Fenerbahce treibt den Umbruch voran: 16-Millionen-Angebot abgelehnt, Greenwood-Poker nimmt Fahrt auf
Bei Fenerbahce laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Nachdem die Präsidentschaftswahl abgeschlossen und mit Ismail Kartal auch die Trainerfrage geklärt wurde, konzentriert sich die Vereinsführung um Aziz Yildirim vollständig auf die Kaderplanung. Dabei geht es nicht nur um mögliche Neuzugänge, sondern auch um lukrative Verkäufe und die gezielte Verstärkung mehrerer Schlüsselpositionen vor den Qualifikationsspielen zur Champions League.
Fenerbahce lehnt Angebot für Archie Brown ab
Im Mittelpunkt steht derzeit Archie Brown. Für den Linksverteidiger ging nach Informationen von TRT Spor ein Angebot von Nottingham Forest in Höhe von 16 Millionen Euro ein. Die Verantwortlichen von Fenerbahce lehnten die Offerte jedoch umgehend ab. Die Vereinsführung sieht offenbar weiteres Potenzial bei den Verhandlungen und erwartet eine verbesserte Offerte des englischen Klubs. Parallel dazu wird auch die Zukunft von Jayden Oosterwolde intensiv diskutiert. Für den niederländischen Defensivspieler erhofft sich Fenerbahçe im Falle eines Verkaufs eine Ablösesumme von mindestens 25 Millionen Euro. Darüber hinaus arbeitet der Klub weiterhin an der Verpflichtung von zwei neuen Innenverteidigern für die linke Abwehrseite. Mindestens einer der beiden Kandidaten soll ein erfahrener ausländischer Spieler sein, der sofort Verantwortung übernehmen kann.

Mason Greenwood rückt wieder in den Fokus
Auch im Angriff bahnt sich eine spektakuläre Entwicklung an. Das Thema Mason Greenwood, das bereits während des Wahlkampfs rund um die Präsidentschaft für Schlagzeilen sorgte, ist erneut auf der Tagesordnung. Demnach hat die neue Vereinsführung bereits offizielle Gespräche mit dem Umfeld des englischen Offensivspielers aufgenommen. Zudem wurde ein konkretes Angebot an dessen aktuellen Klub Olympique Marseille übermittelt.
Fenerbahce soll den Franzosen ein Paket von 35 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen angeboten haben. Marseille fordert hingegen weiterhin rund 50 Millionen Euro für den Angreifer. Besonders interessant für die Gelb-Marineblauen: Greenwood soll einem Wechsel nach Istanbul grundsätzlich offen gegenüberstehen. Dieser Umstand könnte die Verhandlungsposition von Fenerbahçe in den kommenden Wochen stärken.
Beeindruckende Zahlen sprechen für Greenwood
Die Begeisterung um den englischen Offensivspieler kommt nicht von ungefähr. In der vergangenen Saison absolvierte Mason Greenwood 45 Pflichtspiele und sammelte dabei 26 Tore sowie elf Vorlagen. Mit insgesamt 3.577 Einsatzminuten gehörte er zu den wichtigsten Leistungsträgern seines Teams. Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass mehrere europäische Klubs die Situation aufmerksam verfolgen. Laut den vorliegenden Informationen wurde sogar ein Angebot der AS Rom von Marseille abgelehnt.

Kim Min-jae kein Thema mehr – Malang Sarr rückt in den Vordergrund
Während die Greenwood-Verhandlungen laufen, hat sich bei der Suche nach einem Innenverteidiger eine andere Entwicklung ergeben. Die Rückkehr von Kim Min-jae wird es demnach nicht geben. Fenerbahce beschäftigte sich zwar mit dem früheren Publikumsliebling, entschied sich jedoch aufgrund der hohen finanziellen Rahmenbedingungen gegen eine Verpflichtung des südkoreanischen Nationalspielers.
Stattdessen richtet sich der Blick auf Malang Sarr, dessen Vertrag beim RC Lens am Monatsende ausläuft. Die Gespräche sollen positiv verlaufen, allerdings gibt es bei den finanziellen Details noch Differenzen. Dem Vernehmen nach fordert der Verteidiger ein Jahresgehalt von acht Millionen Euro, während Fenerbahce die Summe auf etwa fünf Millionen Euro reduzieren möchte. Hinzu kommt eine geforderte Unterschriftsprämie von zehn Millionen Euro, über deren Höhe und Zahlungsstruktur weiterhin verhandelt wird.
Ismail Kartal nennt seine Prioritäten
Nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank hat Ismail Kartal der Vereinsführung bereits seinen Transferplan vorgelegt. Der erfahrene Coach sieht vor allem auf drei Positionen unmittelbaren Handlungsbedarf. Demnach wünscht sich Kartal Verstärkungen auf der Position des Rechtsverteidigers, des Linksverteidigers sowie auf dem rechten Flügel. Gleichzeitig soll die Mannschaft weiterhin im bewährten 4-2-3-1-System auflaufen.
Für die anstehende Qualifikation zur UEFA Champions League plant der Trainer bereits mit dem kürzlich verpflichteten Vedat Muriqi als zentralem Stürmer. Weitere Offensivtransfers könnten nach dem Ende der Weltmeisterschaft 2026 konkretisiert werden. Fest steht bereits jetzt: Fenerbahce arbeitet gleichzeitig an Verkäufen, Vertragsverhandlungen und hochkarätigen Neuzugängen. Die kommenden Wochen versprechen daher eine der spannendsten Transferphasen der letzten Jahre.


1 Kommentar
Holt doch lieber günstige Talente statt irgendwelchen irrelevanten Spielern aus Frankreich so viel Geld zu zahlen. Oder bildet selber aus.
Genduzi ve Kante sanki ne faydasi var. 150 Milyon Euro cöpte. Wird bei den Neuen genauso!