Türkischer Fußball

Marcelo zu Türkei-Gerüchten: „Vielleicht gebe ich den Transfer via Instagram bekannt“


Folgt Marcelo den Fußstapfen seines Landsmannes und Vorgängers Roberto Carlos und wechselt von Real Madrid in die Türkei? Im Januar 2007 verpflichteten die Madrilenen den heute 34-jährigen Linksverteidiger für 6,5 Millionen Euro von dessen Jugendverein Fluminense Rio de Janeiro. 15,5 Jahre später verlässt Marcelo die spanische Hauptstadt als absolute Legende, wie einst auch Roberto Carlos, den es anschließend nach Istanbul zu Fenerbahce zog. In dieser Zeitspanne absolvierte der 58-malige brasilianische Nationalspieler insgesamt 545 Partien (38 Tore – 103 Assists) für Madrid und gewann mit den „Königlichen“ sage und schreibe 25 Titel, darunter fünfmal die UEFA Champions League und sechsmal die La Liga-Meisterschaft.

Auf den Spuren von Roberto Carlos?

Wohin der Weg von Marcelo nun führt, wird mit Spannung erwartet. Der Spieler selbst schloss einen Rücktritt aus und betonte, dass er noch eine Weile vorhat zu spielen: „An ein Karriereende denke ich nicht. Zumindest derzeit nicht. Ich denke, ich kann weiterhin auf einem hohen Niveau spielen. Könnte ich in der Zukunft auf Real Madrid treffen? Das ist kein Problem. Ich bin zwar ein Madrid-Fan, aber gleichzeitig auch ein echter Profi.“ Auf die Frage, ob er in der Türkei spielen wird, entgegnete Marcelo Folgendes: „Ich weiß es nicht. Sollte ich eine Entscheidung bezüglich meiner Zukunft getroffen haben, so teilte ich diese vielleicht via Instagram mit“, zitierte „NTV Spor“ einen lächelnden Marcelo. Laut spanischen Medienberichten wird der Brasilianer mit Angeboten aus der Türkei, Katar sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten in Verbindung gebracht. Zuletzt soll Cengiz Ünder-Klub Olympique Marseille reges Interesse bekundet haben. Aus der Türkei wird Fenerbahce als möglicher Interessent gehandelt. Einst wechselte mit Roberto Carlos (2010) ein anderer weltberühmter brasilianischer Linksverteidiger nach seinem Vertragsende in Madrid nach elf Jahren ablösefrei zum Klub aus Kadiköy.





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4 Kommentare

  1. 14. Juni 2022 um 16:36 —

    Abgesehen von seinen Präferenzen,
    können wir Ihn so oder so nicht bezahlen.
    Selbst wenn Ali Koc wie beim Özil Deal auch, extra Werbedeals, Merchandisings, Sponsorings, und TV-Einnahmen mit zusätzlichen Einnahmen gegen das Mega-Gehalt von Marcelo entgegenwirkt, machen wir trotzdem Miese.

    Da wären wir wieder beim Thema türkische Lira als Einnahmequelle.

  2. 14. Juni 2022 um 15:45 —

    Die Araber bieten locker 10 Millionen € Gehalt pro Jahr, wenn er aufs Geld guckt, wird er dort spielen.

    Wenn er im Europäischen Wettbewerb noch ein bisschen Ambitionen hat und bei Fenerbahce in die Geschichte eingehen möchte mit einer Meisterschaft nach 9 Jahren, und dazu noch hin und wieder Urlaub machen will, dann ist Fenerbahce die richtige Adresse für Ihn.

    Wenn er unbedingt die Champions League will, dann geht er natürlich zur Olympic Marseille, dort wird er aber abzüglich der Steuern nicht soviel verdienen können wie in der Türkei oder Qatar.

  3. 14. Juni 2022 um 13:19 —

    Ein Marcelo wird von uns sicherlich an die 5-6 Millionen Euro Gehalt einfordern, deshalb sehe ich keinen ökonomischen Sinn darin einen 34 jährigen Spieler zu solch überteuerten Konditionen zu verpflichten zumal wir auch nciht gerade in Geld schwimmen oder?

    • 14. Juni 2022 um 16:38

      Ali Baskan kendi cebinden öderse, dann habe ich absolut nichts dagegen. 🙂

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