Die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft nimmt hinter den Kulissen Formen an, und der absolute Wunschkandidat steht unmittelbar vor dem Engagement. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und sein designierter Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp sind sich nach ihrer ersten Verhandlungsrunde in New York über die grundlegenden Parameter einer Zusammenarbeit einig. Wie der Verband am Samstagnachmittag in einer offiziellen Erklärung bekannt gab, wurden die „Eckpunkte eines potenziellen Vertrages“ erfolgreich verhandelt. Zu dem hochkarätigen Treffen in den USA reiste die absolute Führungsspitze des Verbandes, um den ehemaligen Erfolgscoach des FC Liverpool von der Aufgabe zu überzeugen.

Konstruktiver Austausch in Übersee: Verhandlungen gehen in die nächste Runde
Die Verbandsspitze zeigt sich nach den intensiven Gesprächen in Übersee überaus optimistisch gestimmt. In der Mitteilung des Verbandes wurden erste Details des Gipfeltreffens in Nordamerika öffentlich gemacht. Demnach führten DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke gestern in New York ein erstes intensives Gespräch mit Jürgen Klopp zur möglichen Übernahme des Amtes des Bundestrainers. Bei dem konstruktiven Austausch wurde eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte erzielt. Die Verhandlungspartner erklärten übereinstimmend, dass die Gespräche bereits in der kommenden Woche fortgesetzt werden sollen. Beide Seiten seien zudem sehr zuversichtlich, dass die Verhandlungen letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können. Gültig wird das Arbeitspapier allerdings erst, wenn eine Einigung mit dem aktuellen Arbeitgeber des Trainers erzielt und der Kontrakt final in einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung beschlossen wurde.

Das Millionen-Paket für den Erfolg: Laufzeit bis zur Weltmeisterschaft 2030 fixiert
Der geplante Kontrakt sieht eine langfristige Ära vor und beinhaltet auch die Verpflichtung des altbewährten Co-Trainer-Gespanns. Die vertraglichen Rahmendaten unterstreichen das langfristige Vertrauen in den Star-Trainer. Die sportliche Leitung des Verbandes plant für den Wunschkandidaten einen Vertrag über einen vollen WM-Zyklus bis zum Jahr 2030 ein. Um optimale Arbeitsbedingungen zu garantieren, soll der Übungsleiter seine langjährigen Vertrauten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders mitbringen, die als feste Co-Trainer eingeplant sind. Auch finanziell stößt der Verband in neue Dimensionen vor: Das jährliche Gehalt des neuen starken Mannes soll knapp über jenen sieben Millionen Euro liegen, die der inzwischen zurückgetretene Julian Nagelsmann pro Jahr kassierte.

Der Red-Bull-Kniff: Das Markenbotschafter-Modell soll die Millionen-Ablöse einsparen
Die Auflösung des laufenden Vertrages mit dem Brausekonzern erfordert kreative Lösungen der beteiligten Parteien. Die größte logistische Hürde stellt derzeit noch das bestehende Arbeitspapier des Trainers als globaler Fußball-Chef des Red-Bull-Imperiums dar, welches regulär bis zum Jahr 2029 datiert ist. Um den Übergang reibungslos zu gestalten, liegt ein kreativer Vorschlag auf dem Tisch. Demnach soll der Coach zwar nicht mehr als aktiver „Head of Global Soccer“ fungieren, dem Brausekonzern dafür aber als offizieller „Markenbotschafter“ erhalten bleiben – und das trotz eines parallelen Engagements als Bundestrainer. Durch diese Konstellation würde sich der Verband eine Ablösesumme in Millionenhöhe sparen. Um diese Details final zu klären, wird Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im Laufe der Woche für entscheidende Gespräche nach New York fliegen, wo der Wunsch-Bundestrainer derzeit als WM-Experte im Einsatz ist.

