In einem ausführlichen Gespräch mit dem französischen TV-Sender Canal+, aus dem der Journalist Nafi Alpay wichtige Passagen veröffentlichte, hat Mario Lemina emotionale Einblicke in seine enge Bindung zu Galatasaray gewährt. Der gabunische Mittelfeldstar verglich die Atmosphäre beim türkischen Rekordmeister mit seiner früheren Station Olympique Marseille und lobte das besondere Verhalten der Anhänger selbst in sportlich schwierigen Phasen. Zudem verdeutlichte der Routinier, wie die bedingungslose Unterstützung der Fans und die hohe Lebensqualität in der Metropole am Bosporus maßgeblich dazu beitrugen, dass Istanbul für seine gesamte Familie zu einem echten Zuhause geworden ist.
Fans fordern Qualität vom Vorstand: „Keine toxische Atmosphäre“
Im Vergleich zu seinen früheren Karrierestationen hob der Mittelfeldmotor die einmalige Kultur der Anhänger bei den Gelb-Roten hervor und zog Parallelen zu Südfrankreich, ohne jedoch die negativen Begleiterscheinungen zu teilen. „Was die Leidenschaft angeht, kann man Marseille und Galatasaray durchaus miteinander vergleichen. Bei Galatasaray gibt es allerdings nicht diese toxische Atmosphäre, die man teilweise in Marseille erlebt“, erklärte Lemina. Der Star erinnerte sich an seine erste Etappe im Verein: „Als ich zum ersten Mal zu Galatasaray kam, erwischte ich sportlich nicht gerade die erfolgreichste Phase des Vereins. Trotzdem standen die Fans immer hinter uns. Ganz unabhängig vom Ergebnis haben sie uns unterstützt. Das Stadion war bei jedem Spiel voll und sie haben über 90 Minuten hinweg ununterbrochen gesungen.“
Der Gabuner betonte, dass der Anhang feinfühlig zwischen dem Einsatz der Mannschaft und strukturellen Versäumnissen unterscheide: „Sie wussten, dass die Spieler auf dem Platz alles geben, was sie können, und glaubten daran, dass die Mannschaft wieder aufstehen würde. Wenn die Qualität des Kaders nicht ausreicht, dann lassen sie das die Vereinsführung am Ende der Saison sehr deutlich spüren und verlangen die notwendigen Veränderungen. Meine Zugehörigkeit zu Galatasaray und diese besondere Bindung zum Verein hat Galatasaray selbst in mir entstehen lassen.“
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Abriss des Kontakts verhindert: Liebe der Fans hielt jahrelang an
Auch nach seinem vorübergehenden Abgang blieb die Verbindung zwischen den Anhängern und dem Spieler stets bestehen, was letztlich den Nährboden für seine spätere Rückkehr bereitete. „Selbst nachdem meine erste Zeit bei Galatasaray beendet war, ist die Verbindung zwischen uns nie abgerissen. Bis zu meiner Rückkehr haben mich die Fans sowohl in guten als auch in schwierigen Zeiten immer unterstützt“, berichtete der Profi. Er führte aus: „Sie haben mir, meiner Frau und meinen Angehörigen ständig Nachrichten geschrieben: ‚Mario, komm zurück.‘ Für einen Fußballer ist es wirklich unbeschreiblich, eine solche Liebe und Verbundenheit zu erleben.“ Dabei enthüllte Lemina, dass er den Klub damals eigentlich gar nicht verlassen wollte. Während seine Schwester eine Rückkehr nach England favorisierte, erschwerten vor allem die wirtschaftlichen Nachwirkungen der COVID-Pandemie den dauerhaften Erwerb seiner Transferrechte durch Galatasaray.
