Süper Lig

UEFA: Schlechteste Punkteausbeute der türkischen Teams seit sieben Jahren

Millionen verdient, aber kaum Punkte für die Nationenwertung geholt, so kann man die Europapokal-Saison der türkischen Teams zusammenfassen.

So schlecht, wie seit Saison 2011/12 nicht mehr

Am Donnerstag schieden mit Fenerbahce und Galatasaray die letzten beiden türkischen Vertreter in der UEFA Europa League aus. Damit ist die Europapokal-Saison 2018/19 aus türkischer Sicht beendet. Enttäuschender als das Ausscheiden der Klubs aus der Halbmond-Nation ist das Abschneiden der türkischen Vereine in der UEFA-Fünfjahreswertung. Die Türken sammelten zusammen nur 5.500 Punkte und damit so wenige Zähler wie seit sieben Jahren nicht mehr. Noch ärgerlicher ist, dass der direkte Verfolger Österreich (30.850 Punkte) im Europapokal noch zwei Teams im Rennen hat und damit weiter Punkte sammeln kann. Platz zehn, den die Türkei aktuell belegt, ist damit kurz- bis mittelfristig in Gefahr.

Spielzeiten und Punkte für die Länderwertung im Überblick

2011/12 – 5.100

2012/13 – 10.200

2013/14 – 6.700

2014/15 – 6.000

2015/16 – 6.600

2016/17 – 9.700

2017/18 – 6.800

2018/19 – 5.500

(UEFA-Koeffizient)

Daneben wurde heute bekanntgegeben, was die türkischen Klubs in dieser Europapokal-Saison für Einnahmen erzielt haben. Demnach kassierte Galatasaray am besten ab, während Medipol Basaksehir Schlusslicht unter den Süper Lig-Vertretern ist.

Die Einnahmen der türkischen Vereine in der Übersicht
  • Galatasaray: 38,6 Millionen Euro
  • Fenerbahce: 12,75 Millionen Euro
  • Besiktas: 11,55 Millionen Euro
  • TM Akhisarspor: 7,2 Millionen Euro
  • Medipol Basaksehir: 280.000 Euro

 

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Stellvertretender Chefredakteur GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

  1. Avatar
    23. Februar 2019 um 7:51

    Es ist doch ganz offensichtlich, daß es in der türkischen “Süper” lig keine konkurrenzfähige Mannschaften für den Europapokal gibt. Letztes Jahr war BJK in der CL ganz gut unterwegs, haben dann aber aus finanziellen Gründen ihre besten Spieler abgeben müssen.

    Bei GS hat man vor der CL Saison den besten Stürmer der Liga weggeschickt und ist sang und klanglos aus diesem Wettbewerb ausgeschieden. In der Winterpause hat man zwar mit Diagne den bis dato besten Süperlig Stürmer geholt, aber bei GS hat er bis auf seine neue Haarpracht nichts außergewöhnliches gezeigt. Bis jetzt ist er eine herbe Enttäuschung und hat in keinster Weise die hohe Ablösesumme die GS an Kasimpasa überwiesen hat rechtfertigen können.

    FB hat nicht mal für die Süperlig eine konkurrenzfähige Mannschaft wie will man bei dieser Gurkentruppe im Europapokal bestehen, das das unmöglich ist sollte niemanden ernsthaft wundern. Wenn man ausnahmslos Spieler zusammenkauft die keine Tore schießen können, dann fliegt man aus allen Wettbewerben raus, das würde ich als logische Konsequenz bezeichnen.

    Für mich herrscht in der Süperlig schlechter, technisch schwacher und viel zu langsamer bzw. antiquierter Fussball. Die Spieler sind schlecht, die Funktionäre sind schlecht, die Jugendarbeit ist schlecht, der Verband wird von ahnungslosen geführt, die Schiedsrichtervereinigung gleicht einer geschlossenen Mafiaorganisation, es gibt doch nichts positives über den türkischen Fussball zu sagen oder?

    Das man unter diesen Umständen im Europapokal nicht sportlich erfolgreich sein kann ist doch normal. Das türkische Funktionäre trotzdem jedes Jahr so hohe Ziele wie den Finaleinzug nennen ist einfach absolut bescheuert und dumm.

    Übrigens macht es hier nur dann Sinn Kommentare zu schreiben, wenn sich auch andere User an der Diskussion beteiligen, ansonsten habe ich auch keine große Lust hier irgendwelche Kommentare zu posten… Nur mal so als Info…