Fenerbahce

Yanal: „Fenerbahce wird seine Stärke gegen Zenit zeigen“

Bereits am Dienstagabend beginnt aus türkischer Sicht die Runde der letzten 32 in der UEFA Europa League. Fenerbahce will Gegner Zenit St. Petersburg im Sechzehntelfinale ein Bein stellen und dafür ein gutes Resultat im Hinspiel in Istanbul einfahren. Das Rückspiel findet neun Tage später am 21. Februar in Russland statt.

Positive Bilanz in de Europa League

Für den 19-maligen Meister der Türkei ist es die 44. Saison auf europäischer Bühne und das 229. Europapokalspiel der Vereinsgeschichte. Bis dato errangen die Gelb-Marineblauen 83 Siege, bei 48 Unentschieden und 97 Niederlagen. Das Torverhältnis lautet: 282:335. In der Europa League (bzw. seinem Vorgängerwettbewerb dem UEFA-Pokal) tritt Fenerbahce zum 114 Mal an. Die Bilanz hier: 48 Erfolge, 27 Remis sowie 39 Pleiten. Die Torausbeute: 152:147.

Yanal erwartet gute Vorstellung seines Teams

FB-Trainer Ersun Yanal erwartet eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft nach dem bisher mehr als enttäuschenden Saisonverlauf: „Zenit versucht immer weit zu kommen im Europapokal. Zudem sind sie Tabellenführer ihrer Liga. Wir haben unsere Analysen für das Spiel ausgiebig gemacht. Fenerbahce ist ein großer Klub. Unsere Heimstärke in Kadiköy und die Atmosphäre in unserem Stadion sind allen bekannt. Es wir ein schönes Match. Ich glauben fest daran, dass wir mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken dem Gegner unser Spiel aufzwingen werden. In der Europa League werden wir unsere wahre Stärke zeigen“, sagte der 57-Jährige während der Pressekonferenz am Montagabend.

Neustädter sieht Vorteil für Fenerbahce

Fenerbahces russischer Spieler Roman Neustädter erklärte derweil, dass die Türken einen großen Vorteil haben: „Wir treffen auf ein gutes Team, das physisch sehr stark ist. Ich kenne alle ihre Spieler. Die Qualität des Gegners ist sehr hoch. Allerdings besitzen wir einen großen Vorteil. Zenit hat seit zwei Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten. Testspiele sind nicht mit Pflichtpartien vergleichbar.“

Trotz zweimonatiger Spielpause – Russen wollen „Fener“ ärgern

Zenits Coach Sergei Semak geht indes entspannt in die Begegnung und will die Atmosphäre genießen: „Wir werden bis zum Ende kämpfen. Jedes Spiel hat seine eigene Geschichte. Körperlich ist das Team fit. Zudem sind unsere guten Spieler zur Mannschaft gestoßen. Je mehr Fans im Stadion sind, umso besser. Eine schöne Stimmung kann uns zusätzlich motivieren. Wie wir konnte Fenebahce einige neue Spieler nicht auf die UEFA-Liste setzen. Man wird sehen, wer damit besser umgeht.“ Zenit-Verteidiger Branislav Ivanovic will trotz mangelnder Spielpraxis keine Ausreden gelten lassen: „Fenerbahce ist ein gutes Team. Ohne Zweifel wird das eine schwere Aufgabe. Wir haben seit zwei Monaten keine Pflichtspiele absolviert. Das mag wie ein Nachteil aussehen, aber wir lassen das nicht als Vorwand gelten. In beiden Spielen werden wir alles geben und uns bemühen, unseren besten Fußball zu spielen.“

Fenerbahce ohne neun Spieler

Gleich neun Akteure aus dem Fenerbahce-Kader werden in den Duellen gegen Zenit St. Petersburg fehlen, da sie nicht auf der UEFA-Spielerliste stehen. Die Türken hatten zuvor bereits Roberto Soldado, Mehmet Ekici und Nabil Dirar nicht für die Europa League gemeldet. Auch die Neuzugänge Serdar Aziz und Miha Zajc wurden nicht nachträglich nominiert. Den Vorzug bekamen Sadif Ciftpinar, Victor Moses und Tolgay Arslan. Zudem nicht dabei sind Carlos Kameni (keine Lizenz mehr) und der Langzeitverletzte Tolga Cigerci. Genauso stehen die beiden Perspektivspieler Berke Özer und Ferdi Kadioglu nicht auf der UEFA-Spielerliste. Für Martin Skrtel und Luis Neto kommt es hingegen zu einem Wiedersehen mit ihren Ex-Klubs. Skrtel spielte zwischen 2004-2008 für Zenit. Neto war in der Saison 2017/18 für Fenerbahce aktiv.

