Fenerbahce

Ersun Yanal: Fenerbahce-Flirt nimmt Formen an

Diversen türkischen Berichten zufolge habe Fenerbahce Kontakt mit Ex-Trainer Ersun Yanal aufgenommen. Dem Vernehmen nach habe sich Vizepräsident Semih Özsoy mit Yanal getroffen und diesem ein Angebot bis zum Saisonende gemacht. Yanal habe diese erste Offerte aufgrund der kurzen Vertragsdauer jedoch abgelehnt, hieß es. Die Verhandlungen würden jedoch weitergehen. Der 56-Jährige Yanal hatte Fenerbahce in der Saison 2013/14 zur 19. und bis heute letzten Meisterschaft geführt.

Comolli stellt sich hinter Koeman

Neben diesen Spekulationen betonte Sportdirektor Damien Comolli im Gespräch mit den Pressevertretern auf dem Fenerbahce Can Bartu-Trainingsgelände jedoch, dass man weiterhin an den Absprachen mit Interimscoach Erwin Koeman festhalte: „Seit unserem letzten Statement hat sich nichts geändert. Im Moment gibt es keine Veränderung“, so Comolli. Am 15. November hatte Comolli Folgendes bezüglich Koemans Zukunft beim Klub aus Kadiköy gesagt: „Wir hatten ein klares Gespräch mit Koeman. Dabei teilten wir ihm mit, dass der Vorstand ihn aktuell für den richtigen Trainer halte und er das Team im Augenblick leiten soll.“

Tekin kann Fan-Enttäuschung nachvollziehen

Auch Torhüter Harun Tekin nutzte die Gelegenheit auf dem FB-Trainingsareal um einen kurzen Plausch mit der Presse zu halten. Dabei äußerte sich der 29-Jährige über den Saisonverlauf: „Die Situation, in der wir uns derzeit befinden, ist inakzeptabel. Wir Spieler sind damit sehr unzufrieden. Das Team ist an diesem Zustand schuld und als Mannschaft müssen wir uns auch wieder aus dieser Lage befreien. Ich kann die Enttäuschung der Fans absolut verstehen. Fenerbahce muss immer um die Meisterschaft spielen“, stellte der in Izmir geborene Keeper klar.

Nationalteam immer das Ziel

Abschließend verlor Tekin noch einige Worte zu seinen persönlichen Leistungen und zur Nationalmannschaft: „In den Spielen habe ich mehr zu tun als gewohnt. Aber ich versuche dem Team so gut es geht, zu helfen. Bei den Elfmetern habe ich kein Geheimnis. Ich analysiere die gegnerischen Schützen vor den Spielen nur ganz genau. Wir haben noch drei Partien in der Hinrunde. Die wollen wir alle gewinnen. In letzter Zeit wurde ich nicht für die Nationalmannschaft berücksichtigt. Das betrübt mich natürlich. Ich will für mein Land spielen. Das entscheide aber nicht ich. Ich muss eben noch bessere Leistungen zeigen.“

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Anil P. Polat

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