Süper Lig

Gaziantep stolpert in Erzurum, Alanyaspor schießt Meister Basaksehir ab!

Aytemiz Alanyaspor – Medipol Basaksehir 3:0

Das Spitzenspiel zwischen Überraschungsmannschaft Alanyaspor und Meister Basaksehir war eine unerwartet klare Sache. In Abwesenheit des gesperrten Okan Buruk präsentierten sich die Gäste in einer ganz schwachen Verfassung. Mit den beiden Treffern vor der Halbzeitpause machten die Hausherren so gut wie alles klar. Anschließend hatte man kaum Mühe das Ergebnis zu halten. Besser noch: Tayfur Bingöl erhöhte sogar auf 3:0 und baute die Sieglos-Serie des Meisters in der Süper Lig auf sieben Spiele aus.

+++ Spieltag und Tabelle im Überblick +++
Aufstellungen

Aytemiz Alanyaspor: Marafona, Juanfran (81- Fatih Aksoy), Tzavellas, Caulker, Moubandje, Siopis (86. Umut Güneş), Berkan Ismail Kutlu, Efecan Karaca (70. Tayfur Bingöl), Bakasetas, Davidson (86. Mustafa Pektemek), Bareiro (70. Salih Ucan)

Medipol Basaksehir: Volkan Babacan, Rafael, Ponck (75. Berkay Özcan), Epureanu, Cemali Sertel (46. Chadli), Mahmut Tekdemir, Azubuike (46. Gulbrandsen), Irfan Can Kahveci, Visca, Deniz Türüc, Crivelli (76. Aleksic)

Tore: 1:0 Bareiro (19.), 2:0 Moubandje (27.), 3:0 Bingöl (83.)

Gelbe Karten: Siopis, Bakasetas , Marafona, Moubandje (Alanyaspor) – Visca, Rafael (Basaksehir)


BB Erzurumspor – Gaziantep FK 1:1

Die Gäste aus Gaziantep waren beim Tabellenvorletzten aus Erzurum das bessere und auch torgefährlichere Team. Folgerichtig erzielte Kevin Mirallas die 1:0-Führung nach dem Seitenwechsel. Doch die schludrige Chancenverwertung sollte sich rächen. Ein äußerst zweifelhafter Foulelfmeter in der Nachspielzeit beschwerte dem Aufsteiger doch noch den Ausgleich.

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Aufstellungen

Büyüksehir Belediye Erzurumspor: Farnolle, Cenk Ahmet Alkilic (83. Murat Ucar), Teikeu, Schwechlen, Kaan Kanak (83. Mücahit Albayrak), Donald (77. Ömer Sismanoglu), Osman Celik (77. Petrus Boumal), Obertan, Emrah Bassan, Novikovas (79. Rashad Muhammed), Ricardo Gomes

Gaziantep FK: Günay Güvenc, Djilobodji, Kana Biyik, Tosca, Oguz Ceylan, Güray Vural (88. Kozulj), Vetrih (56. Jefferson), Mirallas (79. Furkan Soyalp), Olkowski, Muhammet Demir (56. Kenan Özer), Dicko (56. Andre)

Tore: 0:1 Mirallas (69.), 1:1 Bassan (90+6, Elfmeter)

Gelbe Karten: Emrah Basan, Ricardo Gomes, Schwechlen, Oltan Karakullukcu (Erzurumspor) – Mirallas, Muhammet Demir, Djilobodji, Sumudica (Gaziantep FK)


Demir Grup Sivasspor – Yukatel Denizlispor 2:2

Sivasspor kommt weiterhin nicht in die Gänge. Gegen Abstiegskandidat Denizlispor verspielte die Mannschaft von Trainer Riza Calimbay eine 2:1-Führung und musste in der dritten Minute der Nachspielzeit das 2:2 hinnehmen. Für die „Hähne“ und Neu-Trainer Yalcin Kosukavak läuft es weiterhin nach Plan, Sivas muss sich mit gerade mal 18 Punkten aus 15 Spielen langsam aber sicher dem Abstiegskampf widmen.

