Besiktas

Sergen Yalcin: “Breiter Kader ist mir wichtiger als ein gut dotierter Vertrag”


Im Interview mit der türkischen Tageszeitung „Milliyet“ hat sich Besiktas-Trainer Sergen Yalcin gegen Vorwürfe gewehrt, nach denen seine Vertragsverlängerung mit den Schwarz-Weißen wegen finanziellen Aspekten ins Stocken geraten sei. Yalcin deutlich: „Wir haben mit Sicherheit nicht 36 Tage lang verhandelt, so wie es in der Presse dargestellt wurde. Es gab zwei Treffen. Und beim zweiten Treffen haben wir uns geeinigt. Mehr als einen gut dotierten Vertrag wünsche ich mir einen guten und breiten Kader. Das war der einzige Punkt, der mich beschäftigt hat. Jetzt werde ich ständig gefragt, ob ich schon unterschrieben habe. Meine seelische Verbundenheit mit Besiktas besteht auch so. Ob heute oder morgen, am Ende werde ich das Stück Papier unterschreiben.“

Mannschaftsgeist der Schlüssel zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg in der vergangenen Saison sei neben der Kaderqualität vor allem der Mannschaftsgeist gewesen, erklärte Yalcin weiter. Daran wolle man in den kommenden Wochen und Monaten anknüpfen. „Am Erfolg der letzten Saison hat jeder seinen Anteil. Auch in der neuen Saison werden wir alle gemeinsam auf den Erfolg hinarbeiten. Neben einem guten Kader ist insbesondere die positive Stimmung im Team sehr wichtig. Wir brauchen eine ähnliche Atmosphäre wie letztes Jahr. Diese Rahmenbedingungen möchten wir gemeinsam mit dem Vorstand wieder schaffen.“

Neuverpflichtungen dringend nötig

Yalcin äußerte sich auch zu den Personalplanungen für die neue Spielzeit und forderte vom Besiktas-Vorstand mehrere Neuverpflichtungen. „Wenn man die Spieler, deren Verträge ausgelaufen sind, außen vor lässt, haben wir aktuell 19 Akteure im Kader. Wenn wir 6-7 neue Spieler holen, hätten wir keine ernsthaften Baustellen mehr. Wir müssen die Lücken im Kader unbedingt schließen. Hier stehen noch detaillierte Gespräche mit dem Vorstand an. Wir eröffnen die Saison am 5. Juli. Auch das Vorbereitungsprogramm steht. Daher müssen wir die Mannschaft so schnell wie möglich vervollständigen. Denn wir möchten nicht mit den gleichen Schwierigkeiten wie letztes Jahr in die Saison starten.“




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