Traumhafte Lebensqualität in Istanbul: Kein Grund für einen Wechsel
Neben den sportlichen Rahmenbedingungen schwärmte der Leistungsträger auch von den Vorzügen des Lebens in der türkischen Metropole für große Traditionsvereine wie Galatasaray, Fenerbahce oder Besiktas. „Wenn du in der Türkei für einen großen Klub spielst, weißt du, dass du jedes Wochenende vor ausverkauften Tribünen auflaufen wirst. Und machen wir uns nichts vor: Istanbul ist eine fantastische Stadt. Die Lebensqualität in der Türkei ist wirklich sehr hoch“, unterstrich der Mittelfeldspieler. Auch im Kreis der Familie wandelte sich die Wahrnehmung im Laufe der Zeit komplett: „Meine Frau Fanny Neguesha hatte anfangs etwas Schwierigkeiten, sich an das Leben in Istanbul zu gewöhnen. Mit der Zeit hat sie sich aber angepasst und sagt inzwischen zu mir: ‚Lass uns bei Galatasaray bleiben.‘ Sie ist in der Türkei sehr glücklich. Für mich ist es ein unbeschreibliches Gefühl, sie und meine Kinder hier glücklich zu sehen.“
Dank internationaler Schulen und bester Rahmenbedingungen gebe es sportlich wie privat keinen Anlass für Veränderungen. Lemina gab ehrlich zu, dass die erste Istanbul-Etappe für die Beziehung nicht einfach gewesen sei, da man nicht durchgehend zusammenlebte. Vor seiner Rückkehr versprach er ihr jedoch Besserung: „Heute ist sie in Istanbul wirklich glücklich. Sie hat hier einen Freundeskreis aufgebaut, sich ein eigenes Leben geschaffen und fühlt sich wohl. Mittlerweile sagt sie sogar zu mir: ‚Warum sollten wir gehen? Wir haben hier unser Leben aufgebaut.‘“

Ehefrau Fanny Neguesha: „Größter Respekt für Mario bei Galatasaray“
In demselben Gespräch meldete sich auch seine Ehefrau Fanny Neguesha ausführlich zu Wort. Sie würdigte den Charakter ihres Mannes sowie die Wertschätzung, die ihm im Verein entgegengebracht wird. „Ich kann sagen, dass Mario ein sehr mutiger Mensch ist. Er ist jemand, der bis zum Ende für die Werte kämpft, an die er glaubt. Eine seiner Eigenschaften, die ich am meisten schätze, ist, dass er zu seinem Wort steht“, erklärte sie stolz. Zwar verstehe sie sich taktisch nicht tiefgehend mit Fußball, erkenne aber das große Talent ihres Ehemannes: „Ich glaube, dass er im Laufe seiner Karriere häufig nicht die Wertschätzung erhalten hat, die er verdient hätte. Trotzdem hat er immer noch härter gearbeitet, noch mehr gekämpft und niemals aufgegeben, um diese Anerkennung zu bekommen.“
Ihre anfängliche Skepsis bezüglich des Umzugs von London nach Istanbul wich kompletter Überzeugung: „Meiner Meinung nach ist Galatasaray heute der Verein, bei dem Mario Lemina den größten Respekt erfährt und am deutlichsten die Wertschätzung bekommt, die er verdient. Einen Ort, an dem man sich so fühlt, verlässt man nicht einfach. Die Menschen vertrauen dir, reichen dir die Hand und geben dir das Gefühl, dass du geschätzt wirst.“ Besonders das entstandene Netzwerk unter den Spielerfrauen helfe ihr sehr, der Einsamkeit im schnelllebigen Fußballgeschäft zu entkommen, weshalb sie die Türkei heute umso mehr liebe.



3 Kommentare
Nach wie vor brauchen wir einen:
– IV
– 10er!!!!
– LF
– Stürmer
Und da rede ich was von Top Granaten… Aber was dürfen wir erwarten? Einen feuchten Furz… Die werden es bestimmt nicht richtig hinkriegen und wenn: Kommen halbgare Spieler, die vor 1-2 Jahren mal gut waren und seitdem nichts mehr geschissen kriegen…
Ich meine, selbst bei bestehenden Spielern haben sie Schwierigkeiten sie zu behalten. Eine Vertragsverlängerung alleine dauert schon mehrere Wochen. Wie wollen diese Idis dann externe Spieler überzeugen?
