Der portugiesische Offensivstar Rafael Leao, den Galatasaray vom AC Mailand verpflichtet hat, hat sich auf dem hauseigenen YouTube-Kanal der Gelb-Roten ausführlich zu seinem Transfer und seinen ersten Eindrücken geäußert. Der Neuzugang sprach offen über den Verhandlungsprozess sowie die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Okan Buruk. Der Offensivakteur zeigte sich überwältigt von der Aufnahme im Verein und spürte sofort eine enge Bindung zum Klub.
Vereinskultur, Champions League und Zuneigung der Anhänger
Über seine Beweggründe für den Wechsel in die Trendyol Süper Lig und die Historie seines neuen Arbeitgebers fand der Portugiese klare Worte. „Ich kannte Galatasaray schon immer. Hier haben große Legenden gespielt. Spieler wie Sneijder und Drogba. Wie Hagi. Sie haben die Kultur des Vereins verändert. Außerdem ist dieser Klub dafür geschaffen, die großen Mannschaften in der Champions League zu schlagen“, betonte Rafael Leao. Zudem hob er hervor, wie entscheidend der menschliche Faktor für ihn gewesen sei: „Ich kannte einige Leute aus der Mannschaft. Bevor ich hierherkam, habe ich auch mit dem Trainer gesprochen. Bei allem ging es um Zuneigung. Ich fühle mich jetzt schon wie zu Hause.“ Auch der Rückhalt aus dem Umfeld gebe ihm viel Kraft: „Ich verfolge, was die Galatasaray-Fans über mich schreiben. Renato Nhaga hat mir heute Morgen außerdem einige Dinge gezeigt. Es ist wirklich wichtig, wenn dir jemand Zuneigung entgegenbringt. Sowohl für das Selbstvertrauen als auch für das familiäre Gefühl. Wenn man so viel Zuneigung erfährt, fällt es leichter, seine Fähigkeiten zu zeigen.“
Verständigung auf Italienisch und Lob für Okan Buruk
Vor der Unterschrift hielt der Angreifer Rücksprache mit namhaften Teamkollegen und suchte den Austausch mit Victor Osimhen, Leroy Sane und Lucas Torreira. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist für ihn die reibungslose Verständigung mit dem Cheftrainer. „Der Trainer spricht Italienisch. Wir unterhalten uns also auf Italienisch. Unsere Kommunikation ist sehr gut. Vom ersten Tag an hat er mir Vertrauen darin gegeben, hierherzukommen. Ich bin glücklich“, lobte Rafael Leao seinen Coach Okan Buruk.

Freude am Spiel und Rückennummer mit Geheimnis
Auf die Frage, warum er beim Fußballspielen stets lächelt, erklärte der Flügelstürmer seine lebensfrohe Einstellung. „Ich glaube, ich bin auf diese Welt gekommen, um den Menschen positive Energie zu geben, ein guter Freund für die Menschen um mich herum zu sein und gleichzeitig mein Leben zu genießen. Wir sind gesund, haben gute Menschen um uns herum und leben unter guten Bedingungen. Deshalb sollten wir einfach lächeln. Denn jeder Tag, an dem wir aufwachen, ist eine neue Chance. Deshalb sollten wir dankbar für das sein, was wir haben“, wies der Starspieler auf seine Werte hin.
Feuriger Einstand beim Göztepe-Spiel und Hintergrund zum Surf-Jubel
Bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit den Fans im Rahmen des Duells gegen Göztepe stimmte er direkt den traditionellen Fan-Jubel an. „Bei meinem ersten Treffen mit den Fans wollte ich die Bewegung richtig machen, den traditionellen ‚Dreier‘-Jubel. Ich glaube, ich habe es gut gemacht. Osimhen hat mir sehr gut beigebracht, wie es funktioniert“, verriet der Portugiese und richtete eine Nachricht an die Anhänger: „Galatasaray-Fans, ich bin wirklich sehr glücklich, hier zu sein. Vielen Dank für eure Zuneigung. Ich bin hier und möchte dazu beitragen, dass wir große Erfolge erreichen. Los geht’s!“
Bezüglich seiner Trikotwahl entschied sich der Neuzugang für die Rückennummer 27, über deren genaue Bedeutung er schmunzelnd schwieg: „Das werde ich euch später erzählen. Aber ich wollte etwas, das mit der Nummer 7 zusammenhängt. Ich mag die 7. Ich hatte drei Möglichkeiten: die 10, die 7 und die 17. Aber die 10 hatte Leroy. Er ist ein Spieler, den ich mag. Die Nummer 10 ist in den richtigen Händen. Was diese 27 allerdings bedeutet, werde ich euch später erzählen. Die Nummer 10 trägt Leroy Sane, und er ist wirklich ein Spieler, den ich sehr mag. Es ist außerdem wichtig, den entsprechenden Status zu haben, um diese Nummer tragen zu können. Die Nummer 10 ist in den richtigen Händen.“ Auch seine Surf-Geste hat einen tiefen Sinn: „Dabei geht es darum, niemals aufzugeben. Denn beim Surfen bist du manchmal ganz oben auf der Welle. Vielleicht fällst du, aber dann musst du wieder aufstehen, weitermachen und nach einer neuen Welle suchen. Eigentlich ist das eine Lebenseinstellung. Manchmal durchlebt man eine schlechte Phase, aber man muss weitermachen, weil man nie weiß, was passieren wird. Morgen ist eine neue Chance, alles besser zu machen. Genau darum geht es.“


3 Kommentare
Er schwärmt von Okan Buruk 😀
Die hüpfende Lachnummer an der Seitenlinie.
https://www.sozcu.com.tr/fenerbahce-ceza-sonrasi-harekete-gecti-kerem-in-maasi-1004-kat-artti-p356275
Her pisligi yapiyorlar sonra UTANMADAN Galatasaraya iftira atiyorlar.. SEREFSIZLER 😉
Aslanim Leao 🙂