Türkischer Fußball

Türkei aka die „rote Wand“: Keine Gegentore aus dem Spiel heraus

Was für eine EM-Qualifikation für die Türkei. Die Halbmond-Nation löste souverän das EM-Ticket. Erstmals in der Fußballgeschichte des Landes vorzeitig. Mit durchschnittlich 2,3 Punkten pro Spiel stellte die Truppe von Trainer Senol Günes einen neuen türkischen Qualifikationsrekord auf, was die Punktausbeute betrifft.

Nur zwei Gegner trafen gegen die Türkei!

Doch das Prunkstück war die Defensive der Türken. In acht von zehn Quali-Spielen blieb die türkische Elf ohne Gegentor. Lediglich drei Tore des Gegners musste man in diese Phase hinnehmen. Zwei Treffer kassierten die rot-weißen Kicker in Island (1:2), bei der einzigen Niederlage in der Qualifikationsgruppe H. Der dritte Gegentreffer fiel ebenfalls auswärts beim 1:1 gegen Weltmeister Frankreich.

Kaum Gegentreffer und wenn, nur durch Standards

Noch bemerkenswerter ist, dass die Türkei keinen dieser drei Gegentreffer aus dem Spiel heraus kassiert hat. Bei allen drei Toren handelte es sich um ruhende Bälle, also Standards. Acht Mal spielte die Türkei zu Null in der EM-Quali. Dabei hielt man in allen fünf „Heimspielen“ den Kasten sauber, was nur noch Polen in der Quali-Phase schaffen kann mit dem letzten Heimspiel am Dienstag. Mit drei Gegentoren hat man zudem eine der besten Defensiven der gesamten Qualifikationsrunde gestellt. Nur Belgien (zwei) hat weniger Tore hinnehmen müssen. Allerdings haben die Belgier auch noch ein Spiel zu absolvieren.

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Abwehrchef Demiral mit beeindruckenden Statistiken

Der Defensivkern im Zentrum um Caglar Söyüncü, Merih Demiral, Kaan Ayhan, Ozan Kabak umd Co. hat in dieser Periode ganze Arbeit geleistet. Insbesondere „Verteidigungsminister“ Demiral stach mit seinen Werten heraus. Mit 64 gewonnenen Zweikämpfen in der Qualifikationsrunde für die EURO 2020 war der 21-jährige Profi von Juventus Turin der erfolgreichste „Fighter“ im türkischen Team. Auch bei den gewonnenen Kopfballduellen (40) und der Eroberung der „herrenlosen Bälle“ (58) war Demiral absolute Spitze in der Mannschaft. Diese gilt auch für erfolgreiche Pässe (660), abgefangene Zuspiele (13) und geklärte Szenen (46) in Torraumnähe.

Auch Abschluss ohne Gegentor, dafür mit vielen Debüts

Auch beim 2:0-Abschlusssieg in Andorra (zum Bericht) blieb die Türkei ohne Gegentreffer. Neben Demiral startete und feierte Kabak dabei sein Debüt. Ahmed Kutucu und Mert Cetin taten es ihrem jungen Teamkollegen gleich. Ugurcan Cakir und Nazim Sangare bestritten ihr erstes „Milli Takim“-Pflichtspiel. Enes Ünal erzielte seine ersten beiden Länderspieltore für die Türkei. All das macht definitiv Lust auf mehr!

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

  1. Avatar
    19. November 2019 um 13:28 —

    Sehr schön so etwas zu lesen !

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