Süper Lig

Partizan Belgrad zu stark für Yeni Malatyaspor

Im Hinspiel der 3. Runde der UEFA Europa League-Qualifikation gastierte Yeni Malatyaspor bei Partizan Belgrad. Der türkische Vertreter musste sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Bereits in der vierten Minute gingen die Gastgeber durch Sadiq Umar in Führung. In der 67. Minute erhöhte Takuma Asano auf 2:0. Die Gäste kamen zwar durch Issam Chebake noch zum Anschlusstreffer in der 83. Minute, doch die Serben kamen durch einen verwandelten Handelfmeter von Seydouba Soumah zum 3:1 in der 90. Minute. Vor dem Rückspiel in einer Woche bleibt also wenig Hoffnung für die Elf von Trainer Sergen Yalcin.

Partizan Belgrad zu stark für Yeni Malatyaspor

Die Serben, angetrieben von ihren Fans, die für eine heiße Atmosphäre sorgten, legten gut los. In der vierten Minute war die Abwehr von Yeni Malatyaspor nur physisch auf dem Platz. Die Unachtsamkeit nutzte Sadiq Umar und musste nur noch ins leere Tor einschieben. Die Serben ließen hinten wenig anbrennen und sorgten in der Offensive über die Pfeilschnellen Umar und Soumah für Dauergefahr. Einen höheren Rückstand verhinderte lediglich Schlussmann Fabien Farnolle.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts. Partizan agierte konzentrierter und setzte sich mit der nötigen Aggressivität in der gegnerischen Hälfte fest. Für den größten Aufreger sorgte der eingewechselte Gökhan Töre, als er zwei Gegenspieler aussteigen ließ, dann aber am Pfosten scheiterte. Die zahlreichen Torchancen der Serben vereitelte wieder einmal Keeper Farnolle. Doch in der 67. Minute konnte auch er nur noch hinterher schauen, als Asano in der 67. Minute frei vor dem Franzosen zum 2:0 einnetzte. In der 83. Minute kam die Yalcin-Elf nach einem Kopfballtor von Kapitän Chebake zum erhofften Auswärtstor, doch der Marokkaner verursachte praktisch im Gegenzug einen Handelfmeter. Soumah trat an und sorgte mit seinem Treffer für den 3:1-Endstand.

Aufstellungen

Partizan Belgrad: Stojkovic – Urosevic, Pavlovic, Ostojic (79. Vujacic), Miletic – Tosic, Scekic, Zdjelar, Stevanovic (46. Asano) – Soumah, Sadiq (84. Ozegovic)

Yeni Malatyaspor: Farnolle – Chebake, Mina, Akbas, Kas – Yalcin – Bifouma (46. Töre), Cagiran (56. Guilherme), Chaalali (71. Yildirim), Fofana – Jahovic

Tore: 1:0 Sadiq Umar (4.), 2:0 Takuma Asano (67.), 2:1 Issam Chebake (83.), 3:1 Seydouba Soumah (90., Handelfmeter)

Gelbe Karten: Zdjelar, Ostojic, Stevanovic (Partizan Belgrad) – Chaalali, Akbas, Guilherme, Kas (Yeni Malatyaspor)

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Mikail Uzun

Mikail Uzun

1 Kommentar

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    9. August 2019 um 9:40

    Ein 2:1 wäre nach zu Hause machbar gewesen, aber das unnötige 3. Tor macht die Sache zu schwierig. Dabei kann sich Malatya echt freuen, dass es nicht ein 8:1 wurde.
    Ich mein was bitte war das für eine Verteidigung, jeder Pass kam durch. Am Ende kann man sich bei Farnolle bedanken, der mir an dem Abend leid tat.
    Dabei hatte Töre noch einen Schuss an den Pfosten, also mit bisschen Glück hätte Malatya mehr geholt als verdient.