Auf dem Transfermarkt der Trendyol Süper Lig zeichnet sich ein spektakuläres Tauziehen ab, das die Hackordnung unter den Istanbuler Erzrivalen kräftig durcheinanderwirbelt. Der französische Offensivakteur Armand Lauriente, der in den vergangenen Wochen ununterbrochen mit einem Wechsel zu Besiktas in Verbindung gebracht worden war, sorgt für eine plötzliche Kehrtwende in den Schlagzeilen. Medienberichten zufolge ist nun Fenerbahce mit voller Entschlossenheit in den Poker um den 27-jährigen Flügelspieler eingestiegen. Die Gelb-Marineblauen treiben ihre Kaderplanungen mit Hochdruck voran und haben den französischen Linksaußen ganz oben auf ihre Wunschliste gesetzt. Wie aus einem Exklusivbericht des Fachportals Foot Mercato hervorgeht, hat die Vereinsführung dem italienischen Erstligisten US Sassuolo bereits eine konkrete Offerte über stolze 20 Millionen Euro unterbreitet. Eine finale Rückmeldung der Italiener steht derzeit zwar noch aus, doch der Vorstoß verdeutlicht die enormen Ambitionen des Klubs. In der abgelaufenen Spielzeit stand der spielstarke Angreifer in 39 Pflichtspielen für die Italiener auf dem Rasen, wobei er sieben Tore selbst erzielte und neun weitere Treffer direkt vorbereitete.

Das Aufgebot für Österreich steht: Nationalspieler reisen nach Windischgarsten nach
Während im Hintergrund die Verhandlungen um neue Stars laufen, hat das Trainerteam den offiziellen Kader für den nächsten großen Meilenstein der Saisonvorbereitung fixiert. Die Mannschaft begibt sich für den Feinschliff in die Alpenrepublik. Die Vereinsführung gab das offizielle, 36-köpfige Aufgebot für das zweite Trainingslager bekannt, welches vom 5. bis zum 14. Juli im österreichischen Windischgarsten stattfinden wird. Zum personellen Aufgebot der Gelb-Marineblauen gehören namhafte Akteure wie Mert Günok, Tarık Cetin, Irfan Can Egribayat, Engin Can Biterge, Mert Müldür, Ognjen Mimovic, Milan Skriniar, Caglar Söyüncü, Yigit Efe Demir, Diego Carlos, Rodrigo Becao, Omar Fayed, Yigit Fidan, Kamil Efe Üregen, Jayden Oosterwolde, Archie Brown, Levent Mercan, Fred Santos, Matteo Guendouzi, Ismail Yüksek, Bartug Elmaz, Mert Hakan Yandas, Oguz Aydin, Irfan Can Kahveci, Cengiz Ünder, Adem Yesilyurt, Emre Demir, Marco Asensio, Anthony Musaba, Kerem Aktürkoglu, Anderson Talisca, Dorgeles Nene, Cagri Fedai, Alaettin Ekici, Cagri Hakan Balta und Sidiki Cherif. Während die abgestellten Nationalspieler direkt nach Österreich nachreisen, wird ein prominenter Angreifer die Reise nicht mit antreten können.

Wadenverletzung stoppt Vedat Muriqi: Angreifer muss zur Reha in Istanbul bleiben
Ein bitterer verletzungsbedingter Rückschlag zwingt den physisch starken Torjäger dazu, die Reisevorbereitungen abzubrechen und individuell zu schuften. Der bullige Stürmer erlitt im vorherigen Vorbereitungscamp einen gesundheitlichen Dämpfer. Bei Vedat Muriqi wurde nach anhaltenden Beschwerden im Trainingslager auf der Topuk Yaylasi mittels einer eingehenden MRT-Untersuchung ein folgenschwerer Teilriss der rechten Wadenmuskulatur diagnostiziert. Aus diesem Grund wird der Angreifer seine medizinische Behandlung sowie die anschließende Rehabilitation in den kommenden Wochen in der vertrauten Umgebung in Istanbul absolvieren müssen, um schnellstmöglich wieder schmerzfrei zu werden.

Grünes Licht für Nene und Diego Carlos: Talent Amara Diouf erhält Spezialprogramm
Bessere Nachrichten gibt es hingegen von der medizinischen Abteilung bezüglich zweier Leistungsträger, während ein Top-Talent behutsam aufgebaut wird. Die personelle Situation entspannt sich an anderer Stelle spürbar. Dorgeles Nene, der sich zuletzt für spezielle Behandlungen in Frankreich aufhielt, wurde nach einer spürbaren Besserung seines Heilungsverlaufs auf ausdrückliche Empfehlung der Ärzte in den Kader berufen. Er wird vor Ort nach einem individuell abgestimmten Programm der Athletiktrainer arbeiten. Auch Abwehrkante Diego Carlos wird nach dem erfolgreichen Abschluss aller obligatorischen medizinischen Untersuchungen zeitnah zur Mannschaft stoßen. Einen gänzlich anderen Entwicklungspfad schlägt der Verein bei Offensivjuwel Amara Diouf ein. Nach einer gemeinsamen Analyse durch das Trainer-, Medizin- und Performance-Team wurde beschlossen, seine physische Entwicklung besonders behutsam zu steuern. Der junge Neuzugang wird daher nicht mit nach Österreich reisen, sondern sein maßgeschneidertes Trainingsprogramm im heimischen Samandira Can Bartu Trainingszentrum unter der direkten Aufsicht der medizinischen und athletischen Abteilung fortführen.

