Fenerbahce hat Samsunspor am 25. Spieltag der Trendyol Süper Lig mit 3:2 niedergerungen und bleibt mit 57 Punkten im Titelrennen. Nach dem dramatischen Heimsieg richtete sich der Blick sofort auf Domenico Tedesco, der auf der Pressekonferenz offen über defensive Schwächen, die Stimmung rund um die Mannschaft, die Diskussion um gleiche Regeln für alle und seine Zukunft sprach. Der Trainer formulierte dabei eine klare Botschaft: „Ich bin von ganzem Herzen und mit ganzem Fokus für Fenerbahce da. Mein ganzer Fokus liegt darauf, in dieser Saison mit dem Team Großes zu erreichen.“
Tedesco geht die Abwehrprobleme direkt an
Der Fenerbahce-Trainer sprach nach dem Spiel auffallend offen über die Gegentore und machte klar, dass ihn die Art und Weise, wie seine Mannschaft in manchen Szenen verteidigt, nicht zufriedenstellt. „Es ist einfach, gegen uns Tore zu schießen. Nur eine Flanke reicht. Wir können die Mitte nicht blockieren und wir können den Gegenspieler nicht sauber aufnehmen„, sagte Tedesco. Danach wurde er noch konkreter und sprach über Grundprinzipien, die aus seiner Sicht nicht sauber umgesetzt werden.
„Wenn der Gegner zur Flanke kommt, darfst du ihm nicht den Rücken zudrehen. Du musst kurze Schritte machen. Du darfst den Ball nicht durch die Beine lassen. In jedem Spiel schießen wir drei, vier Tore, aber wir kassieren auch viele Gegentore„, erklärte der Coach. Er fügte hinzu, dass Reden allein nicht ausreiche und die Mannschaft weiter daran arbeiten müsse. Genau dieser Punkt zeigt, woran Tedesco trotz des Sieges festhält: Drei Punkte ja, aber keine Schönfärberei bei den strukturellen Problemen.
„Wenn du mich ansiehst, ist es wie eine Beerdigung“
Tedesco sprach auch über die Stimmung im Umfeld und darüber, dass die Serie der letzten Wochen aus seiner Sicht nicht zum emotionalen Klima rund um die Mannschaft passe. „Wenn Sie sich unsere letzten vier Spiele ansehen, haben wir drei Siege und ein Unentschieden. Wenn man sich jedoch die Stimmung ansiehst, wirkt es wie eine Beerdigung„, sagte er. Der Trainer wollte damit deutlich machen, dass der Blick auf die Leistungen zwar kritisch bleiben müsse, die Ergebnisse aber ebenfalls eine Rolle spielten.
Gleichzeitig forderte er mehr Wachheit von einzelnen Spielern und verteidigte die Qualität des Gegners. „Manche Spieler müssen aufwachen„, sagte Tedesco, stellte aber auch heraus, dass Samsunspor mehr Qualität habe, als oft dargestellt werde. Nach seiner Einschätzung könnten mehrere Spieler des Gegners auch bei Fenerbahce problemlos eine Rolle spielen. Der Trainer schloss diesen Themenblock mit einem Satz, der nach innen wie nach außen gerichtet war: „Wir leben noch und ich bin stolz auf den Kampf des Teams.“
Klare Klage über Karten und ungleiche Maßstäbe
Besonders emotional wurde Tedesco, als er auf Gelbe Karten und die allgemeine Regelauslegung zu sprechen kam. Auslöser war die Verwarnung gegen Matteo Guendouzi nach dessen Torjubel. Der Fenerbahce-Coach verlangte dabei keine Sonderbehandlung, sondern Gleichbehandlung. „Wir möchten, dass für beide Teams die gleichen Regeln gelten„, sagte er und legte nach: „Fenerbahce ist das Team, das die meisten Gelben Karten sieht. Wirklich unglaublich.“
Im selben Zusammenhang verwies Tedesco auf mehrere Szenen aus anderen Spielen und erklärte, dass seine Mannschaft trotz all dieser Dinge noch im Rennen sei. „Wir sind gegen all das am Leben. Ich möchte, dass die Regeln für jedes Team gleich sind, bitte„, sagte er. Diese Passage zeigte, dass der Trainer den sportlichen Kampf inzwischen auch als psychologischen und atmosphärischen Kampf versteht.
