Fenerbahce

Fenerbahce-Coach Pereira: „Süper Lig keine perfekte Liga“ – Kadioglu muss sich noch entscheiden


Wenn am Donnerstagabend um 18:45 Uhr im Ülker-Stadion der Anpfiff zur UEFA Europa League-Partie gegen Royal Antwerpen erfolgt, dann heißt es kämpfen und siegen für Fenerbahce. Einen Heimerfolg hätten die Gelb-Marineblauen bitter nötig, wenn sie den Anschluss zu Olympiakos Piräus und Eintracht Frankfurt nicht verlieren möchten und sich noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen. Dessen ist sich auch Chefcoach Vitor Pereira bewusst, wie er in der obligatorischen Pressekonferenz am Mittwochnachmittag erklärte: „Es ist für beide Teams ein sehr wichtiges Match. Die drei Punkte wären unglaublich wichtig, um den Fight in der Gruppe aufrechtzuerhalten. Wir benötigen etwas mehr Erfahrung in diesem Wettbewerb, wie wir im letzten Gruppenspiel gemerkt haben. Manchmal müssen wir einfach nur das Spiel kontrollieren. Man darf nicht immer emotional spielen, sondern muss auch mal klug agieren. Morgen geht es wieder gegen einen guten Gegner. Wir werden alles tun, damit wir die drei Punkte einfahren können.“

Pereira: „Keine perfekte Liga“ – „Spieler müssen sich auch ausruhen“

Nach der Niederlage im Spitzenspiel bei Trabzonspor gab es aus dem Lager der „Kanarienvögel“ negative Stimmen gegen das Schiedsrichtergespann. Angesprochen auf dieses Thema antwortete der 53-jährige Übungsleiter mit den Worten: „Ich bin nicht in die Türkei gekommen, um Ausreden zu suchen. Als ich hierher kam, wusste ich, dass dies keine perfekte Liga ist. Keine Liga, in die ich gegangen bin, war perfekt. Es gibt sowohl gute als auch schlechte Seiten. Ich versuche mich jeden Tag zu verbessern. Die Schiedsrichter sollten sich auch selbst analysieren und versuchen ihre Fehler zu verbessern. Der morgige Tag ist eine neue Chance für uns. Eine neue Chance, zu zeigen, dass wir mental stark sind. Wir möchten zeigen, dass wir eine Einheit sind, Teamgeist vorhanden ist, taktisch gut aufgestellt sind und atemberaubende Fans haben.“ Zuletzt äußerte der Portugiese seinen Unmut über den zu engen Matchplan: „Wir müssen das Niveau erhöhen, aber das ist im modernen Fußball nicht einfach. Wenn wir auf den Kalender schauen, spielen wir viel zu viele Spiele. In der Länderspielpause gehen die meisten Spieler zu ihrer Nationalmannschaft. Nun sind auch noch häufigere Turniere wie die WM geplant. Mehr Turniere bedeuten mehr Spiele, mehr TV-Einnahmen und mehr Geld. Sie vergessen, dass sich die Spieler ausruhen müssen. Auch wir haben gerade mit vielen Problemen und Verletzungen zu kämpfen.“

Nationalmannschaftsfrage: Kadioglu hat sich noch nicht entschieden

Neben Pereira stand auch Ferdi Kadioglu der Presse Rede und Antwort. Der aus Arnhem stammende Kicker verriet zunächst, dass er sich freue, seine Ex-Kollegen Michael Frey und Ally Samatta wiederzusehen: „Natürlich haben wir nach dem Trabzonspor-Spiel eine große Enttäuschung erlebt. Aber das können wir jetzt nicht mehr ändern. Wir müssen uns auf das bevorstehende Match konzentrieren. Morgen wird es ein schönes Spiel gegen unsere alten Teamkameraden Frey und Samatta. Es ist schön, sie wieder hier zu haben. Ich hoffe, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen und unsere Chancen wahren.“ In den letzten Wochen schmückte der niederländische U21-Spieler die Schlagzeilen der türkischen Medien. Grund dafür ist mit seinen 22 Jahren noch die ausstehende Entscheidung, für welche A-Nationalmannschaft Kadioglu aufläuft. Die Journalisten nutzten die Gunst der Stunde und stellten dem Rechtsfuß die Frage, die aktuell einige Fußballfans beschäftigt: „Es ist eine schwierige Entscheidung. Ich habe die Möglichkeit zwischen drei verschiedenen Nationalmannschaften zu wählen. Bisher habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Wenn ich mich entschieden habe, werden es ohnehin alle erfahren. Für mich gilt, dass ich geduldig abwäge und so zu einer Entscheidung komme.“





