Fenerbahce

Fenerbahce stellt Jorge Jesus vor: „Es wird keinen Kader-Umbruch geben“

Am vergangenen Freitag war es soweit. Fenerbahce hat in Anwesenheit von Präsident Ali Koc den neuen Cheftrainer für die kommende Saison vorgestellt. Wie bereits im Vorfeld angekündigt, wird der Portugiese Jorge Jesus die Geschicke bei den Gelb-Marineblauen leiten. Warum Jesus in Istanbul nur für ein Jahr unterschrieb, erklärte der 67-Jährige mit den Worten: „Wenn ich außerhalb Portugals arbeite, unterschreibe ich nie länger als ein Jahr. Wichtig ist immer, wie es sportlich läuft.“ Jesus weiter: „Es ist eine große Ehre hier zu sein. Ich kenne die Erwartungen und ich kenne die Möglichkeiten, die der Verein hat. Ich wollte einen leidenschaftlichen Verein mit leidenschaftlichen Fans. Und das ist Fenerbahce. Wir möchten Meister werden.“

„Brauchen Spieler, die Lösungen in der Offensive finden“

Vor der Meisterschaft in der Süper Lig gelte es jedoch, sich für die Gruppenphase der UEFA Champions League zu qualifizieren. Dass der Portugiese auf dem Weg dorthin nur wenig Zeit hat, weiß er. „Die erste Woche braucht man nicht mitzählen, da die Nationalspieler nicht mit dabei sind. Insgesamt haben wir fünf Wochen, in denen wir 6-7 Testspiele bestreiten möchten. Es wäre ein großer Vorteil für uns, wenn wir unsere Leistungsträger halten können.“ Mit „Leistungsträger“ meinte Jesus insbesondere Min-jae Kim. „Ich verfolge seit ungefähr 2,5 Monaten die Spiele der Mannschaft. Kim könnte in Europa in nahezu jedem Team spielen.“ Einen Kaderumbruch werde es in Kadiköy im Vergleich zu den Vorjahren auf alle Fälle nicht geben. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir versuchen, 4-5 Spieler zu verpflichten. Wir werden uns vor allem Spielern widmen, die unsere Offensive beleben. Wir brauchen Spieler, die vorne Lösungen finden und auch den Unterhaltungsfaktor bedienen können.“

Özil-Begnadigung vorerst vom Tisch

Mesut Özil soll die Lücke in der Fenerbahce-Offensive allerdings nicht schließen. Wie schon unter Ex-Trainer Ismail Kartal auch, bleibt der einstige Hoffnungsträger des Vizemeisters außen vor. Das geht zumindest aus den Aussagen des Fenerbahce-Coaches hervor: „Özil hat eine fantastische Vergangenheit. Doch ich werde die Entscheidung, die getroffen wurde, genau so weitertragen. Weder Jorge Jesus ist wichtig noch Mesut Özil. Wichtig ist Fenerbahce.“ Abschließend äußerte sich der 67-Jährige zu Vereinslegende Alex de Souza, der türkischen Medienberichten zu Folge einen Einstieg bei Fenerbahce an der Seite von Jesus abgelehnt haben soll. Jesus erklärte hierbei nur, dass es ein Gespräch mit Alex gegeben habe. „Alex hat hier Geschichte geschrieben und ist für den Verein ein absolutes Idol. Natürlich habe ich mit ihm gesprochen, bevor ich zugesagt habe.“





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1 Kommentar

  1. 6. Juni 2022 um 15:17 —

    Ich hätte mir gewünscht das Alex neben Jesus als Co Trainer fungiert hätte. Nach JJ hätte dann Alex Fenerbahce übernommen.

    Alex ist ein Zielstrebiger Typ, der sein Ziel immer vor Augen hat, sein Kapitel um Sao Paulo, wo er die U20 trainiert ist noch nicht zu Ende geschrieben.

    Erst wenn er dort seine Ziele erreicht hat, kann ich mir es vorstellen das er zurück zu Fenerbahce kommt, aber auch nicht als 2. Wahl, sondern direkt als Chefcouch.

    Nach Ali Koc´s Vorstellung steht das Spielergerüst von Fenerbahce fest.

    Grundgerüst:
    Altay,Ferdi,Kim,Szalai,Aziz,Osayi,Rossi,Crespo,Irfan und Zajc.

    Neben diesen Spielern sollen weitere, eben die 4-5 Spieler dazu verpflichtet werden.

    Also wird es auch am Spielsystem keine großen Veränderungen geben.

    Der Vorstand hat das Ziel mit Jesus und den 4-5 Spielertransfers, den aktuellen Kader weiter auszuschleifen und zu polieren.

    Wichtig hierbei wäre, welche 4-5 Spieler wir verpflichten. Wenn sie alle wie die Faust aufs Auge zum Team passen, dann steht uns wirklich nichts mehr vor dem Weg, außer wir selbst.

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