Süper Lig

Angebote für TV-Rechte nicht zufriedenstellend – Gründung von Süper Lig-TV?


TFF-Präsident Nihat Özdemir ist unzufrieden mit den bisherigen Angeboten für die Süper Lig TV-Rechte. Dies erklärte der 71-jährige Verbandschef nach einer Pressekonferenz im Zuge eines neuen Sponsor-Deals mit DHL mit deutlichen Worten. Die bisher eingereichten Offerten seien inakzeptabel und würden weit unter den Erwartungen liegen. Aus diesem Grund habe man die Frist für die Angebotsabgabe auch bis zum Freitag (18. Februar) um 15:00 Uhr (MEZ) verlängert. Sollten bis dahin keine nachgebesserten Angebote vorliegen, erwäge man einen Alternativplan, und zwar die Gründung von Süper Lig-TV: „Am Montag haben wir die Angebote für die Vergabe der TV-Rechte entgegengenommen. Es gab 15 Offerten. Wir haben den Bewerbern bis Freitag um 17:00 Uhr (Ortszeit) Zeit gegeben. Wir erwarten überarbeitete Angebote. Es gibt zwar Interesse, dennoch wollen wir die gebotene Summe erhöhen.“


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Özdemir hofft auf höhere Angebote

Özdemir weiter: „Ich bin überzeugt, dass die Interessenten noch nicht ihre eigentlichen Angebote vorgelegt haben. Sie werden im Wettstreit untereinander die Offerten sicherlich erhöhen. Wir erwarten ein höheres Angebot. Wir sind ein Verband, der das Maximum für unsere Klubs herausholen möchte. Sollte kein Angebot kommen, das unseren Erwartungen entspricht, gibt es die Alternative zur Gründung von Süper Lig-TV. Die Vereine können in diesem Rahmen Decoder und Abonnements verkaufen. Die Einnahmen werden schließlich aufgeteilt. Auch das gehört zu unseren Überlegungen“, so der TFF-Vorsitzende. Ursprünglich hatte sich die Kommission zur Vergabe der TV-Rechte bestehend aus TFF, IMG Media und der Klubvereinigung Einnahmen von 3,75 Milliarden TL (ca. 242 Mio. Euro) erhofft. Die vorgelegten Offerten sollen sich hingegen auf unter zwei Milliarden TL (ca. 129 Mio. Euro) belaufen.

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6 Kommentare

  1. 17. Februar 2022 um 20:10

    Özdemir soll mal lieber nicht so lange zögern, sonst steht er am Ende gar ohne Abnehmer da.

    Wie meine Vorredner schon sagten, ist die Türkei eine Fußballerische Wüste.

    In Türkei herrscht Chaos im türkischen Fussball.
    Jede Mannschaft krakeelt rum und sucht nur ihren eigenen Vorteil.
    Regelungen / Strafen werden nicht konsequent umgesetzt von der TFF.

    Hinzu kommt das türkische Mannschaften in Europa gar nichts reißen.
    Sogar die direkt CL-Quali ist dahin.

    Nichts spricht für höhere TV-Einnahmen.

    Der Türkische Fussball muss komplett eingerissen werden und neu aufgebaut werden.
    Aber achja, Politik und Mafiosis verdienen ja mit, stimmt.
    Daher ist nicht mit einer Verbesserung der Umstände zu rechnen.

  2. 17. Februar 2022 um 17:26

    Habe ich das jetzt richtig verstanden liebe Freunde, FB, GS und BJK verkaufen selbst die Dekoder, kreieren damit 90% der Gesamteinnahmen an dem TV Pool, überweisen diese Summe dann anschließend diesem Nihat, damit er das dann „gerecht“ unter allen Süperlig Clubs verteilen und diesen 3 Clubs dann viel viel weniger zurück überweisen kann oder wie darf man das ganze jetzt verstehen?

  3. 17. Februar 2022 um 15:20

    Wenn du gehen würdest Özdemir und jemand kommen würde, der unsere Liga voran bringen könnte, wäre vielleicht die Liga interessanter, sodass es auch mehr internationale Zuschauer geben könnte. Aber das würde ja Jahre dauern…

    Wie Emre schon sagte, die Leute in der Türkei haben einfach kein Geld mehr für sowas. Wahrscheinlich guckt sich jeder 2. ein Spiel im Kaffee an… Wenn nicht sogar mehr… Oder illegal im Internet.

    1. Verpiss dich Özdmir
    2. Holt einen ausländischen Baskan dahin… oder vielleicht Altintop die Chance geben..
    3. Versucht mit Beinspor weiter zumachen, denn im Endeffekt können Sie einfacher im Ausland die Spiele zeigen. Außerdem kann ich dann, wie schon mal erwähnt, meine Digitürk Ip-Box weiter verwenden 😀

  4. kartal80
    17. Februar 2022 um 12:45
  5. 17. Februar 2022 um 11:29

    In der Türkei gibt es für Investoren nichts mehr zu holen.
    Ein Beispiel, Weltweit verkaufte Apple im letztem Jahr 237 Millionen Iphones.

    Davon 2,23 Millionen Iphones in Deutschland.
    In der Türkei nur noch 770.000 verkaufte Iphone (von den 770.000 sind es meistens die günstigere Version)
    2018,2017,2016 lagen die Verkaufszahlen in der Türkei noch zwischen 2-3 Millionen.

    Das ist auch der Grund wieso Apple Ende letzten Jahres den Verkauf in die Türkei stoppte.

    Die Lieferung findet aktuell zwar statt, aber zu deutlichen höheren Preisen, da die Landeswährung unvorhersehbar geworden ist.

    Jetzt zurück zu den Pay-TV Sport Anbieter, warum sollte man in die Süperlig investieren ?

    Preise wie in Europa kann ein Pay-TV Anbieter von den Türken nicht verlangen, da schon ein Essen in Restaurants unmöglich geworden ist.

    DAZN hat vor kurzem die Preise auf 29,99 € für ein Monatsabo erhöht, was aber auch jeder erwartet hat.

    Leisten kann sich die 29,99 € trotzdem jeder in Europa, selbst dann wenn man für den Mindestlohn arbeitet.

    In der Türkei kannst du für ein Monatsabo keine 29,99 € verlangen. Das wären knapp 500 Lira. Die hat keiner.

    Beinspor verlangte damals 119 TL pro Monat für ein Monatsabo.
    Bezahlten 2,7 Mrd TL an die TFF.

    Damit Ihr es wisst, Beinspor hat in der Türkei Verluste eingefahren.

    Und jetzt erwartet tatsächlich der Spezialist Özdemir
    knapp 250 Millionen € für die Süperlig.

    Hat er den Knall noch nicht gehört !?
    4 Mrd TL wird niemand bezahlen, da es für ein Sport Pay TV Anbieter unmöglich geworden ist das Geld wieder reinzuholen.

    Das Maximalste was die Süperlig hier bekommen wird ist um die 140 Mio € und das nur weil man die Konkurrenz im Wettbewerb der Vermarktung ausstechen will.

    Türkei ist tot.

    • 17. Februar 2022 um 13:34

      Unsere Liga ist einfach nicht mehr attraktiv genug. Die Summen die man sich erhofft wird keiner zahlen. Hier geht es nicht die Liga und die Vereine zu unterstützen sondern um eigen Profit.