Süper Lig

Ankaragücü-Boss Yiginer: „Wir brauchen 30 Millionen TL“ – Fenerbahce-Spendenkampagne als Vorbild

Hauptstadt-Klub MKE Ankaragücü benötigt laut Klubpräsident Mehmet Yiginer dringend Finanzmittel in Millionenhöhe. Damit man in der Süper Lig bestehen könne, müsse man einen schlagkräftigen Kader aufstellen. Voraussetzung dafür sei natürlich die Aufhebung des Transferverbots durch die UEFA. Deshalb müsse man die nötigen Finanzquellen erschließen und bereitstellen.

Ankaragücü auf Fenerbahces Spuren?

Aus diesem Grund sei eine Spendenkampagne wie bei Fenerbahce sei möglich: „Wir müssen die Transfersperre aufheben. Dafür arbeiten wir derzeit mit Nachdruck. Nach unseren Kalkulationen benötigen wir für die Aufhebung der Transfersperre und damit wir für unseren Klub Spieler sowie Trainer verpflichten können aktuell circa 30 Millionen TL. Fenerbahce hat eine Kampagne gestartet. Damit konnten sie zwar nicht alle Probleme lösen. Dennoch haben sie aber eine Plattform geschaffen. Es ist gut möglich, dass wir Anfang des nächsten Monats ebenfalls eine solche Kampagne ins Leben rufen“, sagte der 53-jährige Klubchef gegenüber der Nachrichtenagentur “Anadolu Ajansi”.

Zudem bat er alle Vereinsmitglieder um Geschlossenheit und Zusammenarbeit. Es würden erneut zu viele Egos in den Vordergrund treten, politische und wirtschaftliche Nebenkriegsschauplätze würden dem Traditionsklub aus Ankara lediglich schaden.

Ankaragücü-Präsident Mehmet Yiginer ruft zu mehr Geschlossenheit auf

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

2 Kommentare

  1. Avatar
    24. Juni 2019 um 9:04 —

    Ich finde das einfach traurig wie die Vereine und deren Vorstände einfach um Geld von den eigenen Fans betteln. Das Volk ist schon arm genug und ihr wollt von denen noch das letzte Geld was sie haben? Und was bringt das dem Verein? Wahrscheinlich gar nichts, weil sie aus so welchen Situationen nichts lernen.
    Also wenn GS eine Spendenkampagne machen würde, ich würde keinen Cent von hier aus spenden. Weil ich ganz genau weiß, dass sie sich weiter verschulden werden.

    Wenn von heute auf morgen eine türkische Bank alle Schulden der türkischen Vereine der ersten Liga auf 0 setzen würden, wie lange würde es dauern bis sich die ersten Vereine wieder hoch verschulden? Ich sage 1,5 Jahre und dann sehen wir wieder Schulden und rote Zahlen. Selbst wenn alle Vereine ein Plus von 100 Mio Euro hätten würden die ersten direkt für einen Ibrahimovic bieten… Also lass den Scheiß mit diesen Spendenaktionen, wenn diese im Endeffekt sowieso nichts bringen. Ganz oben der Vereine sitzen nur Idioten!

  2. Avatar
    23. Juni 2019 um 20:05 —

    Hahahahahahaha

    Kulüpler hepsi dilenci oldu

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