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3 Kommentare

  1. 21. Oktober 2021 um 8:30 —

    Ich drücke FB die Daumen, auf dass wir zusammen jeweils 3 Punkte einfahren.
    Bei einer Niederlage kann es das schon gewesen sein, also bleibt Pereira und Co nichts weiteres übrig als zu gewinnen. Antwerpen ist keine Übermannschaft, aber belgische Teams sind schwer zu knacken. Und da wir in Europa sowieso uns nicht mit Ruhm bekleckern wird das keine so einfache Partie.
    Ich hoffe einfach darauf, dass FB es irgendwie schafft zu gewinnen und seine Chance auf die nächste Runde währt.

  2. 21. Oktober 2021 um 0:03 —

    Leider haben wir bei FB immer noch viel zuviele Mitläufer im Team die wenig bis gar nichts zum Spielergebnis beitragen können.

    Wenn z.B. Enner Valenica ein Tor bei uns schießt, dann ruhen sich dazu 10 FB Spieler auf dem Platz ständig aus, gibts irgendwo eine Regel im Fussball von der ich nichts weiss, wonach immer nur bestimmte FB Spieler Tore schießen müssen und alle anderen nur zuschauen sollen ich glaube nicht oder?

    Wenn wir gegen Antwerpen wieder keine Tore schießen können wie zuvor gegen Olympiakos, dann können wir das Spiel auch nicht gewinnen, ich meine das muss den FB Spielern endlich mal klar werden. Der Sinn dieses Spiels liegt doch darin in 90 Minuten soviele Tore wie möglich zu schießen und nicht seine Eier auf dem Platz spatzieren zu tragen und den Ball ständig quer zu passen oder?

    Ich bin ehrlich zu euch Leute, ich glaube deshalb nicht, dass wir gegen Antwerpen gewinnen können, da wir in der FB Mannschaft keine Spieler haben die beständig Tore schießen können ganz im Gegenteil viele Vögel haben die nicht aktiv am Spielgesehen teilnehmen können oder wollen und nur 90 Minuten lang zuschauen, da wird mir wohl keiner widersprechen können oder?

    Wir haben viele Loser im Team die nicht mal einen Elfmeter verwandeln können, ich meine wie willst du da Spiele im Europapokal gewinnen, ich mein ist doch wahr oder?

  3. 20. Oktober 2021 um 21:00 —

    Vitor Pereira : „Die Schiedsrichter sollten sich auch selbst analysieren und versuchen ihre Fehler zu verbessern.“

    Welche Fehler meinst du Pereira ? Der Schiedsrichter hat sein Auftrag perfekt ausgeführt und Trabzon zum Sieg verholfen. Als Bonus gab er eines unserer Spieler auch noch die rote Karte.

    Gegen Antwerp zählen nur 3 Punkte.
    Alles andere ist unverzeihlich.

    Wir haben mehr Internationale Erfahrung als sie, sind der größere Verein und haben individuell betrachtet auch die besseren Spieler, die auch noch 5 Mal mehr verdienen.

    Zudem hat Antwerp 2 unserer Spieler, die bei uns AUSSORTIERT wurden.

    Das 3 Mio € Gehalt von Samatta wird auch noch zur Hälfte von uns weiterbezahlt.

    Und wenn der auch noch ein Tor gegen uns schießt, dann bezahlen wir quasi dieses Tor von Samatta gegen uns mit.

    Das ist wie wenn du von jemanden grün und blau geschlagen wirst und du ihn auch noch dafür bezahlst.

    Wenn wir morgen also verlieren oder nur Unentschieden spielen, dann raste ich aus, soviel steht fest.

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