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Aufstellungen

Demir Grup Sivasspor: Ali Sasal Vural, Goiano (59. Cofie), Appindangoye, Caner Osmanpasa, Ugur Ciftci, Claudemir, Robin Yalcin, Fajr, Erdogan Yesilyurt (75. Yasin Öztekin), Gradel, Yatabare (88. Kone)

Yukatel Denizlispor: Pantilimon, Lopes (68. Dossevi), Leismann, Mustafa Yumlu (29. Muhammet Özkal), Bergdich, Bakalorz (46. Özer Özdemir), Murawski, Recep Niyaz, Sagal, Mesanovic, Rodallega (68. Sacko)

Tore: 0:1 Rodallega (17.), 1:1 Gradel (26., Elfmeter), 2:1 Fajr (45+1), 2:2 Mesanovic (90+3)

Gelbe Karten: Cofie (Sivasspor) – Mesanovic, Murawski, Bergdich (Denizlispor)


MKE Ankaragücü – Yeni Malatyaspor 3:1

Das Hauptbestreben von Ankaragücü muss es sein, möglichst schnell Punkte zu sammeln, um der Abstiegszone zu entkommen. Und das setzte man zu Spielbeginn in der Hauptstadt der Türkei gegen Malatyaspor einfach einmal um. Daniel Lukasik (4. Minute) gelang der frühe Treffer zum 1:0, der erst einmal etwas Sicherheit geben sollte. Damit rückte Ankaragücü näher an Basaksehir ran. Joseph Paintsil (37. Minute) sorgte noch dem Seitenwechsel für einen eigentlich beruhigenden Vorsprung von 2:0 für die Hauptstädter gegen Malatya. In den zweiten 45 Minuten ließ es Ankaragücü gemächlicher angehen, denn der Sieg wäre ein wichtiger Schritt, um die Chance zu wahren, in den kommenden Spieltagen die Abstiegsgefahrenzone zu verlassen. Das Problem bei Ankara war aber, dass man sich eigentlich kaum auf eine reine Abwehrschlacht verlagern konnte, weil dazu die spielerischen Mittel fehlen. Und so kam es wenig überraschend, dass Youssouf Ndayishimiye (76. Minute) den Anschlusstreffer zum 2:1 für Malatyaspor markierte. Nach dem Anschlusstreffer tat Ankaragücü das, was man tun muss – angreifen. In der 84, Minute flog Karim Hafez bei Malatya vom Platz und die personelle Überlegenheit nutzte Torgeir Börven (88. Minute) zum Ausbau der Führung auf 3:1 – Drops in der Hauptstadt gelutscht und drei Punkte gegen den Abstieg eingefahren, denn dabei blieb es bis zum Abpfiff.

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Aufstellungen

MKE Ankaragücü: Friedrich, Kitsiou (30. Erdi Dikmen), Atakan Ridvan Cankaya, Sarlija, Atila Turan, Lobjanidze, Voca, Lukasik (86. Sahverdi Cetin), Paintsil (60. Adziz), Endri Cekici (86. Diousse), Bolingi (86. Börven)

Yeni Malatyaspor: Ertac Özbir, Zeki Yavru (68. Mustafa Eskihellac), Wallace, Semih Kaya, Karim Hafez, Fofana, Ndayishimiye, Ahmed Ildiz, Olcay Sahan (46. Chebake), Kubilay Kanatsizkus (46. Topalli), Umut Bulut (46. Tetteh)

Tore: 1:0 Lukasik (3.), 2:0 Paintsil (37., Elfmeter), 2:1 Ndayishimiye (76.), 3:1 Börven (88.)

Rote Karte: Karim Hafez (83.,Malatyaspor)

Gelbe Karten: Kitsiou, Friedrich, Lukasik (Ankaragücü) – Sahan, Semih Kaya (Malatyaspor)


Atakas Hatayspor – Ittifak Holding Konyaspor 2:1

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5 Kommentare

  1. 2. Januar 2021 um 18:58

    90+4
    Schlägerei

    Ohne geht nicht

  2. 2. Januar 2021 um 18:41

    Olcan gefällt mir am besten. Gute Möglichkeit gehabt, um in Führung zu gehen

  3. 2. Januar 2021 um 18:39

    Was für eine Leistung von Falcao
    Lachmummer

    Spiel ist todes langweilig

  4. 2. Januar 2021 um 18:32

    Typisch Süper Lig
    Wenn du ne rote Karte bekommst, verwandelt sich deine Mannschaft in Hollywood
    Alle liegen am Boden, bei jedem kleinen tritt wird geschauspielert wie Jack Nicholson

  5. 2. Januar 2021 um 18:21

    Faul des Jahres geht an Emre K.