—
Morgen endet schon unser Trainigscamp… Das waren nicht mal 2 Wochen. Und man sieht ja, wie ready wir sind. Und unser Hoca redet das wie immer schön. Keine Panik bei den Transfers. Really? Willst du mich verarschen Hocam? Was ist ein Cuesta? Ugurcan? Die Aussage ist so dumm. Warum musst du auf Krampf diese Bastarde da oben verteidigen? Stimmt, weil die dich sonst in 2-3 Wochen kicken -.- Dann fang zumindest mit oberflächlicher Kritik an. Sag doch einfach, dass du viele Lücken hast. Das an einigen Stellen Qualität im Kader fehlen und wir die so schnell wie Möglich brauchen. Aber nein, lieber warten wir bis zu dem letzten Tag um den restlichen Müll auf den Straßen aufzufegen…
Seit Jahren sage ich: Der Vorstand ist gespickt mit der hochelite der besten Bastarde der Türkei. Scheißbek Erfolg teilt sich wie folgt auf:
90 % = Rahmetli Cengiz
10 % = Timur
Und sagen wir mal, ein Muzuyala kommt. Was dann? Wir haben mehrere Lücken und so wirst du es nicht lösen, indem du „einen“ starken Spieler holst…
Ich hoffe, dass gestern auch die letzten beiden Idioten, damit sind Dursun Özbek und Abdullah Kavukcu gemeint, es gemerkt haben, dass wir unbedingt Transfers benötigen.
Das war erschreckend schwach von uns und hätte in einem Desaster enden können. Zum Glück hatte Jankat einen sehr guten Tag und Venezia keinen Top Stürmer in ihren Reihen.
Ich sage es mal so, wir spielen in paar Tagen zu Hause erst gegen Rennes dann gegen Villareal. Wenn die Mannschaft auch wieder so auftritt, dann werden Okan, die Spieler und allen voran Dursun Özbek eine gewaltige Ladung Kritik in die Fresse bekommen.
In meinen Augen ist die Mannschaft satt und das habe ich schon Ende der letzten Saison geschrieben. Spieler wie Abdülkerim, Torreira oder Sanchez hätten wir ersetzen müssen durch hungrigere Spieler. Das Grundgerüst muss man anfassen und umändern. Jedes Jahr versuchen die besten Teams der Welt den Kader auf verschiedenen Positionen zu verstärken. Bei uns lautet das Duo seit 4 Jahren Abdülkerim-Nelsson und Abdülkerim-Sanchez.
Jeden Sommer reden wir über die gleichen Sachen, man kommt sich langsam vor wie ein Papagei. Was ist die Strategie von Dursun? Nach dem Sommertransferfenster irgendwelche Spieler verpflichten, die ein Verein nicht mehr los geworden ist? Vallaha taraftara yazik…
Wenn du keine Transfers gebacken bekommst, dann hol dir einen vernünftigen Sportdirektor der dir das abnimmt.
Da wird sich nichts ändern… Die machen so weiter. Die satten Spieler bleiben, denn gutes Geld. Erinnerst du dich an die lockeren Aktionen von Glasmacher und co? Wie sie einfach einige Spieler nicht mehr ernst genommen haben, weil sie bestimmt dachten: AMK, wir sind doch schon 3x Meister geworden. Das wird schon…
Und Kritik werden sie nicht bekommen. Von wem? Im Stadion wird es bisschen lauter und das wars dann schon. UltrAslan ist ja auch nicht mehr das, was es mal war. Unter normalen Bedingungen wären sie schon vor Wochen in Kemerburgaz und hätten protestiert. Und nach 1-2 Wochen hätten sie die Tore aufgebrochen und diese Bastarde an den Haaren gezogen um die auf dem Marktplatz zu präsentieren (Übertrieben dargestellt).
Aber jetzt wird bestimmt in 1-2 Wochen wieder ein harmloser Post kommen: Transferler nerde?