Besiktas

Boateng-PK: „Trainer Sergen Yalcin hat den Klub wieder auf die Beine gebracht“

Besiktas-Neuzugang Kevin-Prince Boateng gab eine Pressekonferenz und sprach über sein Engagement bei den Istanbulern und seinen neuen Trainer Sergen Yalcin. Vor allem sein Debüt sei für den gebürtigen Berliner sehr erfreulich verlaufen: „Es war ein großartiger Start. Am wichtigsten war es, das Spiel zu gewinnen. Jeder freut sich, wenn er trifft. Aber ich bin ein Teamplayer. Ein Tor zu schießen und zu gewinnen, hat mich sehr gefreut“, so der 15-malige Nationalspieler Ghanas.

Boateng kann sich Position direkt hinter der Spitze als Zehner vorstellen

Auf die Frage, ob sich der 32-jährige Offensivmann die Rolle als Zehner innerhalb der Mannschaft vorstellen könne, entgegnete Boateng Folgendes: „Ich mag die Zehner-Position. Bei meinen früheren Teams habe ich die Zehn bis auf Mailand nie bekleidet. Die Teams lassen auf der Zehn meist rotieren. Ich könnte auf dieser Position erfolg- und ertragreich spielen.“

Längerer Boateng-Verbleib bei Besiktas?

Zu seiner Vertragssituation bei den Schwarz-Weißen sagte Boateng indes, dass er sich über die Laufzeit keine Gedanken mache: „Es ist sehr schön, hier zu sein. Ich möchte hier so viele Spiele wie möglich bestreiten und dem Team helfen. Wenn ich anfange über solche Dinge wie die Vertragslaufzeit nachzudenken, dann ist es schwer, einen positiven Beitrag zu leisten. Als ich die Atmosphäre im Stadion sah und miterlebte, habe ich zu mir selbst gesagt ‚ich hätte schon früher herkommen können’. Nachdem ich die positive Stimmung hier gesehen habe, würde ich natürlich gerne drei Jahre bleiben. Aber zuvor muss ich selbstverständlich noch mit meiner Frau darüber sprechen“, zitierte das vereinsnahe Sportportal “OrtaCizgi.com” den Angreifer.

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Lob für Trainer Sergen Yalcin

Die Leihgabe vom AC Florenz unterstrich zudem den positiven Einfluss von Neu-Trainer Sergen Yalcin auf die Mannschaft: „Wir sind gerade dabei uns gegenseitig richtig kennenzulernen. Aber wir verstehen uns sehr gut. Ich verstehe haargenau, was unser Trainer Sergen Yalcin von mir verlangt. Ich denke innerhalb eines Monats wird unser Verhältnis noch besser sein. Mir ist sehr wohl bewusst, was für ein Symbol unser Coach für den Klub ist. Die Ankunft unseres Trainers hat den Verein wieder auf die Beine gebracht.“

Istanbul als neue Heimat?

Des Weiteren betonte Boateng, dass er gerne ein sportlicher Wandervogel sei: „Ich mag es zu reisen. Wenn man heute ein Kind fragt, sagte es euch, bei welchem Verein es seine Karriere verbringen will. Ich habe in verschiedenen Ligen gespielt. Hierbei habe ich Spuren hinterlassen. Ich habe verschiedene Sprachen und Kulturen kennengelernt. Ich bereue es nicht. Auf der Liste fehlte nur noch die Türkei. Und das haben wir jetzt auch vollbracht. Nach dem letzten Spiel haben mir meine Freunde aus Berlin und Kreuzberg über 50 Nachrichten geschickt. Sie sagten ‚endlich bist Du zu Hause“.

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„Fühle mich, als sei ich schon lange hier“

In der Türkei und Istanbul fühle sich Boateng bereits pudelwohl: „Vor meiner Ankunft wurde mir von dem Druck bei diesem Klub berichtet. Hier herrscht eine positive Atmosphäre. Was den Zusammenhalt und die Freundschaft im Team betrifft, sieht es hier sehr gut aus. So etwas zu erreichen, ist nicht leicht. Aber hier ist es so. Die Ankunft von Sergen Yalcin hat hier für viel Aufregung und Euphorie gesorgt. Dieser Einfluss ist auch sehr groß. Ich fühle mich so, als sei ich schon sehr lange hier. Jetzt wollen wir von Spiel zu Spiel besser werden und das Team weiter noch oben befördern.“

Bei Titelgewinn Boateng-Show?

Was im Falle einer überraschenden Meisterschaft passieren und ob er er dann ein kleines Konzert geben würde, beantwortete die neue Nummer 99 der „Schwarzen Adler“ wie folgt: „Noch liegt ein langer Weg vor uns. Sollten wir die Liga gewinnen, dann werden wir etwas organisieren. Aber vorher sollten wir erst einmal das Spiel am Freitag gewinnen.“

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Hürriyet.de-Redaktion

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