Süper Lig

Antalyaspors Trumpf? Wie Lukas Podolski den Abstieg verhindern soll

Zum zweiten Mal in seiner bereits jetzt langen Karriere verschlug es den ehemaligen deutschen Nationalspieler Lukas Podolski in die Türkei. Nachdem sein Abenteuer bei Vissel Kobe in Japan mit dem Pokalsieg geendet hatte, sicherte sich Antalyaspor die Dienste des 34-Jährigen. Dort ist die Lage zum Start der Rückrunde mit Platz 15 prekär. Wie jedoch soll Podolski, der sonst vor allem in Deutschland, aber auch außerhalb aufgrund von Videospielen wie FIFA oder Slots bekannt und beliebt ist, zum Top-Trumpf gegen den Abstieg werden?

Wer nach 21 Spielen nur 20 Tore erzielt hat, besitzt ein eindeutiges Problem, welches in der Offensive liegt. Das gilt auch für Antalyaspor, das den drittschlechtesten Angriff der Süper Lig stellt und defensiv nicht viel besser aufgestellt ist (38 Gegentore, viertschlechteste Abwehr). Dass vor allem vorne etwas getan werden muss, beweist der Fakt, dass mit Paul Mukairu ein Stürmer der beste Torschütze ist, der im vergangenen Jahr noch für die U19 Antalyaspors spielte. Insgesamt vier Tore hat der Offensivmann als bester Torjäger in allen Wettbewerben auf dem Konto. Auf die gleiche Anzahl kommen Gustavo Blanco Leschuk, der im Sommer aus der Ukraine verpflichtet wurde, und Mittelfeldspieler Harun Alpsoy. Nicht genug, weshalb sich jetzt Lukas Podolski bei Antalyaspor versuchen darf. Der Transfer soll vor allem sportlichen Mehrwert für den Klub mit sich bringen, hat aber auch nostalgischen Wert.

Von 2015 bis 2017 spielte der 130-malige Nationalspieler für Galatasaray und wurde dort zu einem der beliebtesten Spieler. Zweimal gewann er mit den Gelb-Roten den türkischen Superpokal und auch den Ziraat Türkiye Kupasi, ehe er sich nach Fernost verabschiedete. Doch welche Form kann Podolski aktuell mitbringen? Im ersten Spiel, beim 0:0 gegen Konyaspor, verbrachte Podolski 90 Minuten auf der Bank und musste seinen neuen Kollegen den Vortritt lassen. Zuletzt sammelte er immerhin einige Minuten. Seine vergangene Spielzeit in der J-League war von Verletzungen geprägt. So verpasste der Deutsche 14 Spiele aufgrund einer Oberschenkelverletzung, Fiebers und einer Viruserkrankung. Der Abschied aus Kobe war dann wiederum spektakulär, als Podolski mit drei Toren und einer Vorlage gegen Júbilo Iwata überragte.

Ehemalige Kollegen sind von Podolski überzeugt

Podolski selbst freut sich auf die neue Aufgabe und war bei seiner Ankunft sichtlich glücklich, in die Türkei zurückgekehrt zu sein, an die er gute Erinnerungen aus seiner Galatasaray-Zeit hat. Auch in Deutschland ist er nach seinen weit über 100 Länderspielen, seiner Beteiligung am Weltmeistertitel 2014 und vor allem dank seiner volksnahen Art eine lebende Legende weit um Köln hinaus geworden. Kein Wunder, dass er bei jedem Besuch umlagert sowie um Selfies gebeten wird. In Spielen wie FIFA ist seine Karte trotz zurückgehender sportlicher Qualitäten noch höchst beliebt. Im aktuellen FIFA 20 wurde Podolski beispielsweise mit 75 bewertet. Insbesondere seine Schussstärke ist wie in der Realität jedoch eine starke Waffe. Auch Slots Spiele befassen sich indirekt mit dem Fußballer und integrieren viele seiner ehemaligen Teamkollegen wie Manuel Neuer, Philipp Lahm oder Mats Hummels z.B. im fünfwalzigen Top Trumps Football Stars Slot, der bei Anbietern wie Betfair zur Verfügung steht. Die Besonderheit im Automaten ist derweil, dass die gewünschten Spieler als Symbole selbst ausgewählt werden können. Auch andere Stars aus Podolskis Blütezeit wie Wayne Rooney oder Gareth Bale sind hier mit von der Partie.

Die ehemaligen Kollegen sind überzeugt davon, dass „Poldi” mit Antalyaspor den Abstieg vermeiden wird, wie erste Aussagen nach dem vergangenen Bundesliga-Spieltag zeigten. Ein Abstieg wäre nicht nur für den Klub ein schwerer Schlag, der seit 2015 durchgehend in der Süper Lig spielt. Nachdem sein Vertrag im Sommer 2021 ausläuft, möchte sich der Spieler in seiner Heimat niederlassen und eine Rolle innerhalb des Klubs beim 1. FC Köln übernehmen. Darauf verständigten sich die Verantwortlichen bereits vor seiner Unterschrift in der Türkei. Bis dahin hat er jedoch eine wichtige Mission vor sich.

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