Voraussichtliche Aufstellungen

Fenerbahce: Demirel – Isla, Skrtel, Ciftpinar, Kaldirim – Jailson, Topal, Arslan, Moses, Ayew – Slimani 

Zenit St. Petersburg: Lunev – Anyukov, Rakitsky, Ivanovic, Naibullin – Hernani, Smolnikov, Erokhin, Marchisio, Driussi – Dzyuba

Schiedsrichter: Ruddy Buquet (Frankreich)

Austragungsort: Ülker-Stadion (Istanbul)

Anstoß: 18:55 Uhr (MEZ)

TV-Übertragung: beIN SPORTS 1, DAZN

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Stellvertretender Chefredakteur GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

10 Kommentare

  1. Avatar
    12. Februar 2019 um 20:15 —

    wir geben die führung aus der hand, wenn das so weitergeht.

  2. Avatar
    12. Februar 2019 um 19:48 —

    Also dieser Mehmet Topal treibt mich irgendwann in den Wahnsinn, wieso wird der Vogel im Europapokal immer noch aufs Feld geschickt? Ha, adamsin Harun…

    • Avatar
      12. Februar 2019 um 20:08 —

      ist halt immernoch einer der größten antis im team. und das ist ein kunststück bei soviel scheiße noch hervorzustechen als scheiße

      • Avatar
        12. Februar 2019 um 20:40 —

        Dieser Mehmet Topal steht ganz oben auf meiner schwarzen Liste und das nicht seit gestern sondern schon Vardarspor, der Typ hat bei FB gar keine Daseinsberechtigung mehr.

        Nochwas der Panda hätte den Elfmeter niemals gehalten, da geh ich mit Dir jede Wette ein. Und wenn ich hier solche Sachen reinschreibe wie “der Panda ist scheiße” oder “mit dem Vogel im Tor kassieren wir ständig 1-2 Gegentreffer” dann nicht deshalb weil ich den nicht mag, sondern weil das die Wahrheit ist.

  3. Avatar
    12. Februar 2019 um 19:43 —

    Zenit ist einfach schwach, man merkt, dass die in der Winterpause sind. Fener muss diese Gelegenheit nutzen und für das Rückspiel ein gutes Ergebnis rausholen.

  4. Avatar
    12. Februar 2019 um 19:32 —

    ausnahmsweise spielen wir mal gut finde ich.
    Oder Zenit einfach extrem schwach.

    aber das 1:0 geht absolut in ordnung. 2:0 wäre sogar leistungsgerecht.

    schade dass slimani das tor gemacht hat, dem typen kann ich es nicht gönnen. Der ist einfach so schlecht…

  5. Avatar
    12. Februar 2019 um 19:28 —

    Welch ein Glück wieder kommentieren zu dürfen! 🙂
    Hat etwas gedauert Gazetefutbol aber wie wir alle wissen ist der Mensch ein Gewohnheitstier.

  6. Avatar
    12. Februar 2019 um 18:12 —

    Der Ersun Yanal ist für mich nur ein Dampfplauderer unter ihm werden nur Typen wie Topal, Demirel, Slimani und Co. aufs Feld geschickt. Als erste Amtshandlung hat er sowieso einen Baris, Yigithan und Co. aussortiert.

    Das Salih Uçan unter ihm auch keine Einsatzchancen hatte und als Verhandlungsmasse beim Zajc Transfer missbraucht wurde ist ja mal sowas von offensichtlich. Der wird Ali Koç sicherlich gesagt haben, das er einen Salih nicht gebrauchen kann da geh ich mit euch jede Wette ein.

    Was mich richtig in den Wahnsinn treibt ist, daß man einen Zajc transferiert aber ihn dann nicht auf die Uefa Liste setzt sondern einen Tolgay Arslan.

    Wie zum Geier sollen wir denn gegen Zenit gewinnen, wenn wir keinen einzigen Spieler haben der Tore schießen kann? Bis auf Moses fällt mir persönlich kein weiterer FB Spieler ein der gegen Zenit treffen könnte und dieser Panda in unserem Tor kassiert minimum einen Gegentreffer da geh ich mit euch jede Wette ein.

  7. Avatar
    12. Februar 2019 um 14:49 —

    Warum spielt Fener eig. schon heute?

    • Avatar
      12. Februar 2019 um 15:33 —

      “Grund für den besonderen Termin dieses Europa-League-Duelles sind die UEFA-Statuten, welche besagen, dass Klubs aus der gleichen Stadt nicht zur selben Zeit in einem europäischen Wettbewerb ein Spiel austragen dürfen.

      In diesem Fall würden nämlich parallel Galatasaray und Benfica gegeneinander antreten. Da dies jedoch nicht erlaubt ist, musste die Partie von Fenerbahce auf Dienstag gelegt werden, während Galatasaray zwei Tage später an den Start geht.”

      denke Zenit macht uns kaputt und zwar verdient.

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