Süper Lig

Saisonstart wird nicht verschoben – TFF und beIN SPORTS einigen sich

Es wäre der GAU schlechthin gewesen. Stelle dir vor die Süper Lig beginnt – und niemand kann die Spiele sehen. Das drohte dem Oberhaus des Fußballs in der Türkei, wenn keine Einigung zwischen dem Rechteinhaber “beIN SPORTS” und dem türkischen Fußballverband TFF gefunden worden wäre. Doch das Drama wurde abgewendet und man wird doch bewegte Bilder sehen.

Zwischen den Vertragsparteien wurde eine Zusammenarbeit bis zum Jahr 2022 vereinbart. Jährlich sollen vom Rechteinhaber 410 Millionen US-Dollar fließen und der Wechselkurs – die Auszahlung wird in TL (Türkischer Lira) vorgenommen – soll auf maximal 5,80 USD nach oben festgezurrt worden sein. Bisher war es so, dass jeweils nach Tageskurs umgerechnet wurde.

Abgeschlossen hatte man den Vertrag, da stand die Lira zum US-Dollar bei 3,10 USD. Zwischenzeitlich stand der Kurs aber nahezu beim Doppelten und damit hatte dann “beIN SPORTS” weit mehr an Zahlungen zu leisten, womit der Broadcaster nicht einverstanden war.


Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst auf www.hurriyet.de

Link: https://www.hurriyet.de/news_sand-252-per-lig-wird-doch-and-252-bertragen_143521843.html

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Erdem Ufak

Erdem Ufak

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol

3 Kommentare

  1. Avatar
    4. August 2019 um 13:27

    Das hätte mich nicht überrascht, wenn die Liga anfängt und kein Sender die Spiele überträgt.
    Das wäre wohl die Spitze des Eisbergs gewesen. Man muss aber auch sagen, dass BeIN Sports sich amateurhaft verhält, ich mein was soll das, dass man die TV-Gelder an die Vereine nicht auszahlt? Das es zu Währungskrise kommt, können die Vereine ja wohl am wenigsten für.

    BeIN Sports ist in vielen Ländern jetzt anwesend, den größten Verlust haben sie in der Türkei erwirtschaftet. Und das wegen IP TV. Sansal Büyüka, ein Moderator von BeIN Sports, hat darüber bei Hürriyet gesprochen und gesagt, dass der Sender in der Türkei einen Verlust von 2 Milliarden TL nur wegen IP TV erwirtschaftet hat.
    Verständlich, wieso sollte ich mehrere Hundert Lira für den Sender zahlen, wenn ich für viel weniger mehr Sender in einer kleine Box habe?

    Glaubt mir der Streit wird am Ende der nächsten Saison wieder kommen und dann wird der Sender die Rechte abgeben.

  2. Avatar
    3. August 2019 um 18:23

    mehr zahlungen von beinsports mit denen sie nicht einverstanden waren?!?!?!

    die zahlen doch in dollar also wo zahlen die dann mehr? wo haben die mehr kosten dadurch????

    also für mich sieht das danach aus dass sie profit aus der türkischen lage ziehen wollen oder gibts ne andere erklärung dafür?

  3. Avatar
    3. August 2019 um 16:13

    Das sich der Wechselkurs ändert sollte man doch wissen. Ich meine bei BEIN Sports arbeiten sicher keine Amateure. Anscheinend schon und es wurde vertraglich nicht festgelegt. Die letzte Saison sollte BEIN sports normal, wie beim Vertrag festgehalten die Zahlungen tätigen. Aber die TFF hat sich mal wieder super Arbeit geleistet indem sie nachgegeben haben und den Wechselkurs, der niedriger ist, akzeptiert haben. Das ist der supergau für die Mannschaften in der süperlig, weil auch mit dem Geld rechnet.
    Stellt euch vor ihr fängt in der Türkei an zu arbeiten. Euer Chef sagt ich zahle euch 3000 Euro Gehalt. Dann kommt es zu wirtschaftlichen Ereignissen und der Kurs für die türkische Lira steigt ins unermessliche. Da rechnet ihr damit dass der Chef auch den Wechselkurs zahlt der gerade aktuell ist. Auf einmal gibts aber vom Chef die Ansage dass er nur noch maximal 4 tl statt 6tl bezahlt. Würdet ihr das akzeptieren?
    So könnt ihr das ganze vergleichen. In der TFF arbeiten nur Amateure die das alles akzeptiert haben. Sonst könnte man nichts in die Tasche stecken wenn bein nicht zahlen würde.