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Startseite » Onuachu-Gala in Antalya: Trabzonspor stürmt gegen Konya zum zehnten Pokalsieg!
Trabzonspor 22. Mai 2026

Onuachu-Gala in Antalya: Trabzonspor stürmt gegen Konya zum zehnten Pokalsieg!

Von Gazetefutbol06 Minuten Lesezeit
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Onuachu-Gala in Antalya: Trabzonspor stürmt gegen Konya zum zehnten Pokalsieg!
Foto: IHA

 

Der ersehnte Meilenstein im Corendon Airlines Park: Die Bordeauxrot-Blauen krönen sich in einem packenden Endspiel zum Pokalsieger

Ein magischer Abend in Antalya sorgt für grenzenlosen Jubel an der Schwarzmeerküste und lässt die Fans in der Heimat völlig Kopf stehen. Trabzonspor traf im Finale des türkischen Pokals auf TÜMOSAN Konyaspor, um in einem hochintensiven Prestigeduell den begehrten nationalen Titel auszuspielen. Am Ende einer packenden Begegnung im stimmungsvollen Corendon Airlines Park Antalya Stadium durfte die Mannschaft aus der Hafenstadt die Arme in den Nachthimmel strecken. Trabzonspor gewann das Spiel dank Paul Onuachus Doppelpack mit 2:1 und holte sich den Pokal, womit der Klub eine wechselhafte Saison mit einer großen Silberware krönt. Durch diesen Triumph sicherten sich die Schützlinge der Bordeauxrot-Blauen nicht nur den prestigeträchtigen Titel, sondern buchten gleichzeitig das Ticket für das internationale Geschäft: Trabzon wird nächste Saison in er Playoff-Runde der UEFA Europa League starten, was dem Verein enorme wirtschaftliche und sportliche Perspektiven für das kommende Jahr garantiert.

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Das große Finale des 64. türkischen Pokals entwickelte sich von Beginn an zu einer echten Nervenschlacht, in der ein physisch präsenter Angreifer der Partie endgültig seinen unübersehbaren Stempel aufdrückte. Trabzonspor, das Konyaspor im Finale des Pokalsmit 2:1 niederrang, erhielt mit der Zeremonie die Trophäe, nachdem die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg die reifere Spielanlage zeigte. In der heiß umkämpften Begegnung ging der spätere Sieger in der 18. Minute durch einen Geniestreich in Führung und legte in der 79. Minute den entscheidenden Treffer nach. Die Siegtore kamen von Onuachu, während auf der Gegenseite Jackson Muleka (50.) das einzige Tor von Konyaspor erzielte und die Partie zwischenzeitlich wieder spannend machte. Nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen brachen im weiten Rund alle Dämme. Die Auszeichnung als offizieller Spieler des Spiels Onuachu war der verdiente Lohn für einen historischen Auftritt, der den bulligen Stürmer unsterblich macht. Im Rahmen der anschließenden, feierlichen Pokalzeremonie wurden die Medaillen durch den Minister für Jugend und Sport, Osman Askin Bak, sowie TFF-Präsident und Ex-Trabzonspor-Klubchef Ibrahim Hacıosmanoglu an Trabzonspor-Kapitän Stefan Savic übergeben. Savic erlebte mit seinen Teamkollegen die Freude, den Pokal in die Höhe zu heben, während im Stadtzentrum von Trabzon Tausende Fans den Pokalsieg feierten, indem sie unter großem Jubel die traditionellen Tänze Horon und Kolbasti aufführten.

Onuachu-Gala in Antalya: Trabzonspor stürmt gegen Konya zum zehnten Pokalsieg!
Foto: IHA

Historische Dimensionen und die erlösende Revanche für die Enttäuschungen der Vergangenheit

Mit diesem Erfolg schreibt die aktuelle Generation das goldene Buch des Traditionsvereins eindrucksvoll weiter und tilgt gleichzeitig ein bitteres Trauma aus der jüngeren Vereinsgeschichte. Der 64. Pokalsieger heißt Trabzonspor, nachdem das Finale in Antalya ausgetragen wurde. Der Vertreter des Schwarzen Meeres, der zuvor 17 Mal das Finale des türkischen Pokals bestritten und neunmal den Titel gewonnen hatte, erreichte zum zehnten Mal das Happy End des 18. Finales, wie die offizielle Chronik der Anadolu Agensi nach dem Abpfiff vermeldete. Dieser zehnte Titelgewinn tilgt den Schmerz des Vorjahres, als man in einem einseitigen Finale in Gaziantep gegen den großen Rivalen Galatasaray mit 0:3 verlor. Durch den erneuten Einzug ins Endspiel und den diesmaligen Triumph über Konyaspor haben die Vereinsverantwortlichen bewiesen, dass der Klub in den entscheidenden Momenten wieder die absolute Spitzenklasse im türkischen Fußball verkörpert.

