Türkischer Fußball

EM-Quali: Türkei zu Gast bei Weltmeister Frankreich

Die EM-Qualifikation tritt in die heiße Phase ein. Die Türkei gastiert im Stade de France in Saint-Denis bei Paris. Im achten Spiel der Gruppe H erhofft sich die Truppe von Trainer Senol Günes auswärts bei Weltmeister Frankreich ein gutes Resultat, um der EM-Endrunde 2020 einen großen Schritt näher zu kommen. Nach sieben Spielen kommen die Türken auf 18 Punkte und führen die Gruppe gemeinsam mit Frankreich (18) an. Der Gruppendritte Island als schärfster, verbleibender Konkurrent um die ersten beiden Plätze liegt mit zwölf Zählern bereits sechs Punkte zurück. Um diesen Vorsprung beziehungsweise Vorteil vor dem direkten Duell im November so gut es geht zu wahren, erhoffen sich die Halbmond-Kicker einen Punktgewinn in Frankreich.

576. Länderspiel – Die Bilanz:

Bisher bestritt die Türkei in der 96-jährigen Länderspielhistorie des Landes 575 Duelle gegen andere Nationen. Davon waren 304 Pflicht- und 271 Testspiele. In diesem Zeitraum gab es für die „Milli Takim“ 220 Siege zu feiern, während 222 Begegnungen verloren gingen und 133 Partien unentschieden endeten. Das Torverhältnis lautet 760:822. Auf Frankreich traf die türkische Auswahl bis dato fünfmal. Dabei gelang ein Erfolg, bei vier Niederlagen und einem Torverhältnis von vier zu zwölf. Den letzten Vergleich am 8. Juni 2019 in Konya gewann die Türkei mit 2:0.

60. Begegnung unter Nationaltrainer Günes

Mit Senol Günef als Chefcoach an der Seitenlinie absolvierten die Halbmond-Kicker in nun zwei Amtszeiten insgesamt 59 Länderspiele. Die Bilanz unter Günes ist positiv. Die Türkei fuhr mit dem 67-jährigen Übungsleiter auf der Trainerbank 31 Siege ein. Zusätzlich gab es 13 Unentschieden und 15 Pleiten zu verzeichnen. Das Torverhältnis hier: 91:53. Die Pflichtspielbilanz liest sich sogar um einiges besser. In 41 Pflichtspielen holte die Türkei 26 Siege und sieben Remis, während man nur sieben Partien verlor. Das Torverhältnis: 76:32.

Der Stand in der Gruppe H im Überblick:

Voraussichtliche Aufstellungen

Frankreich: Mandanda – Pavard, Lenglet, Varane, Digne – Matuidi, Sissoko, Tolisso – Coman, Griezmann, Giroud

Türkei: Günok – Celik, Demiral, Söyüncü, Meras – Tufan, Tekdemir, Kahveci, Yazici – Tosun, Yilmaz

Schiedsrichter: Felix Brych (Deutschland)

Austragungsort: Stade de France (Saint-Denis/Paris)

Anstoß: 20:45 Uhr (MEZ)

TV-Übertragung: TRT 1, DAZN

Vorheriger Beitrag

EM-Quali: Die Startaufstellung der Türkei gegen Frankreich

Nächster Beitrag

Denizlispor verpflichtet Mehmet Özdilek als neuen Coach!

Anil P. Polat

Anil P. Polat

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

6 Kommentare

  1. Avatar
    14. Oktober 2019 um 14:20

    Heute geht es um verdammt viel. Wenn wir in Frankreich einen Punkt mitnehmen könnten, wäre das goldwert. Ich kann mir einen Punktgewinn sehr gut vorstellen, Frankreich hat einige angeschlagene Spieler wie Mbappe, Kante und Hernandez, dennoch aber eine unglaubliche Breite.
    Heute müssen die 11 Spieler mit dem Türkei Trikot einfach kämpfen und ihre Aufgaben erledigen, nur dann kann man mit Punkten rechnen. Ich will eine sehr gute Mannschaftsleistungen wie im Hinspiel sehen.
    Ich vertraue besonders auf unsere IV’s Merih und Caglar. Angst macht mir nur Umut Meras, der mir schon gegen Albanien überhaupt nicht gefallen hat. Heute muss er gegen Griezmann ran.

