsrechten der Bildrechte. Vereinsinterne Berechnungen ergaben, dass diese geforderten Zusatzzahlungen bei Erreichen aller vertraglichen Zielvorgaben beinahe die Gesamthöhe von Mohamed Salahs eigentlichem Gehalt erreichen könnten.
Der beste Live-Sport an einem Ort – nur auf DAZN
Verantwortliche lehnen Nachbesserungen ab und setzen Frist
Für die Führungsetage von Besiktas stellt diese Entwicklung eine rote Linie dar, da die Verantwortlichen einen beträchtlichen Teil der enormen Transferkosten explizit durch eigene Einnahmen aus dem Fanshop und Werbeverträgen refinanzieren wollen. Aus diesem Grund lehnten die Funktionäre eine stärkere Beteiligung der Spielerseite an genau diesen Einnahmequellen strikt ab.
Die Entscheidungsträger machten unmissverständlich deutlich, dass mit dem vorgelegten Rekordangebot bereits die absolute Schmerzgrenze erreicht sei. Ein letztes persönliches Gespräch mit Ramy Abbas soll nun die endgültige Klarheit bringen: Reagiert die Salah-Seite nicht positiv auf das finale Angebot, wird der Klub die Verhandlungen umgehend und endgültig abbrechen.


