Fenerbahce

Europa League: Fenerbahce schlägt Zenit St. Petersburg!

Dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung hat sich Fenerbahce im Sechzehntelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League einen 1:0-Vorteil gegenüber Zenit St. Petersburg verschafft. Das einzige Tor des Abends vor den knapp 38.000 Zuschauern in Kadiköy erzielte Islam Slimani. Der Algerier war somit nach über zwei Monaten wieder erfolgreich. Neben Slimani konnten bei den Gelb-Marineblauen insbesondere Martin Skrtel und Sadik Ciftpinar überzeugen. Das Innenverteidiger-Duo nahm Zenit-Topstürmer Artem Dzyuba nahezu komplett aus dem Spiel. Fenerbahce langt im Rückspiel am nächsten Donnerstag (21. Februar) somit jeder Sieg sowie jedes Remis zum Einzug in das Achtelfinale. Eine Niederlage mit zwei Toren Unterschied würde das Aus für die Mannen von Trainer Ersun Yanal bedeuten.

Starke erste Hälfte von den Türken – „Elfmeterkiller“ Tekin zur Stelle

Die erste Halbzeit im Ülker-Stadion verlief ganz nach dem Geschmack der Fenerbahce-Anhänger. Die Hausherren waren den lethargisch wirkenden Russen in sämtlichen Belangen überlegen. Angetrieben von den agilen Mathieu Valbuena und Victor Moses zeigten die Gelb-Marineblauen viel Zug zum Tor, wie so oft haperte es bei „Fener“ jedoch am Abschluss. Slimani (21.) brachte die Gastgeber nach einer Ecke verdient in Führung, insbesondere Eljif Elmas scheiterte in der Folge mit mehreren Versuchen an Keeper Lunev. Von den Gästen war bis kurz vor dem Halbzeitpfiff nichts zu sehen, ehe Kapitän Mehmet Topal nach Foulspiel an Driussi im eigenen Strafraum einen Elfmeter verschuldete. Schütze Robert Mak scheiterte anschließend jedoch an Harun Tekin, der nunmehr wettbewerbsübergreifend zehn der letzten 19 Strafstöße erfolgreich parieren konnte.

Fenerbahce verteidigt geschickt das 1:0

Die Russen wurden mit Beginn der zweiten Hälfte stärker und konnten die Partie immerhin auf Augenhöhe gestalten. Gefährlich wurde es aber weiterhin nur vor dem Tor von Schlussmann Lunev. Erneut Elmas, Valbuena und Slimani hätten die Führung für die Türken ausbauen und schon früh für klare Verhältnisse sorgen können. Stattdessen machte sich Müdigkeit bei der Yanal-Elf breit, so dass die Gäste die letzten zwanzig Minuten dominierten. Die fehlende Matchpraxis war den sich in der Winterpause befindenden Russen vor allem im eigenen Offensivspiel deutlich anzumerken. Den Elfmeter von Mak ausgenommen, beendete der Tabellenführer der russischen Premier Liga die Partie ohne klare Torchance.

Aufstellungen

Fenerbahçe: Harun Tekin, Isla, Sadık Çiftpınar, Skrtel, Hasan Ali Kaldırım, Mehmet Topal, Jailson, Eljif Elmas (72. Ayew), Moses (84. Alper Potuk), Valbuena (90+2 Neustädter), Slimani

Zenit St. Petersburg: Lunev, Anyukov, Rakitskiy, Ivanovic, Nabiullin (61. Smolnikov), Kranevitter, Barrios, Hernani, Driussi (74. Azmoun), Mak (85. Marchisio), Dzyuba

Tore: 1:0 Slimani (21.)

Gelbe Karten: Isla, Sadık Çiftpınar (Fenerbahçe) – Rakitskiy, Anyukov, Mak (Zenit)



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Erdem Ufak

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3 Kommentare

  1. Avatar
    13. Februar 2019 um 17:32

    Ein 1:0 Hinspielerergebnis ist für mich kein gutes Resultat. In Sankt Petersburg erwarte ich persönlich einen viel stärkeren Gegner und wenn ich von unserem Trainer und Spieler solche Aussagen höre wie “wir wissen nicht wie das Wetter in Russland wird” dann sind das für mich absolute Pussyaussagen.

    Werden denn professionelle Fussballer nicht genau aus dem Grund so hoch bezahlt, damit sie eben bei jedem Wetter in kurzen Hosen auf dem Platz stehen oder was? Wenns in Russland jetzt einpaar Grad kälter ist als zu Hause, dann müssen sie sich eben auf dem Platz etwas mehr bewegen wo ist das Problem?

    Ha wenn man bei Minusgraden nur seine Eier schaukeln will wie Topal und Co. dann kann ich es schon verstehen, das sie sich wegen dem kalten Wetter ins Hemd machen, denn schließlich will sich ja keiner die Eier abfrierern oder?

    Nochwas der Treffer von Slimani war für mich ein absolutes Glückstor, das ganze hatte mit einer herausgespielten Torchance nichts aber auch gar nichts zu tun.

  2. Avatar
    13. Februar 2019 um 11:22

    Der Sieg von Fener überrascht mich nicht. Ganz im Gegenteil, ich hätte sogar ein Sieg mit 2 Toren unterschied gerechnet. Zenit ist in der Winterpause und hält sich mit Testspielen fit. Hier hätte Fener schon mit einem komfortablen Sieg den Einzug in die nächste Runde perfekt machen müssen. In Russland wird das nochmal eine ganz andere Sache.
    Hätten die den Elfer reingemacht wäre Fener so gut wie raus gewesen. Elferkiller Harun hat das super gemacht. Nur hätte man diese super starke Halbzeit durch die Dummheit von Topal fast kaputt gemacht.

    Für das Rückspiel in Russland muss dann noch viel gearbeitet werden, Feners Auswärtsperformance ist einfach zu schlecht. Gerade in Russland bei kalten Temperaturen macht Fußball spielen kein Spaß.

  3. Avatar
    13. Februar 2019 um 9:56

    Natürlich freue ich mich über den Sieg, meine “Experteneinschätzung” vor dem Spiel ging nicht über ein Unentschieden hinaus, da ich mir dachte das wieder der Panda im Tor steht.

    Mit diesem Demirel im Tor wäre es ja auch bestenfalls ein Unentschieden geworden, ich meine der hätte doch mit seinen über 100 kg diesen platzierten Schuss niemals gehalten machen wir uns nichts vor.

    Für mich ist Harun der Matchwinner, da er den Elfmeter gehalten hat. Zu dem Tor von “Schlimmani” möchte ich noch was schreiben. Der Ball fällt ihm vor die Füsse, ich meine wenn er den nicht reintrifft, dann sollte er seine Fussballschuhe an den Nagel hängen. Diesen Ball hätte ich und jeder von euch auch reingeschossen oder etwa nicht?