Galatasaray

Manager Ahmet Bulut tritt gegen Ex-Galatasaray-Boss Özbek nach und verteidigt Falcao

Im Gespräch mit der türkischen Tageszeitung “Sabah” im Rahmen des internationalen Fußball-Wirtschaftsforums kritisierte Spielermanager Ahmet Bulut den früheren Galatasaray-Präsidenten Dursun Özbek mit klaren Worten und nahm Radamel Falcao in Schutz: „Das Gehalt, das Falcao erhält ist alles andere als überzogen. Es ist nicht mehr als Sneijder oder Drogba verdienten. In Monaco kassierte er mehr. Der Vorteil von Galatasaray war es, dass der Klub in der Champions League spielt. Auch Valencia und Sevilla hatten Interesse. Um bei der WM für Kolumbien berufen zu werden und wegen der Fans hat er Galatasaray vorgezogen. Er ist nicht chronisch verletzt. Falcao ist kein van Persie. Er kam nicht verletzt.“

Dursun Özbek habe Amt missbraucht, um Bulut zu täuschen

Kein gutes Haar ließ der Spielerberater indes am ehemaligen Vereinspräsidenten des türkischen Rekordmeisters, Dursun Özbek: „Dursun Özbek war kein würdiger Präsident für Galatasaray. Wenn ein Klubchef von Galatasaray etwas verspricht, dann muss er es auch einhalten. Ich habe drei Geschäfte mit ihm getätigt. Ich habe Bruma für 15 Millionen Euro verkauft. Ich sagte ihm, dass wir eine Manager-Vereinbarung aufsetzen sollten. Er meinte nur, es gäbe noch andere Aufgaben zu erledigen, dann würden wir dies schon tun. Danach brachte ich Feghouli und Belhanda und er schob die Vereinbarung erneut auf und veranstaltete vorgezogene Wahlen. Er sagte, er gewinnt, aber er verlor. Als Mustafa Cengiz das Amt antrat, fragte er mich, wie es sein könne, dass man mit einem Profi wie mir keinen Kontrakt aufgesetzt habe. Und ich meinte, es handelte sich um den Präsidenten von Galatasaray und nicht von Langaspor. Das war das erste Mal, dass ich über den Tisch gezogen und betrogen wurde.“

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Bulut will Emre Demir nach Europa transferieren

Zum Abschluss verlor Bulut aber auch ein paar Worte zum 15-jährigen Jungstar Emre Demir von Istikbal Mobilya Kayserispor, den der Manager ebenfalls betreut und der vor Kurzem erst zum jüngsten Torschützen der Süper Lig-Geschichte avancierte (GazeteFutbol berichtete): „Ich möchte ihn an keinen der drei großen Klubs vermitteln. Sollte ich ihn an diese abgeben, kann ich ihn nicht nach Europa verkaufen. Er soll noch ein Jahr in Kayseri spielen, dann vermitteln wir in an einen Klub in Europa. Der Junge ist nicht mein Eigentum, er hat einen Vertrag bei Kayserispor. Ich werde alles versuchen, um die Rechte des Jungen zu schützen und das Beste für ihn auszuhandeln.“

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

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