Türkischer Fußball

Italien wettert kollektiv gegen türkischen Schiedsrichter Cüneyt Cakir


Der türkische Referee Cüneyt Cakir hat sich in Italien dem Anschein nach keine Freunde gemacht. Der 44-Jährige pfiff am Dienstagabend das UEFA Champions League-Spiel zwischen dem AC Mailand und Atletico Madrid (1:2). Die Mailänder gingen zunächst in der 20. Minute durch Rafael Leao mit 1:0 in Führung. Doch Cakir zeigte Franck Kessie bereits in der 29. Minute die Gelb-Rote Karte. Die Lombarden verteidigten das 1:0 in Unterzahl lange Zeit tapfer, bis Antoine Griezmann (84.) den späten Ausgleich markierte. Erneut kämpften die dezimierten „Rossoneri“, um zumindest einen Punkt aus der Partie mitzunehmen. Doch in der siebten Minute der Nachspielzeit sah Cakir im Zweikampf zwischen Mailands Pierre Kalulu mit Thomas Lemar ein Handspiel und entschied auf Elfmeter ohne zur Kontrolle den VAR hinzuzuziehen.

Capello und Pioli sehen schwache Schiedsrichterleistung

Diese Entscheidung sorgte für viel Unmut auf italienischer Seite. Sogar Trainerlegende Fabio Capello ging mit Cakir hart ins Gericht: „Mailand hat schnellen und guten Fußball gespielt. Doch der Schiedsrichter hat alles zerstört. Cüneyt Cakir hat zwar zuvor ein Champions League-Finale geleitet, doch ich denke nicht, dass er dafür geeignet ist. Er hat nicht einmal den VAR herangezogen. Das waren ernste Ereignisse im San Siro.“ Auch „Milan“-Coach Stefano Pioli reagierte ungehalten: „Der Schiedsrichter hatte nicht seinen besten Abend. Die zweite Karte für Kessie war zu hart. Auch die Elfmeterentscheidung war falsch. Immer, wenn es eine 50-50-Situation gab, hat er für die Gegenseite gepfiffen.“

Die „Gazzetta dello Sport“ titelte, dass der türkische Schiedsrichter Mailand in der Champions League bestraft hätte: „Der Referee, der die Italiener gebremst hat. Schon in der Vergangenheit hat er die italienische Nationalmannschaft, Rom, Juventus und Neapel in die Hoffnungslosigkeit getrieben.“ Das Blatt betonte, dass die italienischen Klubs mit Cakir als Unparteiischen lediglich zehn von 32 Spielen gewinnen konnten. Daneben habe es 18 Niederlagen und vier Remis gegeben.




GazeteFutbol gibt es jetzt auch als APP – Jetzt runterladen!


Schnäppchenjäger aufgepasst: Alle Türkei-Shirts in unserem EM-Shop sind im SALE. Dazu gibt es noch einen 20 Prozent-Rabattcode von uns: GF2020

Schaut rein 👉 https://gazetefutbol.de/shop/

Jetzt für 9,99 EUR

Jetzt für 19,99 EUR


Vorheriger Beitrag

Europa League: Fenerbahce hat Olympiakos zu Gast - Galatasaray tritt in Marseille an

Nächster Beitrag

GazeteFutbols Europa-Tour: Özkacar & Kökcü mit Treffern, Calhanoglu und Demiral teilen sich die Punkte

3 Kommentare

  1. 30. September 2021 um 13:34

    Die Elfmetersituation ist schon in Ordnung, aber die Gelb Rote Karte…

    Wenn er auch so in Fener, in Besiktas, in Galatasaray pfeiffen würde, ja dann kaufe ich ihm es ab, aber wie wir wissen, würde keiner der vorgenannten Teams in der 25ten Minute bei so einer Aktion Gelb sehen, geschweige denn GELB ROT!!!!
    Ich weiß wirklich nicht, was ihn dazu geritten hat da gelb rot zu zücken…

  2. 30. September 2021 um 10:28

    Über diesen Cüneyt Cakir habe ich hier schon vor Jahren reingeschrieben, dass er nur deshalb Schiedsrichter in der Süperlig ist, weil sein Vater Serdar Cakir zuvor auch schon Schiedsrichter war und seine Schiedsrichterlizenz einfach an seinen Sohn weitervererbt hat, so einfach ist das ganze.

    Aber Typen wie Ridvan Dilmen und Co. wollen den türkischen Fussballanhängern immer noch weißmachen, dass dieser Cüneyt Cakir der „beste“ türkische Schiedsrichter ist und das ganze irgendetwas mit Talent zu tun hätte, was völliger Schwachsinn ist, da überall wo der Vogel auf dem Platz auftaucht er anschließend für einen absoluten Skandal sorgt.

    Der Typ hat bei unseren Spielen mindestens 3 reguläre FB Tore aberkannt wie gegen GS, TS und BJK und jetzt sorgt der Kerl auch noch international für negative Schlagzeilen, weil er einfach total öffentlichkeitsgeil ist und im Rampenlicht stehen möchte.

    Und nur weil der Vogel inzwischen eine Glatze trägt ist er für mich noch lange kein Pierluigi Collina 2.0 auch wenn er das wahrscheinlich über sich denkt.

  3. 30. September 2021 um 9:54

    Haha das sind ja richtige Süperlig Gepflegenheiten die der liebe Cakir da in die CL mitgenommen hat 😀