Nach seiner Rückkehr an die Vereinsspitze fackelt der neue Präsident von Fenerbahce nicht lange und drückt auf dem Transfermarkt sofort aufs Tempo. Die Gelb-Marineblauen stehen nach der mündlichen Einigung mit Wunschstürmer Vedat Muriqi von RCD Mallorca unmittelbar vor dem nächsten spektakulären Coup in der Offensive. Vereinsboss Aziz Yildirim führt derzeit die finalen Verhandlungen für einen echten Weltstar, mit dem er bereits während des Wahlkampfs eine grundsätzliche Vereinbarung getroffen hatte. Sollte es den Unterhändlern gelingen, die ursprüngliche Ablöseforderung um weitere fünf Millionen Euro zu drücken, steht der größte und kostspieligste Deal in der gesamten 120-jährigen Vereinsgeschichte von Fenerbahce kurz vor dem offiziellen Abschluss.
Fenerbahce-Delegation reist für Verhandlungen nach Deutschland
Der ehrgeizige Klubchef hatte den treuen Anhängern im Vorfeld seiner Wahl versprochen, die Mannschaft mit zwei absolut hochkarätigen Stoßstürmern für die neue Spielzeit zu verstärken. Um dieses Versprechen in die Realität umzusetzen, ist eine offizielle Delegation des Istanbuler Traditionsklubs nach Deutschland gereist. Das klare Ziel der Funktionäre ist die Verpflichtung des erfahrenen Torjägers Serhou Guirassy vom Bundesligisten Borussia Dortmund. Vor Ort wollen die Abgesandten die Gespräche mit den Verantwortlichen des „BVB“ zügig zum Abschluss bringen.

Wie aus einem aktuellen Bericht der Tageszeitung Milliyet hervorgeht, hatte Aziz Yildirim im Zuge der Präsidentschaftswahlen bereits eine mündliche Übereinkunft mit Borussia Dortmund über ein finanzielles Gesamtvolumen von stolzen 40 Millionen Euro erzielt. Die Strategie der türkischen Delegation sieht nun jedoch vor, diesen Betrag in den laufenden Verhandlungen auf 35 Millionen Euro herunterzuhandeln, um den historischen Transfer perfekt zu machen. Die Verhandlungspartner liefern sich in den Gesprächen derzeit ein absolut packendes und zähes Ringen um jeden Euro.
Astronomisches Gehaltsangebot soll den Guinea-Stürmer überzeugen
Um den torgefährlichen Nationalspieler aus Guinea restlos von einem Wechsel an den Bosporus zu überzeugen, haben die Verantwortlichen ein finanziell atemberaubendes Paket geschnürt. Dem Vernehmen nach liegt dem Angreifer ein unterschriftenreifer Dreijahresvertrag vor, der ihm ein jährliches Salär von fixen zehn Millionen Euro einbringen würde. Der Stürmer, dem damit das finanziell lukrativste Angebot seiner bisherigen Karriere vorliegt, soll von dem sportlichen Projekt sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bereits vollständig überzeugt sein.
Sobald sich die beiden Vereine auf die finale Ablösesumme geeinigt haben und die Verträge offiziell unterzeichnet sind, bricht Serhou Guirassy alle bisherigen Rekorde des Klubs. Der wuchtige Angreifer würde damit zum mit Abstand teuersten Neuzugang in der Historie der Gelb-Marineblauen aufsteigen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Aziz Yildirim den geforderten Nachlass durchsetzen kann, um den Königstransfer perfekt zu machen.


1 Kommentar
Soviel ich weiß und gelesen habe, gilt diese 35 Millionen Euro Ausstiegsklausel in Guirassys Vertrag nur für die Top 5 Ligen Europas und NICHT für FB, hier kann der BVB MEHR Ablöse von uns verlangen, jedenfalls ist das mein Wissen in dieser Angelegenheit.
Übrigens finde ich es nach wie vor grundfalsch für zwei Ü30er Spiele wie Vedat Muriqui 15 Millionen Euro und für Serhou Guirassy minimum 35 (plus X) Milllionen Euro, sprich über 50 Millionen Euro Ablöse zu bezahlen, das kann in meinen Augen niemals richtig sein.
Ich will nicht immer wieder mit dem selben Scheiss ankommen, aber es gibt nun mal diese 10+4 Regelung und da sollte man nicht gleich im Vorfeld diese raren 10 Plätze mit zwei Ü30er Stürmern belasten, wir sollten einen Ü30er Stürmer holen und für das +4 Kontingent einen jungen ausländischen Stürmer der auch ein wenig flexibel einsetzbar ist, eventuell auch auf den Außenbahnen spielen kann verpflichten.
Ich mag Vedat Muriqui, aber mit inzwischen 32 Jahren ist er einfach viel zu alt, hier eine Ablöse von wahnsinnigen 15 Millionen Euro zu verbrennen finde ich nicht richtig, wäre ich gemein würde ich sogar schreiben, dass wir für die kosovarische Version von Serdar „Siu Miu“ Dursun keine 15 Millionen Euro Ablöse bezahlen sollten, aber da ich zugegebenermaßen nicht gerade „nett“ aber wenigstens versuche freundlich zu sein verzichte ich natürlich auf derlei verletzende Aussagen, bilmiyorum anlatabildim mi?