Zukunftsgerüchte wischt Tedesco deutlich weg
Auch auf die zuletzt immer wieder aufkommenden Spekulationen um seine Zukunft reagierte Tedesco direkt und ohne jeden Interpretationsspielraum. „Ich habe immer eine hohe Motivation. Ich bin froh, bei Fenerbahce zu sein. Es ist ein Privileg, zur Fenerbahce-Familie zu gehören„, sagte der Italiener. Besonders wichtig war dann sein klarster Satz des Abends: „Ich habe die Dinge, die allgemein erwähnt werden, nicht gelesen und lese sie auch nicht. Ich bin von ganzem Herzen und mit ganzem Fokus für Fenerbahce da.“
Für das Umfeld ist diese Aussage bedeutsam, weil sie mitten in einer Phase kommt, in der jedes Ergebnis und jede Emotion sofort in größere Deutungen verwandelt wird. Tedesco entschied sich bewusst für einen einfachen, klaren Fokus: nicht über Nebenkriegsschauplätze reden, sondern die Saison maximal erfolgreich beenden.
„Ich möchte mehr Spiele gewinnen als dominieren“
Spannend war auch seine Einordnung zum eigenen Spielstil. Tedesco sagte offen, dass er natürlich auch dominieren wolle, dass am Ende aber das Gewinnen über allem stehe. „Ich will auch dominieren. Wenn wir stark spielen, setze ich neun Angreifer. Ich möchte mehr Spiele gewinnen als dominieren„, erklärte er. In dieser Aussage steckt viel über seine aktuelle Priorität: In der jetzigen Phase zählt für ihn vor allem das Resultat.
Dazu ordnete er die Personalsituation ein und nannte mehrere Ausfälle beziehungsweise fehlende Optionen, um den Kontext der Leistung zu schärfen. Seine Botschaft war dabei klar: Die Mannschaft müsse realistisch betrachtet werden. Gerade deshalb sei es wichtig, einen Sieg wie gegen Samsunspor nicht kleinzureden, auch wenn die Leistung nicht durchgehend überzeugend war.
Kadiköy, Glaube und die Frage nach der Mentalität
Ein weiterer aufschlussreicher Teil der Pressekonferenz betraf die Stimmung in Kadiköy. Tedesco sagte, ihm gefalle das Bild seiner Mannschaft zwischen den einzelnen Halbzeiten oft nicht. „Meine Botschaft ist, dass mir das Bild meiner Mannschaft zwischen den Spielhälften nicht gefällt„, sagte er. Danach wurde er noch drastischer: „Alle wirkten wie Leichen.“
Trotz dieser scharfen Wortwahl versuchte der Trainer auch ein Bild des Widerstands zu zeichnen. „Meiner Meinung nach sind wir wie vierköpfige Monster. Wenn Sie einen Kopf abschneiden, bleiben noch drei Köpfe„, sagte er. Dahinter steckt seine Idee, dass Rückschläge, Ausfälle oder negative Stimmung die Mannschaft nicht endgültig brechen dürfen. Entscheidender sei, dass alle im Klub wirklich an den Weg glaubten. „Wenn ich der Einzige mit Glauben bin, hat das keinen Sinn, jeder muss daran glauben„, erklärte Tedesco.
Warum Tedesco wieder auf die Viererkette setzt
Auch taktisch wurde der Coach konkret. Er erklärte, warum Fenerbahce in dieser Partie wieder mit einer Viererkette spielte und welche Überlegungen dahinterstanden. „Wir haben bereits 31 Spiele mit der Viererabwehr gespielt. Wegen fehlender Spieler waren wir gezwungen, manchmal mit drei zu spielen„, sagte er. Gegen Nottingham Forest und Gaziantep habe das gut funktioniert, doch gegen Samsunspor sei im zweiten Abschnitt die Umstellung erfolgt – und die Partie habe sich danach in eine günstigere Richtung entwickelt.
Besonders hob Tedesco den Charakter von Matteo Guendouzi hervor, dazu die Beiträge von Ismail Yüksek, Yigit Efe Demir. „Wir wandten uns der Viererkette zu und alles lief gut. Mit den Spielern, die wir haben, ist unser System die Viererabwehr„, sagte der Trainer. Damit lieferte er auch eine klare Antwort für die nächsten Wochen.
Guendouzi, Oosterwolde und Asensio feiern die drei Punkte
Nicht nur Tedesco sprach nach dem Spiel, auch mehrere Spieler betonten die Bedeutung des Sieges. Matteo Guendouzi, der selbst traf, sagte: „Ich kann sagen, dass es ein großartiger Sieg für uns ist. Wir haben eine großartige Mentalität gezeigt. Wir kennen unsere Qualität. Ich bin sicher, dass dieser Sieg einer unserer wichtigsten Siege sein wird, wenn das Saisonende kommt.“
Jayden Oosterwolde, der sein 100. Spiel für Fenerbahce absolvierte, sagte: „Ich freue mich sehr, hier 100 Spiele bestritten zu haben. Es war spät, aber wir haben die drei Punkte bekommen, die wir wollten. Wir sind ein Team, das Meister werden will.“ Auch Marco Asensio stellte die Bedeutung des Publikums und seinen eigenen Weg zurück in Form heraus. „Die Fans waren schon immer ein großer Faktor. Und heute auch. Es war keine einfache Woche für mich. Ich möchte körperlich in Bestform sein, aber ich habe mich in diesem Spiel gut gefühlt und zum Sieg beigetragen„, sagte der Spanier.
