Galatasaray

Galatasaray-Trainer Terim nach Malatya-Sieg: “Möchte eine neue Mannschaft aufbauen”


Auch im zweiten Duell mit Yeni Malatyaspor binnen weniger Tage blieb der türkische Rekordmeister erfolgreich. Ein knappes 1:0 bescherte Malatya-Trainer Hamza Hamzaoglu die siebte Pleite im siebten Spiel gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Galatasaray-Trainer Fatih Terim betonte nach der Partie ausdrücklich, wie schwer sich seine Mannschaft gegen die Gelb-Schwarzen tat: „Man muss Malatya für ihren Kampfgeist loben. Für uns war es schwer bei so einem Rasen dominant aufzutreten. Am Ende haben wir alles versucht um den Siegtreffer zu erzielen. Die zweite Hälfte hat Galatasaray komplett dominiert. Es läuft ganz gut für uns. Zwei verlorene Punkte wären heute ein großer Rückschlag im Titelkampf gewesen.“ Die erste Halbserie seiner Mannschaft kommentierte Terim mit den Worten: „39 Punkte sind zu wenig. Unser größtes Manko waren die unnötigen Punktverluste.“

„Der Vorstand arbeitet weiter an Neuverpflichtungen“

Acht Tage haben die „Löwen“ noch Zeit, Spielertransfers zu tätigen – oder aber auch noch Spieler zu verkaufen. Mit Henry Onyekuru und Halil Dervisoglu stehen die ersten Neuzugänge für die Gelb-Roten fest. Nun soll auch Irfan Can Kahveci von Meister Medipol Basaksehir folgen. Terim zu den Personalplanungen: „Ich hoffe, die Transfers gehen weiter. Der Vorstand arbeitet an neuen Spielern. Wenn es klappt, freue ich mich. Falls nicht, kann man es nicht ändern. Wenn möglich, möchte ich eine neue Mannschaft aufbauen. Ein Großteil der Spieler muss Galatasaray auch später noch einen finanziellen Nutzen bringen. Das sage ich unabhängig vom Alter. Auch ältere Spieler können dieses Kriterium erfüllen. Halil und Onyekuru sind junge Talente. Wir möchten sie so schnell wie möglich einsatzbereit bekommen.“

Hamzaoglu bestätigt Trainingsboykott

Auch Youssouf Ndayishimiye ist ein Thema bei den Gelb-Roten. Malatya-Präsident Adil Gevrek bestätigte nach der Partie die Verhandlungen mit Galatasaray um den 22-jährigen Mittelfeldspieler. „Es gab bereits 1-2 Gespräche mit Galatasaray. Noch gibt es aber nichts Konkretes. Heute stand das Spiel im Vordergrund, daher haben wir auch nicht darüber gesprochen“, so Gevrek. Trainer Hamza Hamzaoglu sagte zur erneuten Niederlage gegen den Rekordmeister: „Im schlechtesten Fall hätten wir heute ein Unentschieden holen können. Doch leider haben wir am Ende sogar noch verloren. Ich gratuliere Galatasaray. Ein besseres Spiel war auf diesem Platz heute nicht möglich.“ Hamzaoglu widersprach zudem der Vereinsführung, die vor dem Galatasaray-Spiel behauptet hatte, dass der Trainingsboykott des Teams eine Erfindung der Presse gewesen sei: „Das ist richtig, die Spieler sind nicht zum Training erschienen. Wir haben finanzielle Probleme und erwarten, dass diese gelöst werden. Trainerteam und Mannschaft sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Davon sollten sich im Verein einige eine Scheibe abschneiden. Mehr kann ich zu diesem Thema heute nicht sagen.“





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2 Kommentare

  1. 25. Januar 2021 um 12:49

    Terim ist ein absoluter Dummschwätzer erzählt jedes Jahr die gleichen Märchen man wird junge Spieler holen und diese einsetzen und auf die Stars von morgen bauen bisher ist nichts passiert der jüngste Spieler der bei uns zum Einsatz kommt ist Aktürkoglu der 22 Jahre ist (Saracchi zähle ich mal nicht dazu ist ja nur ausgeliehen). Das ist ein Spieler, meinetwegen noch Saracchi das wären zwei Spieler wobei Kerem ja auch nicht wirklich viel Spielzeit bekommt. Ansonsten spielen nur Spieler die an der 30 er Grenze sind oder schon weit drüber.

    Letztes Jahr hatte er angekündigt auf die Jugend zu setzen und den Kader radikal zu verändern was sich geändert hat sehen wir alle, der Kader ist glaube ich sogar noch älter geworden.

    Der Mann ist einfach nur ein Lügner!

  2. 25. Januar 2021 um 10:53

    Wenn du ein neues Team aufbauen willst und gerade Spieler einen finanizellen Nutzen bringen sollen, darfst du keine Spieler wie Falcao, Babel und Co. verpflichten. Diese bringen uns keinen Cent in die Kasse und werden wohl zum Nulltarif wechseln.
    Finanzieller Nutzen heißt für mich junges Blut, Talente die durch ihre Einsätze Blicke der großen Vereine auf sich ziehen und dann für eine große Summe wechseln.
    Der letzte Spieler den ich so bezeichnen würde war Ozan Kabak.
    Mit unseren finanziellen Ansehen wird wohl kaum ein Talent zu uns wechseln. Von daher würde ich doch einfach mal unserer eigenen jungen Spieler die Chance geben. Was kann schon großartig schief gehen? Ja wir würden Punkte liegen lassen aber vielleicht haben wir mit etwas Glück einen dicken Fisch in unserer eigenen Reihe wie einst Kabak. Ich kenne unsere eigene Jugend zu gut, wir haben da einige Rohdiamanten die aber ihre Chance nie im Leben bei uns bekommen werden.