Türkischer Fußball

Stefan Kuntz vor Montenegro-Endspiel: „Haben noch absolut nichts erreicht“


Die Türkei in Montenegro, Norwegen in den Niederlanden – zeitgleich ab 20.45 Uhr geht es am Dienstagabend darum, wer die WM-Qualifikationsgruppe G als Sieger abschließt und wer sich das Ticket für die Playoffs schnappt. Dabei haben sowohl die Türkei als auch die Niederlande und Norwegen die Chance Gruppensieger zu werden oder eben als der große Verlierer des Abends dazustehen. „Ich möchte ganz ehrlich sein. Wir haben noch absolut nichts erreicht. Wir hatten gesagt, dass wir beide Spiele gewinnen müssen. Und bislang haben wir nur das erste Spiel gewonnen. Das zweite muss folgen“, dämpfte Türkei-Coach Stefan Kuntz auf der heutigen Pressekonferenz in Podgorica die fast schon überschwängliche Euphorie im Land.

Kuntz hält sich bedeckt

Vor dem Endspiel gegen die Montenegriner wollte sich der 59-Jährige nicht in die Karten schauen lassen. Zur Personalsituation sagte Kuntz lediglich: „Je nachdem wer bereit ist, wird auch spielen. Es gibt zwei wichtige Kriterien: Wie fit ist Abdülkadir Ömür und in welcher Verfassung befinden sich die Spieler, die gegen Gibraltar gespielt haben? Wir müssen uns komplett auf uns und unsere Qualität fokussieren.“ Kuntz weiter: „Darüber, wie wir morgen spielen möchten, werde ich nicht sprechen. Das macht man als Trainer auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel generell nicht. Lasst uns das für die 90 Minuten aufheben. Es ist aber offensichtlich, dass wir versuchen, mit allen möglichen Varianten zu Torerfolgen zu kommen.“

Söyüncü: „Werden nicht patzen“

Auch wenn der türkische Nationaltrainer keine Angaben zur Startformation machte, dürfte klar sein, dass Caglar Söyüncü auch gegen Montenegro auf dem Platz steht. Der Abwehrspieler von Leicester City begleitete seinen deutschen Cheftrainer auf die Pressekonferenz und gab ebenfalls seine Einschätzung zum Spiel ab: „Das wird eine ganz wichtige Begegnung für uns, dessen Bedeutung wir uns bewusst sind. Wir waren schon sehr lange bei keiner WM mehr dabei und haben nun sogar die Chance auf die direkte Teilnahme. Morgen werden wir nicht patzen. Wir werden die drei Punkte holen und dann abwarten, was im anderen Spiel passiert. Unser größter Vorteil ist der Teamgeist. Und daran hat der Coach einen großen Anteil.“





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