Großes Aufatmen in Istanbul: Warum auch RAMS Basaksehir den Pokalsieg der Bordeauxrot-Blauen frenetisch feiert

Der Ausgang des Endspiels in Antalya hat unterdessen auch weitreichende, höchst erfreuliche Auswirkungen auf die Verteilung der europäischen Startplätze in der fernen Metropole Istanbul. RAMS Basaksehir hat nach dem Sieg von Trabzonspor das Recht erhalten, am europäischen Wettbewerb teilzunehmen. Die „Eulen“, die in der heimischen Trendyol Süper Lig den fünften Platz belegten, profitierten direkt von der Konstellation des Pokalendspiels. Das Team aus Istanbul beendete die reguläre Süper Lig-Saison 2025/26 in 34 Spielen mit 16 Siegen, sechs Unentschieden und neun Niederlagen mit 57 Punkten. Da Trabzonspor ohnehin über die Liga qualifiziert war und nun als Pokalsieger in die Europa League einzieht, verschieben sich die internationalen Plätze nach unten: Nach der Regelung der Liga wird Besiktas den Pokal-Platz in der UEFA Europa League einnehmen, während Basaksehir in der UEFA Conference League spielen wird. Für den Verein ist dies ein historischer Meilenstein, denn das Team ist seit seiner Gründung zum zehnten Mal in den vergangenen zwölf Spielzeiten berechtigt, am Europapokal teilzunehmen. Das Abenteuer im kommenden Sommer beginnt für das Team ab der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League, von wo aus man sich über die dritte Runde und die Playoff-Phase in die neu gestaltete Ligaphase kämpfen möchte.

Dieser erneute Einzug ins internationale Geschäft weckt im Lager der Hauptstädter Erinnerungen an die vergangenen Auftritte auf der kontinentalen Bühne, die von Höhen und Tiefen geprägt waren. In der verbleibenden Saison startete Basaksehir in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League und marschierte zunächst souverän durch den Wettbewerb. Das Team schaltete in der ersten Phase den bulgarischen Vertreter Cherno More Varna mit 1:0 und 4:0 aus, ehe man in der darauffolgenden Etappe den norwegischen Klub Viking FK mit einem 3:1-Auswärtssieg und einem 1:1-Unentschieden im Rückspiel eliminierte. Das bittere Ende folgte jedoch in der entscheidenden Playoff-Runde zur Ligaphase gegen den rumänischen Klub Universitatea Craiova. Hierbei zog der Istanbuler Vertreter nach einer 1:2-Heimniederlage und einer anschließenden 1:3-Pleite in der Fremde den Kürzeren und verpasste die europäische Hauptrunde, was sich im neuen Anlauf unter keinen Umständen wiederholen soll.

Emotionale Abschiedsszenen vor dem Anpfiff: Eine Plakette für zwei absolute Legenden der Meisterschaft

Noch bevor der erste Ball im Stadion von Antalya rollte, sorgte die Vereinsführung für einen echten Gänsehautmoment, der bei vielen mitgereisten Anhängern auf den Tribünen für feuchte Augen sorgte. Anthony Nwakaeme und Edin Visca, die an Trabzonspors Süper Lig-Meisterschaften 2021/22 teilnahmen, erhielten vor dem Konyaspor-Spiel eine Dankesplakette für ihre jahrelangen, treuen Dienste im Trikot des Klubs. Trabzonspor überreichte vor dem großen Finale des türkischen Pokals eine edle Dankesplakette an Edin Visca, dessen Vertrag am Ende der Saison endet, sowie an seinen kongenialen Offensivpartner Anthony Nwakaeme. Auch der Kontrakt des Nigerianers läuft aus. Bei der feierlichen Zeremonie direkt auf dem Rasen wurden die Auszeichnungen unter donnerndem Applaus von Trabzonspor-Präsident Ertugrul Doğan, Asbas Zeyyat Kafkas und Vizepräsident Nevzat Kaya überreicht. Nach der Gedenktafelzeremonie begrüßten Visca und Nwakaeme sichtlich gerührt die Kurve und reagierten mit Tränen in den Augen auf die lautstarken Sprechchöre. Während zutiefst emotionale Momente auf dem Platz erlebt wurden, zeigten die treuen Anhänger noch einmal ihre grenzenlose Zuneigung zu den beiden Fußballspielern, die sich kurz darauf mit dem zehnten Pokalsieg der Vereinsgeschichte das schönste Abschiedsgeschenk überhaupt sicherten.

 

 

Trabzonspor TÜMOSAN Konyaspor Türkischer Pokal ZTK

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