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Galatasaray schreibt als einziger der Big Four schwarze Zahlen

Nach einer Auswertung des Wirtschaftsprüfungsunternehmens “KPMG Football Benchmark”, die die vier großen Süper Lig-Vereine Besiktas, Fenerbahce, Galatasaray und Trabzonspor umspannte, ergab die Finanzanalyse, dass alle türkischen Klubs mit Ausnahme von Galatasaray rote Zahlen in den vergangenen zwei Jahren geschrieben haben.

Galatasaray macht Plus, Rivalen verschulden sich weiter

Demnach hat Galatasaray in den vergangenen zwei Saisons einen Umsatz von rund 146 Millionen Euro erzielt. Nach Abzug der Steuern und der Gewinn- und Verlustrechnung lag das Plus des türkischen Rekordmeisters bei fünf Millionen Euro. Bei identischem Prüfungsszenario lag das Minus von Trabzonspor bei zehn Millionen Euro, bei Fenerbahce bei 33 Millionen Euro und bei Besiktas gar bei 49 Millionen Euro.

Fenerbahce Personalkosten-Spitzenreiter

Der Umsatz von Fenerbahce belief sich in besagtem Zeitraum auf 111 Millionen Euro. Besiktas erwirtschaftete indes einen Umsatz von 99 Millionen Euro, während selbiger bei Trabzonspor bei 45 Millionen Euro lag. Bei den Personalkosten liegt Fenerbahce mit insgesamt 86 Millionen für die letzten beiden Spielzeiten vorne. Es folgt Galatasaray mit 71 Millionen Euro. Bei Besiktas und Trabzonspor betragen die Kosten 69 Millionen beziehungsweise 30 Millionen Euro.

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

7 Kommentare

  1. Avatar
    19. November 2019 um 15:03 —

    Da kann doch was nicht stimmen. Galatasaray darf doch nach Vereinbarung mit der UEFA nicht mal als 60 Millionen Euro Personalkosten haben.
    Riecht doch schon wieder alles nach einer Lüge.

  2. Avatar
    19. November 2019 um 13:37 —

    Ich hasse es wenn gs vor uns ist, egal was es ist 🙂

  3. Avatar
    19. November 2019 um 11:27 —

    Das wir ein kleines Plus aufweisen ist erfreulich. Aber vieles hängt auch einfach von den CL-Geldern ab, fehlen diese zeigt jeder türkische Verein eine negative Bilanz. So in etwa hat es auch Efsane07 geschrieben.
    Und seien wir mal ehrlich, jeder Verein pfuscht da gerne mal an den Zahlen damit das nicht ganz so schlimm aussieht.

    Ich finde Cengiz und seine Leute machen eine gute Arbeit, seit einigen Monaten weisen wir immer eine positive Bilanz vor. Auch wenn sie nicht sonderlich hoch ist, ist es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

    Bei uns will ich im Winter einige Abgänge sehen wie Belhanda, Mariano und vielleicht Nagatomo. Wenn Terim sein Wort hält, werden einige uns im Winter verlassen, so wie er es nach dem Madrid Spiel gesagt hat.
    Wenn ein Akbaba nicht verletzt wäre, hätte Belhanda niemals so viele Spiele vorzuweisen in der aktuellen Saison. Mariano wird uns sowieso Richtung Brasilien verlassen.

  4. Avatar
    19. November 2019 um 10:26 —

    Die Bilanzen dieser vier Vereine sind eigentlich ganz einfach zu erklären, die türkische Mannschaft die an der CL Gruppenphase teilnimmt, weist in seiner Bilanz ein leichtes Plus auf, das ganze hat nichts mit gutem Wirtschaften oder dergleichen zu tun, sondern eher mit den hohen CL Startgeldern.

    Als BJK zweimal hintereinander an der CL teilgenommen hat, hatten sie auch als einzige türkische Mannschaft ein leichtes Plus aufzuweisen, auch damals hatte das nichts mit gutem Wirtschaften von Fikret Orman zu tun. Und wenn man ein Jahr nicht an der CL teilnimmt, dann wird man in der Türkei mit Fragen wie “paralar nerede” konfrontiert, ich meine ist doch so oder?

    Was FB angeht, so bin ich immer noch der Meinung, das wir die Gehaltsstruktur auf maximal 20 Millionen Euro senken müssen. So wie es aussieht zahlen wir immer noch an die 43 Millionen Euro an Gehältern an die Spieler, das ist für einen so hoch verschuldeten Verein wie FB finanziell nicht tragbar.

    Im Moment haben wir eine Kadergröße von 34 Spielern, wenn wir die ganzen Leihspieler noch dazurechnen kommen minimum 10 weitere dazu. Grob gerundet hätten wir dann an die 50 Profispieler unter Vertrag, das man bei so einer hohen Anzahl an Spielern auch hohe Gehaltsausgaben hat ist doch nichts ungewöhnliches oder?

    Am Saisonende laufen bei uns an die 10 Spielerverträge aus, wenn man hier die hohen Gehaltsausgaben einigermaßen in den Griff kriegen will, darf man keinen einzigen dieser zum Teil sehr hoch dotierten Verträge erneuern, sondern muss diese Plätze durch billigere Konditionen, sprich jüngere Spieler ersetzen.

    Wenn aber der FB Vorstand die hoch dotierten Verträge von Spielern wie Hasan Ali, Ozan Tufan, Mauricio Isla und Kollegen verlängert, dann wird sich an der hohen Verschuldung bzw. der Schuldenreduzierung und den negativen Bilanzen auch nichts signifikantes ändern.

    Bei uns sind einfach die Ausgaben viel zu hoch und hier muss man den Rotstrich ansetzen, ansonsten ist das ganze wie gesagt nicht in den Griff zu kriegen.

    • Avatar
      20. November 2019 um 16:57

      Da steht aber, dass die Zahlen aus den letzten beiden Jahren zusammenstammen. Klar das macht dann 43 Mio Euro pro Jahr Kaderkosten, aber ab dieser Saison liegen unsere Kaderkosten bei ca. 33-35 Mio Euro und wurden somit erheblich gesenkt.
      Ab der kommenden Saison enden wieder einige Spielerverträge, aber es werden auch neue Spieler kommen, wenn wir gut aufpassen und gut verhandeln können wir aber der nächsten Spielzeit die Kaderkosten auf 30 Mio Euro reduzieren und das ist schon ordentlich.

      Auf 20 Mio Euro können wir die Gehälter nicht reduzieren. Wie stellst du dir das vor ?

      Max Kruse,Gustavo,Moses,Dirar,Garry,Arslan,Hasan Ali,Ekici verdienen schon insgesamt ca. 20 Mio Euro und das sind nur 8 Spieler.

      Das Problem ist, wenn man für einen begehrten Spieler weniger bietet als die Konkurrenz, dann bekommt man Ihn auch nicht.

      Am Ende sind dann alle guten Spieler weg und übrig bleibt dann Fallobst. Dann passiert auch noch sowas, dass du für dieses Fallobst mehr bezahlst als üblich.

  5. Avatar
    19. November 2019 um 9:00 —

    Wo bleiben die Fenerlis?? 😀 😀

  6. Avatar
    18. November 2019 um 23:39 —

    Hat mich irgendwie nicht gewundert. Trabzonspor hat wohl am besten die Kosten verringert und denn Umsatz gesteigert.

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