Türkischer Fußball

TFF-Boss Özdemir: „Sind gut gelaunt nach Istanbul zurückgekehrt“

Nach dem 4:0-Sieg der Türkei in der EM-Qualifikation gegen Moldawien (GazeteFutbol berichtete) präsentierte sich Verbandschef Nihat Özdemir äußert gut gelaunt. Dabei hätte man zuvor deutlich unter Stress gestanden: „Es war ein sehr stressiger, aber schöner Tag. Beim Andorra-Spiel waren wir zunächst sehr betrübt bis der erlösende Treffer schließlich in der 89. Minute fiel. Ein Fußballspiel hat eben 90 Minuten. Daran wurde man einmal mehr erinnert. Andorra hat hinten sehr gut dicht gemacht und verteidigt. Wir haben es einfach nicht geschafft, das Tor zu treffen. In der 89. ist es uns dann geglückt und wir haben gewonnen.“

Sorgen vor dem Moldawien-Spiel

Nach dem Zittersieg gegen Zwergstaat Andorra (zum Bericht) seien alle Beteiligten angespannt gewesen vor dem Moldawien-Match, verriet der 69-Jährige am Rande des American Express Istanbul Challenger Tennis-Turniers der Herren: „Wegen diesem Spiel waren wir etwas beunruhigt. Wir fragten uns, ob wir dasselbe Szenario gegen Moldawien auch wieder durchleben. Aber unsere Spieler und unser Trainerstab haben taktisch wirklich hervorragend agiert und ein sehr klares Ergebnis, wie das 4:0 geholt. So sind wir schließlich gut gelaunt nach Istanbul zurückgekehrt“.

Island-Niederlage lässt Hoffnungen steigen

Dass Gruppengegner Island in Albanien verlor, habe den Erfolg doppelt versüßt: „Auf der anderen Seite verfolgten wir das Spiel von Albanien gegen Island. Albanien hat das von mir gewünschte Resultat eingefahren. Ich gratuliere ihnen. Sie haben unseren wichtigsten Konkurrenten Island mit 4:2 geschlagen. Das hilft uns wiederum weiter. Daher war es für die türkische Nationalmannschaft ein wichtiger Tag. Jetzt werden wir uns auf das Spiel gegen Albanien im Oktober im Ülker-Stadion und das Auswärtsspiel in Frankreich vorbereiten. Nach diesen beiden Spielen haben wir vielleicht schon die Teilnahme an der EURO 2020 perfekt gemacht. Aber noch liegen vier schwere Spiele vor uns. Unsere Spieler und der Trainerstab wissen das. Es ist ein sehr wichtiges Turnier. Wir setzen unseren Weg auf schöne Art und Weise fort.“

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

  1. Avatar
    13. September 2019 um 15:29

    Natürlich nützt uns der Sieg von Albanien gegen Island – aber die stellen das ja so dar, als ob Albanien das für uns gemacht hat….

    Albanien hat gegen Island einen Power Fußball gezeigt und sehr verdient gewonnen!

    Unsere “Stars” haben sich gegen Andorra und zeitweise auch gegen Moldavien schwer getan…

    Mit dem Fußball aus den letzten beiden Spielen wird man sowohl gegen Albanien, als auch gegen Island verlieren…

    Das Frankreich Spiel dürfen wir verlieren – da sage ich nichts… Das ist nunmal Frankreich…

    Man sollte jetzt nicht im 7. Himmel rumschweben und eine Lehre aus den desolaten Leistungen der letzten beiden Spiele ziehen…

    Sonst ist man wieder mal bei einer EM nicht dabei – und am Ende will wieder keiner Schuld gewesen sein!