Süper Lig

Stromrechnung nicht bezahlt: Lichter aus bei Bursaspor

Die Vereinsführung von Bursaspor-Klubpräsident Ali Ay sieht sich nach den jüngsten Entwicklungen immer größer werdender Kritik ausgesetzt. Nach dem sportlichen Niedergang des türkischen Meisters von 2010 mit dem bitteren Abstieg aus der Süper Lig und den Tage zuvor vertagten Präsidentschaftswahlen aufgrund der mangelnden Mehrheit bei der Abstimmung, folgte jetzt ein wirtschaftlicher Tiefpunkt, der dem ohnehin ramponierten Image des grün-weißen Klubs weiter schadet. Dem Traditionsverein aus Bursa wurde der Strom wegen unbezahlter Rechnungen in Millionenhöhe abgestellt.

Ay bittet TFF-Boss Özdemir um Hilfe

Wie türkische Quellen übereinstimmend berichten, wies Bursaspor für das BB-Stadion und zwei Trainingsanlagen (Özlüce Ibrahim Yazici und Vakifköy Orhan Özselek) des Vereins Verbindlichkeiten in Höhe von 1,543 Millionen TL (circa 236.000 Euro) bei den Stromwerken auf. Daraufhin hätte der betroffene Stromanbieter dem Klub den Strom abgestellt, so dass Bursaspor ohne Lichter dastand. Der Verein hätte seit Dezember 2018 keine Rechnungen mehr beglichen, hieß es. Klubchef Ali Ay habe unverzüglich TFF-Präsident Nihat Özdemir angerufen, der zugleich Vorsitzender des Limak Energie-Vorstandes ist, und darum gebeten, den Strom wieder anstellen zulassen, was auf Özdemirs Veranlassung auch geschehen sei. Ay habe Özdemir seinen Dank für die Hilfe ausgesprochen.

TFF-Boss Nihat Özdemir greift Ali Ay und Bursaspor unter die Arme

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Anil P. Polat

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3 Kommentare

  1. Avatar
    19. Juni 2019 um 12:48 —

    Ich hab Bursa noch nie gemocht, alleine wegen den arroganten Fans. Jetzt nach dem Abstieg kommt eins nach dem anderen. Bursa hat enorme finanzielle Probleme, vor kurzem habe ich sogar gehört, dass der Mannschaftsbus gepfändet wurde und von Fans bezahlt wurde.
    Ich denke Bursa wird wie einige andere Vereine wie Odurspor, Karabük, Manisaspor, Gaziantepspor usw. in der Bedeutungslosigkeit enden. Und das sind nur nie ersten Schritte. Natürlich hoffe ich auf das genaue Gegenteil, BS hat ein nagelneues schönes Stadion, waren immer mal wieder gut für Talente und von der Atmosphäre her eine geile Mannschaft. Es wäre schade, wenn solch eine Mannschaft mit einem neuen Stadion plötzlich nicht mehr in der 1. Liga spielt.

  2. Avatar
    18. Juni 2019 um 22:47 —

    Ein weiterer Tiefpunkt für Bursaspor jedoch ein Mittelmaß für die Süper Lig..

  3. Avatar
    18. Juni 2019 um 16:20 —

    Was für ein bitterer Tiefpunkt, jaja Spieler in der Vergangenheit eigentlich immer gut verkauft und wo ist das ganze Geld hin das man nicht einmal mehr die Stromrechnung bezahlen kann?
    Einfach nur peinlich und erbärmlich wahrscheinlich ist das ganze Geld in die eigene Tasche geflossen

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