    Ich tippe auf ein 1-1, oder eine bittere 2-1 Niederlage. Ich hoffe natürlich auf ersteres.

  2. Avatar
    14. Oktober 2019 um 9:25

    Eine Sache wollte ich noch in Richtung von Senol Günes sagen, ein Nationalmannschafts Trainer sollte nicht mit einer Trabzonspor Krawatte in Kadiköy einlaufen. Egal ob es absichtlich war oder zufällig.

    Die Türkei befindet sich politisch aktuell in einer Situation wo der Zusammenhalt zählt und alles andere unwichtig ist. Hier sollte er eine zusammenführende Rolle einnehmen und für Frieden im Land sorgen.

    Egal ob Fenerbahce, gs, ts und bjk aktuell zählt nur die Türkei, wer das nicht versteht, der sollte auch nicht NM Trainer sein egal wie gut er ist.

    Da ist er wirklich in der Klasse sitzen geblieben der Senol Günes, traurig aber wahr.

    • Avatar
      14. Oktober 2019 um 10:25

      Die Farben der Krawatte sind unglücklich aber wie kommst du nun von einer Krawatte in die Politik? Du schaust wahrscheinlich zuviel A-Spor.
      Wenn Krieg ist, halten alle Türken zusammen. In der CL aber nicht. Traurig, nicht Wahr kleiner Fenerli57?

      Nämlich habe ich gemerkt dass du viel sinnloses schreibst wenn der Tag lang ist.

    • Avatar
      14. Oktober 2019 um 13:42

      Habe die Krawatte nicht gesehen. Waren lediglich die Farben wie TS oder auch ein TS Wappen auf der Krawatte?

      Aber moment mal, was hat das damit zu tun, dass er in Kadiköy einläuft? Ich verstehe dein Text so, dass du sagst bei der NM ist fb gs bjk ts egal, es zählt nur türkei…

      dann dürftest du aber nicht den vergleich mit kadiköy nehmen… denn dann ist das am Samstag “UNSER” Stadion gewesen und nicht feners stadion…

      also selbst an die nase fassen bevor man andere schlecht redet…

    • Avatar
      14. Oktober 2019 um 13:52

      ultraslan1905

      Also aktuell bin ich für gs in der CL, dass braucht das Land nämlich. Alles andere ist irrelevant. Mit Politik meine ich den Einmarsch in Nordsyrien, nicht Politik im Parlament. Deshalb würde ich von NM Trainer erwarten, dass er in so einer schwierigen Zeit, sich nur auf die NM konzentriert und evtl. Handlungen durchführt die das ganze Land ( alle nämlich Fußball Fanatiker) zusammenführt.

      aslan777

      Er zieht halt diese Krawatte nur im Fenerbahce Stadion an und das zum wiederholten mal und auch als BJK Trainer.

      Es zählt natürlich nur Türkei, dass hat nicht damit zu tun, dass Kadiköy Fenerbahces Stadion ist. Das wird natürlich auch für Spiele der NM genutzt.

      Weiß auch ehrlich gesagt nicht was Du willst, ob Du einfach nur stänkern willst oder Du nicht kapierst was ich schreibe.

  3. Avatar
    14. Oktober 2019 um 9:22

    Insallah werden wir es packen, es ist jetzt die Zeit gekommen wo wir diesen Sieg für unser Land bitter notwendig haben. Die Nationalmannschaft könnte hier jeden ein rießen lächeln ins Gesicht zaubern.

    Ein paar Worte zu Merih, er ist ein WAHNSINNS Spieler. Habe selten so eine Bombe in der IV gesehen, de Ligt bei Juventus kann auf der Bank Platz nehmen.