Fenerbahce

Fenerbahce-Stürmer Muriqi lobt Hilfsbereitschaft in der Türkei

Auch wenn es für Fenerbahce im Titelrennen nicht läuft wie gewünscht, kann Stürmer Vedat Muriqi mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. 15 Tore und sechs Assists in wettbewerbsübergreifend 28 Spielen stehen für den Kosovaren bislang zu Buche. Mit der Unterbrechung der Süper Lig ist nun aber auch Muriqi gezwungen vorerst auf Fußball zu verzichten. Wie das gesamte Team hält sich der Angreifer mit individuellen Einheiten fit. „Der Verein ermöglicht uns alle Möglichkeiten. In sehr kurzer Zeit haben die Spieler ihre Anweisungen und Trainingspläne bekommen. Dennoch vermissen wir Samandira. Ich möchte sobald es geht wieder auf dem Platz stehen“, so Muriqi am Dienstag im Gespräch mit „FBTV“.

Team zeigt sich solidarisch und sammelt Geld

Lobend erwähnte der 25-Jährige die Reaktion des türkischen Volkes auf die Corona-Pandemie: „Auch in diesen schweren Zeiten beweist das türkische Volk, dass sie in Sachen Hilfsbereitschaft die Nummer eins ist. Die Menschen hier kennen es nicht anders. Wir als Vereine und Spieler müssen jetzt vorangehen.“ Wie die meisten Süper Lig-Klubs habe auch Fenerbahce vereinsintern eine umfangreiche Spendenaktion gestartet. „Wir alle verdienen unsere Brötchen in diesem Land. Daher haben wir auf Initiative unseres Kapitäns Emre Belözoglu hin ein Treffen organisiert. Jeder einzelne Spieler war anwesend und alle haben gespendet obwohl es freiwillig war und niemand gezwungen wurde. Schon bei den Erdbeben in Elazig und Malatya hatte jeder der Bevölkerung dort geholfen. Ich denke, so etwas in die Wege zu leiten ist eine Selbstverständlichkeit und Aufgabe eines jeden Menschen.“

In seiner Heimat Kosovo sei die Situation noch nicht so prekär wie in Mitteleuropa oder der Türkei, so Muriqi weiter. Der Angreifer ergänzt: „Der Kosovo hat mit einer schnellen Ausbreitung gerechnet und die Grenzen relativ früh dicht gemacht. Aktuell können die Menschen zwischen 6.00 und 12.00 Uhr auf die Straßen um die Dinge des täglichen Lebens zu erledigen. Dennoch beklagen wir 106 Infektionen mit einem Toten.“



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