Trabzonspor

Trabzonspor-Coach Karaman: „Krasnodar hat ein Budget von 100 Millionen Euro“

Trabzonspor musste sich trotz einer ordentlichen Leistung aufgrund eines Fehlstarts in Halbzeit zwei mit einer 0:2-Niederlage im heimischen Medical Park-Stadion geschlagen geben. Nach drei Spieltagen steht Trabzonspor in der UEFA Europa League mit einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz. In den verbleibenden drei Spielen muss eine gewisse Leistungssteigerung her. Ansonsten bleibt der Traum von der nächsten Runde eben nur ein Traum. „Nach dem Sieg von Basel über Getafe ist Krasnodar natürlich nun sehr willig. Wir müssen in den nächsten drei Begegnungen Erfolge feiern und werden dann sehen, ob es ausreichen wird. Auf jeden Fall müssen wir das Rückspiel in Krasnodar zu unseren Gunsten entscheiden. Das wird unser oberstes Ziel sein”, so Karaman nach dem Spiel.

„Krasnodar hat ein Budget von 100 Millionen Euro“

Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz gab der 53-jährige Cheftrainer zu erkennen, dass er mit der Leistung seiner Schützlinge eigentlich zufrieden sei, aber man nicht vergessen darf, dass ein gewisser Budgetunterschied zwischen den beiden Mannschaften herrscht: „In der ersten Halbzeit haben wir positive Sachen gezeigt. Die zweite Halbzeit begann sehr schlecht und mit einem Gegentreffer. Aber nichtsdestotrotz bin ich mit der Leistung in den zweiten 45 Minuten genauso zufrieden ohne auf das Ergebnis zu blicken. Ich bin der Meinung, dass ich mit dem aktuellen Kader das bestmögliche heraushole. Wir wussten, dass es für die Mannschaft schwieriger wird, die heute verliert. Wir müssen aber bedenken, dass Krasnodar ein Budget in Höhe von 100 Millionen Euro hat. Obwohl sie das wissen, bewerten die Medien diese Mannschaft aus einem anderen Blickwinkel. Wir werden kämpfen und schauen was dabei herauskommen wird. Aber es wird nicht leicht.“

Jose Sosa: „War nicht unser Tag“

Kapitän Jose Sosa hingegen war im Gegensatz zu seinem Coach nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Aus solchen Spielen müssen wir lernen und das werden wir auch tun. Heute war einfach nicht unser Tag. Wir sind traurig, dass wir zuhause verloren haben. Unsere Chancen bestehen weiterhin noch. Trotz dem Rückstand haben uns unsere Fans unglaublich unterstützt. Wir bedanken uns für diese Rückendeckung.“ Sein Kollege Dogan Erdogan stimmte seinem Kapitän zu und unterstrich in seinen Aussagen, dass das Glück nicht auf ihrer Seite war: „Diese Niederlage nimmt viel von uns. Als Trabzonspor möchten wir alle Spiele gewinnen. Wir wollten unsere Chancen erhöhen. Nun werden wir schauen zu was es reicht. Wir versuchen guten Fußball zu spielen. Auch heute haben wir unser Bestes gegeben, aber es hat leider nicht gereicht. Wir hatten heute kein Glück.“

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