Beim Istanbuler Traditionsklub brechen alte Grabenkämpfe mit voller Wucht wieder auf und belasten den mühsam ausgerufenen Neuanfang. Der Medienunternehmer und frühere Vizepräsident von Fenerbahce, Acun Ilicali, hat schwere Vorwürfe gegen den kürzlich gewählten Vereinspräsidenten Aziz Yildirim erhoben. Grund für die lautstarke Auseinandersetzung ist eine einseitige und für den Geschäftsmann völlig überraschende Maßnahme der neuen Klubführung. In einer emotionalen Erklärung auf seinen offiziellen Social-Media-Kanälen machte der Ex-Funktionär öffentlich, dass seine bereits vollständig im Voraus bezahlte VIP-Loge im Chobani-Stadion trotz eines gültigen und langfristigen Vertrages fristlos gekündigt wurde. Diesen Schritt verurteilt er auf das Schärfste und leitet nun weitreichende Konsequenzen ein.
Vergeltung statt Einheit: Ex-Vizepräsident wirft dem Klubchef persönliche Motive vor
„Ausgerechnet von jemandem, der nach dem Ende seiner ersten Amtszeit die Miete für seine Loge nicht mehr bezahlt und das Stadion sieben Jahre lang nicht betreten hat, kommt nun zu Beginn einer Präsidentschaft, die mit Versprechen von Einheit und Zusammenhalt gestartet ist, eine bemerkenswerte Neuerung“, attackierte Acun Ilicali den neuen starken Mann im Verein frontal. Der Vertrag seiner Loge, deren Kosten er nach eigenen Angaben zur wirtschaftlichen Unterstützung des Klubs weit im Voraus beglichen hatte, sei ohne jede rechtliche Grundlage und auf völlig ungerechtfertigte Weise annulliert worden. Für den Unternehmer steht fest, dass der neue Präsident die Position missbraucht, um alte Rechnungen aus der Vergangenheit zu begleichen.
Klare Warnung an die Führungsebene: Rechtliche Schritte bereits eingeleitet
„Dass er nun, kaum wieder an der Macht, aus persönlichen Motiven und zur Begleichung alter Rechnungen rechtswidrige Entscheidungen trifft, mag vielleicht zu ihm passen. Er sollte jedoch nicht vergessen, dass er auf dem Stuhl des Präsidenten von Fenerbahce sitzt“, mahnte der ehemalige Vizepräsident eindringlich. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, wie derselbe Mann auf einer früheren Sitzung des Vereinsrats selbst noch vehement einer Loge hinterhergelaufen sei. Dass nun derartige Machtspielchen das Tagesgeschäft bestimmen, beschädigt das Ansehen des gesamten Klubs.
Der betroffene Geschäftsmann wird das Vorgehen der Vereinsführung keinesfalls kampflos akzeptieren und kündigte an, die Gerichte einzuschalten. „Mein erstes Ziel wird es sein, meine gesetzlichen Rechte wahrzunehmen, dieser von Groll und Hass geprägten Denkweise vor Gericht eine Lektion in Sachen Gerechtigkeit zu erteilen und dafür zu sorgen, dass unser Verein im Einklang mit Recht und Gesetz geführt wird“, ließ Ilicali abschließend über seine weiteren Pläne verlauten. Damit dürfte der interne Konflikt bei Fenerbahce in den kommenden Wochen die Justiz beschäftigen.


3 Kommentare
Alter du bist doch gerade mit deiner Mannschaft in die PL aufgestiegen, geh doch PL Spiele anschauen was willst du noch von uns amk?
Zerfetzt euch untereinander, kein Problem. Sir Okan gibt euch Schnuller zur Beruhigung.
Mit nuckeln und schlucken kennst dich ja am besten aus