Trabzonspor

Auf Konfrontationskurs mit der UEFA: Trabzonspor zieht vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS

Erneut hat der türkische Erstligist Trabzonspor ein Anliegen vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gebracht. Streitpunkt ist der Beschluss des europäischen Fußballverbandes UEFA, 50 Prozent der Europapokal-Einnahmen in der Saison 2019/20 einzubehalten. Ein entsprechender Antrag sei bereits eingereicht worden, ließen die Bordeauxrot-Blauen per Börsenmeldung und ihre offiziellen Kanäle am Samstag verlautbaren: „Wir haben beim CAS Einspruch gegen die Entscheidung der UEFA eingelegt, 50 Prozent unserer Einnahmen bei der ersten Teilnahme an einem Vereinswettbewerb einzubehalten. Wir haben beantragt, diese Entscheidung zur Gänze aufzuheben“, so der Schwarzmeer-Klub.

Trabzonspor musste aufgrund der Financial Fairplay-Regularien lange um die Teilnahme am Europapokal bangen, da zeitweilig ein Ausschluss beziehungsweise eine Sperre im Raum stand. Durch staatliches Eingreifen und Hilfe der nationalen Banken bei einer Umschuldung der Verbindlichkeiten wurde vor kurzem dann doch der Weg zur Teilnahme an der Europa League eröffnet. Die UEFA hatte infolgedessen jedoch die Auflage erteilt, dass 50 Prozent der erzielten Einnahmen bei der UEFA verbleiben.

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

5 Kommentare

  1. Avatar
    14. Juli 2019 um 16:07

    Trabzonspor kann einem echt leid tun.

    Erst dürfen sie an der Champions League teilnehmen, kriegen aber ihren Meisterpokal nicht und jetzt das….

  2. Avatar
    13. Juli 2019 um 19:54

    Eine Frage ist das Fair? “Durch staatliche Hilfe”.
    Ich finde das unmöglich. FENER ist der einzigste Verein der noch nie von staatlicher Hilfe profitieren konnte. Bjk, GS, Trabzon und auch andere türkische Klubs kriegen Sozialhilfe. Vor allem GS hat am meisten in den Arsch gesteckt bekommen, während der Staat sogar versucht Fener fertig zu machen.

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      13. Juli 2019 um 20:15

      Wie du weisst ist der türkische “Schwiegersohn” und “Finanzminister” in Personalunion ein TS Anhänger, der hat sich doch zur Meisterschaft von 2011 unmissverständlich geäußert und Stellung bezogen, deshalb wundert es mich gar nicht das TS auf Staatshilfen zurückgreifen kann. Also für TS ist es gut und positiv Freunde bzw. Fans in der Regierung zu haben.

      FB hat schon vor 20 Jahren sein Stadion in Eigenregie gebaut und ohne Stastshilfen selbst finanziert, mittlerweile ist es natürlich etwas in die Jahre gekommen. Ich gehe mit Dir jede Wette ein, das andere Vereine ohne Staatshilfen immer noch kein eigenes Stadion besitzen würden und in solchen alten und abrissgefährdeten Spielstätten wie Ali Sami Yen, Inönü Stadi oder Avni Aker herumkicken würden.

      Wenn ich hier jetzt reinschreibe, das wir als FB vom türkischen Staat in Sachen Stadionneubau, Ausbau oder Modernisierung keinen einzigen Cent vom Staat erhalten haben kommt mindestens nach einer Minute einer von der Konkurrenz daher und schreibt so Sachen hier rein wie “Fener aglama”, da geb ich Dir Brief und Siegel drauf.

      Eigentlich ist es ja nur die Wahrheit, aber einige können eben mit der Wahrheit nichts anfangen, wenn es ihnen nicht in den Kram passt bilmiyorum anlatabildim mi?

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      13. Juli 2019 um 23:00

      anlatabildigin 🙂

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      14. Juli 2019 um 12:30

      Klaro, eine freiwillige Spendenaktion wo jeder Fan entscheiden kann wann und wieviel gespendet wird, ist ja viiiiel peinlicher als das Steuergeld der Bürger anzuzapfen oder Vereinseigentum zu verkaufen 😬👌🏽

      Die Türkei hat natürlich garkeine anderen Probleme als immer wieder
      hochverschuldete türkische Clubs zu retten..