Der italienische Spielerberater George Gardi hat nach dem spektakulären Wechsel von Rafael Leao zu Galatasaray exklusive Einblicke in den monatelangen Verhandlungspoker gewährt. Im Gespräch mit Medienvertretern betonte der Berater die enorme Strahlkraft des gelb-roten Traditionsklubs und zog einen beeindruckenden Vergleich bezüglich der neuen Offensivpower. „Galatasaray verfügt mit Victor Osimhen, Leroy Sane und Rafa Leao derzeit über eine der besten Offensivreihen der Welt“, schwärmte Gardi nach dem erfolgreichen Abschluss des Dealis.
Monatelanger Verhandlungspoker gegen namhafte Konkurrenz
Der Transfer des 27-jährigen portugiesischen Flügelstürmers war laut Gardi ein äußerst komplexes und langwieriges Unterfangen, das sich über mehrere Monate erstreckte. „Eigentlich begann alles schon vor mehr als drei bis vier Monaten. Bei diesen Transferverhandlungen habe ich mit dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten zusammengearbeitet. Es war nicht einfach, denn Rafa ist ein großer Spieler auf höchstem Niveau und hat sieben Jahre bei Milan verbracht. Leao dazu zu bewegen, Milan zu verlassen und einem Wechsel zu Galatasaray zuzustimmen, war eine große Aufgabe“, erklärte der Spielerberater.
Während dieser Verhandlungsphase buhlten zahlreiche Top-Klubs um die Dienste des Offensivstars. Der Spieler habe in diesen Monaten viele Angebote abgelehnt, von denen längst nicht alle an die Öffentlichkeit gelangten. Neben lukrativen Offerten aus Italien und weiteren Ländern habe es auch eine Anfrage von einem anderen türkischen Klub sowie ein sehr bedeutendes Angebot aus der Premier League gegeben, wo insbesondere Aston Villa bis zum Schluss intensiv um den Portugiesen warb.

Der Faktor Leidenschaft und das Warten auf den richtigen Zeitpunkt
Um den Starspieler von einem Wechsel nach Istanbul zu überzeugen, setzten die Verantwortlichen vor allem auf die emotionale Komponente. „Wir haben Rafa auch erklärt, dass er natürlich in die Premier League wechseln und dort spielen könne, es aber etwas anderes sei, hier zu spielen. Wir haben ihm gesagt, dass er die Leidenschaft, die Liebe und das Glück, die ihn bei Galatasaray erwarten, bei keinem anderen Verein finden werde. Ich denke, dass genau das am Ende den Unterschied ausgemacht hat“, führte Gardi weiter aus.
Auch die Ablöseverhandlungen mit dem italienischen Traditionsverein AC Mailand forderten taktisches Geschick und Geduld. Gardi erläuterte, dass die Verhandlungen keineswegs einfach waren, da der Klub eine sehr hohe Ablösesumme verlangte. Man habe gezielt bis zur letzten Augustwoche gewartet, um den Preis deutlich zu drücken, da er andernfalls unverhältnismäßig hoch ausgefallen wäre. Dieser strategische Schritt habe schließlich den Weg geebnet, um den Transfer zur Zufriedenheit aller Beteiligten zum Abschluss zu bringen.
Rückkehr an die Weltspitze und Titelambitionen
Nach einem letzten gemeinsamen Gespräch zwischen der Klubführung, dem Berater und dem Spieler entschied sich Leao endgültig für die Herausforderung in der Trendyol Süper Lig. Gardi hob hervor, dass der Wechsel ein riesiger Erfolg für den gesamten Verein und den türkischen Fußball sei. „Er ist ein Spieler, von dem wir überzeugt sind, dass er hier wieder an die Spitze des Weltfußballs zurückkehren kann. Er ist in der Überzeugung gekommen, dass er hier Titel gewinnen und wieder auf das höchste Niveau des Fußballs zurückkehren kann“, bilanzierte der Berater abschließend, während er sich zu weiteren Spekulationen um mögliche Neuzugänge bedeckt hielt.


1 Kommentar
„Der Ex-Gladbacher Boteli hat durch seinen überragenden Saisonstart beim FC Sion (darunter 9 Tore in seinen ersten Saisonspielen und ein Hattrick gegen Ajax) viel Aufmerksamkeit erregt. Daher ist Galatasaray nicht allein: Auch Crystal Palace, der FC Porto und Racing Strassburg sollen konkrete Angebote prüfen oder bereits vorliegen haben, was zu einem echten Transferpoker führt.“
20-30 Mille heißt es… Das ist echt hart…
Seine Stärken:
– Außergewöhnlicher Torinstinkt
– Physische Robustheit & Athletik
– Starke Ballbehauptung
– Dynamik und Tempo
– Enorme Defensiv- und Arbeitsrate: Unter Sion-Trainer Didier Tholot hat er gelernt, extrem viel für die Mannschaft zu arbeiten. Er scheut keine Wege nach hinten, betreibt aggressives Pressing und verrichtet wertvolle Defensivarbeit
—
Aber irgendwie glaube ich nicht dran. Bestimmt hat irgendein türkischer Journalist den Namen in den Raum geworfen… Vermutlich kommt nur noch Gül oder Bertug… Mehr nicht…
Und wie bereits erwähnt: Warum hat Gladbach ihn für so wenig Geld abgegeben?