Ein Sieg mit vielen Botschaften
Das 3:2 gegen Samsunspor war damit weit mehr als nur ein spätes Erfolgserlebnis. Es war ein Spiel, in dem Fenerbahce seine Offensivkraft zeigte, gleichzeitig aber auch seine offenen Wunden offenlegte. Tedesco nutzte den Abend, um genau diese Mischung anzusprechen: Kritik an der Defensive, Mahnung an die Mentalität, Forderung nach fairen Maßstäben und ein klares Bekenntnis zum Klub. Unter dem Strich steht für Fenerbahce ein Sieg, der tabellarisch wichtig ist – und rhetorisch vieles über den inneren Zustand dieser Mannschaft verrät.



13 Kommentare
Lieber Teddy,
du musst uns schon mal erzählen, warum wir in der ersten Halbzeit ständig so einen schlechten Fussball spielen, warum wir in den ersten 25 Minuten des Spiels soviele Tore kassieren und warum wir 16 von den 25 Gegentreffern nach hohen Flanken kassiert haben?
Das ist doch ein klares Indiz dafür, dass es hier große Abstimmungsprobleme in der FB Hintermannschaft gibt und wir bei Standards wie Ecken und Freistößen große Schwierigkeiten bei der Abwehr solcher Bälle haben oder etwa nicht?
Wäre es dann nicht sinnvoller gewesen im Winter einen weiteren IV zu transferieren, statt seine ganze Zeit und Energie in diesen Lookman zu investieren um am Ende dennoch mit leeren Händen dazustehen?
Ich denke schon, dass ich diese Fragen stellen darf und du mir/uns als FB Trainer darauf eine Antwort schuldig bist. Das ist übrigens keine Kritik, sondern nur eine klare Feststellung, da darf mir auch kein FB Anhänger deshalb böse sein….
Mit freundlichen Grüßen
Effy07
Unterstützt heute alle das Aushängeschild des türkischen Fußballs!!!
Wenn der türkische Rekordmeister die Champions League gewinnt, dürft ihr als Vizemeister direkt ohne Qualifikation an der CL teilnehmen.
Ich möchte hier alle FB Anhänger dringend bitten unsere Mannschaft auf dem Platz egal wie der Spielstand ist voll und ganz bis zum Schlusspfiff zu unterstützen.
An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, daß wir heuer oft in Rückstand geraten sind wie gegen Alanya, BJK, Trabzon, Rize oder Samsun den Platz aber nach Schlusspfiff dennoch als Sieger verlassen haben.
Somit dauert das Spiel solange bis abgepfiffen wird und es hat überhaupt keinen Nutzen für FB, wenn einige Fans Spieler wie Mert Müldür bei jeder Ballberührung gnadenlos auspfeifen, da so eine Reaktion nicht dazu beiträgt die Leistungen des Spielers zu steigern.
Auch die FB Anhänger im Stadion haben auf den Tribünen Pflichten die sie erfüllen müssen, nur als geschlossene Einheit auf dem Platz und den Tribünen kommt unsere Stärke in Kadıköy voll zum tragen.
Aber wenn wir keine geschlossene Einheit bilden, Spieler wie Mert Müldür bei jeder Ballberührung auspfeifen oder seine Verlobte auf den Tribünen beleidigen was absolut inakzeptabel und zutiefst asozial ist kommen wir damit kein Stück weiter.
Mit diesem Verhalten können niemals die türkische Fussballmeisterschaft gewinnen, deshalb möchte ich jeden einzelnen FB Anhänger nochmal eindringlich an seine eigenen Pflichten und die große Verantwortung die jeder trägt erinnern…
https://youtube.com/shorts/AV0bCI3WRtQ?si=Y6XFMQQoDMtsfyi4
Tedesco wurde aber ganz schön pampig als er in einer ereignisarmen 2.HZ ohne nennenswerte Unterbrüche „nur“ 5 Min. Nachspielzeit bekam.
Der ist endgültig in Istanbul angekommen. Wenns nicht nach Plan läuft scheisst du den Schiri an…
Du darfst hier auch den psychologischen Druck in so einer Extremsituation nicht außer Acht lassen.
Deine Mannschaft ist bis kurz vor Spielende 1:2 im Rückstand in der 90. Minute fällt der Ausgleichstreffer, in dir keimt die Hoffnung auf das Spiel doch noch zu gewinnen und es werden dann nur 5 Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Du hingegen hast zuvor vor einiger Zeit in der 11. Minute der Nachspielzeit gegen Kasimpaşa den Ausgleich hinnehmen müssen, in Anbetracht dessen ist doch die Reaktion von Tedesco auf die 5 Minuten Nachspielzeit völlig verständlich oder etwa nicht?
