Die Transferaktivitäten bei Fenerbahce laufen weiter auf Hochtouren: Die Gelb-Dunkelblauen haben den ghanaischen Verteidiger Kojo Peprah Oppong offiziell vorgestellt. Für den 22-jährigen Abwehrspieler, der zuletzt beim französischen Klub Nice unter Vertrag stand, veranstaltete der Klub eine feierliche Vertragsunterzeichnung auf der 1907-Tribüne des Fenerbahce Sükrü Saracoglu Sportkomplexes. Neben dem Neuzugang nahm auch Fußballdirektor Oguz Cetin an der Zeremonie teil und ordnete die Verpflichtung strategisch ein.
Oguz Cetin betont Meisterschaftsziel und Kaderplanung
Der Fußballdirektor des Traditionsklubs ergriff bei der Veranstaltung als Erster das Wort und stellte die klare Ambition für die neue Spielzeit heraus. „Aziz Yildirim hat ein einziges grundlegendes Ziel vorgegeben. Dieses besteht darin, dass Fenerbahce nach zwölf Jahren endlich wieder die ersehnte Meisterschaft gewinnt. Im Hinblick auf dieses grundlegende Ziel wurden Schritte eingeleitet, um den Zusammenhalt und die Geschlossenheit zu stärken und den Glauben innerhalb der Vereinsgemeinschaft zu steigern“, erklärte Oguz Cetin einleitend.
Zudem gab der Funktionär Einblicke in die bisherige Kaderzusammenstellung für die Saison 2026/27: „In der ersten Phase haben wir unsere Transfers getätigt. Unser erster Transfer war Vedat Muriqi, dann Nathan Ake, Mason Greenwood und als vierter Transfer Romelu Lukaku. Wenn man sich diese Spieler ansieht, muss man Folgendes feststellen: Es handelt sich um Spieler, die unter großem Druck Leistung bringen können, um innerhalb eines Jahres diese Meisterschaft zu erreichen. Es war sehr wichtig, Spieler mit einem starken Charakter zu verpflichten.“

Verteilung der Kaderbelastung und hohe Erwartungen an Oppong
Hinsichtlich der Zusammensetzung hob der Sportdirektor die Bedeutung der Führungskräfte sowie der heimischen Akteure hervor. „Wir hatten mit dem Nachteil zu kämpfen, seit 18 Jahren nicht mehr an der Champions League teilgenommen zu haben. Wir haben diesen Weg in dem Wissen beschritten, dass die Teilnahme an der Champions League den Zusammenhalt innerhalb der Vereinsgemeinschaft erheblich stärken und im Falle der Qualifikation auch den Glauben der Fans an die Mannschaft deutlich steigern würde. Unsere türkischen Spieler leisten einen großen Beitrag zum Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft“, so der Funktionär weiter.
Bezüglich der Regularien fügte er an: „Im Rahmen der 10+4-Ausländerregel bestimmen wir die Spieler für die entsprechenden Kontingentplätze. Heute sind wir sehr glücklich. Mit Spielern wie Brown und Nene haben wir Akteure, die einen wichtigen Beitrag zur Verteilung der Belastung leisten. Wir haben aber noch zwei weitere Kontingentplätze.“ Zur Verpflichtung des Abwehrspielers ergänzte der Fußballdirektor: „Wenn wir uns die Positionen ansehen, verfügen wir in der Innenverteidigung über zwei äußerst erfahrene Spieler von Weltklasse. Kojo ist ein Spieler, der gemeinsam mit ihnen diese Belastung übernehmen kann und dessen Karriere sich Schritt für Schritt kontinuierlich nach oben entwickelt. Dass er sich in der vergangenen Saison bei Nice einen Stammplatz erarbeitet und starke Leistungen gezeigt hat, weckte unsere Aufmerksamkeit. Wir haben ihn sofort beobachtet, geprüft und analysiert. Nun haben wir unserer Familie ein weiteres Mitglied hinzugefügt. Unsere Erwartungen an ihn sind sehr hoch.“
Vorfreude bei Oppong nach Gespraechen mit Trainer und Alex Djiku
Der Neuzugang zeigte sich bei seiner Vorstellung sichtlich erfreut über den Schritt nach Istanbul. „Ich bin sehr glücklich, Teil dieser Familie geworden zu sein. Seit dem ersten Moment meiner Ankunft kann ich alles spüren. Ich kann es kaum erwarten, dieses Trikot zu tragen. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, schwärmte Kojo Peprah Oppong. Die Stimmung im Stadion erlebte der Abwehrspieler bereits hautnah: „In der vergangenen Saison habe ich gegen Fenerbahce gespielt. Ich kenne die Leidenschaft der Fans. Ich konnte die Verbindung zwischen den Fans und den Spielern spüren. Teil dieser Verbindung sein zu können, wird etwas sehr Schönes sein.“
Zudem berichtete der Abwehrakteur von entscheidenden Dialogen im Vorfeld des Wechsels. Er betonte, dass er ein sehr gutes Gespräch mit dem Trainer geführt habe. Zudem habe er sich mit Alex Djiku ausgetauscht, der ihm extrem viel Positives berichtet habe. Dass ein aktueller Akteur so gut über den Verein spreche, habe einen großen Einfluss auf seine Entscheidung gehabt.
Konkurrenzkampf mit Skriniar und Nathan Ake gesucht
Den bevorstehenden Wettbewerb um die Plätze in der Startelf nimmt der 22-Jährige selbstbewusst an. „Ich habe Herausforderungen in meinem Leben schon immer geliebt. Für mich ist das Wichtigste, mich ständig zu verbessern. Ich denke, dass ich mich bei langen Bällen und beim Lesen des Spiels noch weiterentwickeln kann. Für mich ist entscheidend, dort zu spielen, wo ich gebraucht werde. Egal, auf welcher Position mich unser Trainer einsetzt, möchte ich der Mannschaft helfen. Ich möchte Freude am Fußball haben und das, was ich am meisten liebe, mit Freude tun“, stellte der Verteidiger klar.
Mit Blick auf seine prominenten Mitspieler in der Innenverteidigung ergänzte der Ghanaer abschließend: „Skriniar und Ake sind sehr erfahrene Spieler. Ich denke, dass ich sehr viel von ihnen lernen kann. Es wird großartig sein, mit ihnen um einen Platz in der Mannschaft zu konkurrieren.“ Nach seinen Ausführungen unterzeichnete der Neuzugang das Vertragswerk und posierte im Anschluss mit dem Trikot mit der Rückennummer 21 für die Fotografen.