@Bursaliburak
Vorher bitte das Spiel anschauen, dann schreiben.
10 Minuten Spielzeit, haben schon die Spieler von Samsunspor gestohlen, allein deren Torhüter hat 5 Minuten auf Zeit gespielt, dann die ganzen Diskussionen die hinzukommen.
Sende buraya gelmişsin und schreibst „nur 5 Minuten“ als wären 5 Minuten Nachspielzeit extrem viel.
Diese 5 Minuten sind in den Top Ligen gängige Praxis, bei uns in der Süperlig sind 10 Minuten Nachspielzeit die gängige Praxis, wenn nicht sogar noch mehr.
Du kannst ja ein Selbstexperiment durchführen und beim nächsten Fenerbahce Spiel, den du dir dann bitte anschaust, die Zeit bei Unterbrechung und Zeitspiel zusammenzählen, dann kannst du schön staunen was da so zusammenkommt.
Ich muss offen und ehrlich zugeben, dass ich mich gestern Abend auch tierisch über einzelne FB Spieler wie Mert Müldür, Oosterwolde oder Levent Mercan aufgeregt habe und den Frust der FB Anhänger auf den Tribünen voll und ganz nachvollziehen kann, da ich die selben Gefühle durchlebt habe.
Jedoch ist es trotzdem absolut kontraproduktiv einzelne Spieler während der Partie auszupfeifen, da muss man seine Gefühle besser in Zaum halten können und ihnen nicht vollends unterliegen. Ich denke nicht, dass wir eine Leistungssteigerung von FB Spielern erwarten können, wenn viele FB Anhänger ihre eigenen Spieler auspfeifen, das nunzt doch im Endeffekt nur dem Gegner.
Dieser Scheiss muss echt aufhören, wenn man mit Mert, Levent oder Jayden unzufrieden ist kann man sie wenn man das möchte am Saisonende immer noch wegschicken, aber während dem Spiel muss man die FB Mannschaft IMMER zu 100% unterstützen, auch wenn einige uns zur absoluten weißglut treiben oder ist ein FB Anhänger hier etwa anderer Meinung?
Haa, dieser Yüksel Yildirim muss übrigens hart bestraft werden, es kann nicht sein, dass dieser Wixxxer in unser Stadion kommt und unsere Fans beleidigt, das darf Sadettin Baskan in keinster Weise dulden, da verlange ich auch eine eindeutige und klare Stellungnahme zu den gestrigen Ereignissen auf der Protokolltribüne.
Dieser Typ ist ein richtiger Provokateur, so eine Art Ergin Ataman 2.0 ich will diesen absoluten Wixxxer nie wieder in unserem Stadion sehen, ich denke, dass ich mich hier klar und unmissverständlich ausgedrückt habe oder etwa nicht?
Die Dreierkette war ein Versuch, aber es ging nach hinten los.
Speziell Mert war rechts teilweise sehr überfordert, unter anderem auch, weil Musaba nicht rechtzeitig zurückgerückt ist.
Zum Glück ist es nochmal gut gegangen, ich hoffe Tedesco stellt wieder um auf die Viererkette mit YE…
Wir haben zurzeit sehr viele Spieler, die kurz vor einer Gelbsperre stehen, da muss man echt aufpassen, dass sie nicht gegen Besiktas fehlen.
Ich bin auch der Meinung, daß wir in den letzten 9 Saisonspielen mit der FB Formation und Aufstellung auch nicht großartig rumexperementieren sollten, da das nur kontraproduktiv ist.
Wir sollten alle Spieler auf ihre angestammten Positionen stellen und nicht wild herumexperementieren, außerdem müssen wir insbesondere in der ersten Halbzeit einen etwas engagierteren Fussball zeigen und nicht ständig in Rückstand geraten.
Wer übrigens dem „Druck“ in Kadıköy nicht gewachsen ist ist in meinen Augen sowieso kein FB Fussballer, der soll dann bitteschön woanders seine Fussball Karriere fortsetzen.
Bei FB muss jedes Spiel gewonnen werden, wir spielen nicht um Unentschieden zu holen schon gar nicht 10 Unentschieden in einer einzigen Saison, das sind in meinen Augen 20 Punktverluste im Kampf um die türkische Fussballmeisterschaft, da soll mir keiner was anderes erzählen.
Eine Niederlage gegen Samsunspor hätte ihn hochwahrscheinlich den Kopf gekostet.
Warum hat Tedesco jetzt schon „Beerdigungsstimmung“? Wartet doch erst, bis Sir Okan euch im Ali Sami Yen Stadi beerdigt!
#bizimHocamizSizinKocaniz
Falls Fenerbahce Meister wird, erinnere ich dich gern an deine worte