Türkischer Fußball

Türkei-Trainer Senol Günes: „Die Ausländeranzahl muss reduziert werden“

Senol Günes äußerte sich bei der Sitzung der Handelskammer in Izmir zu der wirtschaftlichen Situation der türkischen Klubs und zielte dabei wieder einmal auf die Anzahl der ausländischen Spieler ab. Der Nationaltrainer der Türkei kritisierte die sich verschlechternde finanzielle Lage der Vereine, ohne dass sich dabei der Fußball verbessere.

„Ausländische Spieler verursachen Punktabzüge“

Günes erklärte mit Hinweis auf Mannschaften, die aus wirtschaftlichen Gründen auf den eigenen Nachwuchs zurückgreifen mussten und erfolgreich wurden, dass dieser Schwerpunkt beibehalten werden sollte: „Dieselben Klubs sind nach einiger Zeit wieder rückfällig geworden. Sie kommen nicht aus diesem Hamsterrad heraus. Daher bin ich gegen Transfers von ausländischen Spielern. Sobald die Mannschaften ein gewisses Level erreicht haben, begnügen sich die Funktionäre nicht mehr mit einfachen ausländischen Spielern, sondern wollen Marken verpflichten. Diese Spieler werden toll empfangen und mit vielen Problemen wieder weggeschickt. Für die meisten Punktverluste in unserem Land sind ausländische Spieler verantwortlich.“

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„Ausländische Spieler müssen in der heimischen Währung bezahlt werden“

Ferner kritisierte der 67-Jährige die Bezahlung der Spieler aus dem Ausland: „Meines Wissens nach gibt es bei Trabzonspor, Aytemiz Alanyaspor, Demir Grup Sivasspor und Medipol Basaksehir keine Probleme mit den Gehaltszahlungen. Diese Teams spielen in der Liga oben mit. Sollten sie zwei bis drei Monate lang Zahlungsschwierigkeiten haben, bin ich mir sicher, dass sie ebenfalls Probleme mit den Spielern bekommen. Die Gehälter der ausländischen Spieler sollten in Lira gezahlt werden.“

„Die Entwicklung von Ozan Tufan ist großartig“

Die beachtliche Wende in der Karriere von Ozan Tufan ist Günes nicht entgangen: „Zwischenzeitlich war seine Karriere nahezu vorbei. Er war von der Bühne verschwunden. Nachdem er von Alanyaspor zurückgekehrt ist, hat er aber die Kapitänsbinde bei einem Weltklub wie Fenerbahce übernommen. Diese Schwankungen sind normal. Meiner Meinung nach ist er noch immer nicht zu hundert Prozent zurückgekehrt. Er muss mit diesen Schwankungen umgehen können.“

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

4 Kommentare

  1. Avatar
    28. Februar 2020 um 19:14

    Siktir git ordan pesevenk. Als du bei Besiktas 10 Ausländer und einen Türken aufgestellt hast hat dich das doch auch nicht gejuckt. Ich hasse solche Menschen. Als Nationaltrainer kannst du deine Fesse aufreißen weil du getwungener Maßen nur Türken aufstellen darfst. Ich sags euch der Typ würde in der Nati auch Ausländer aufstellen wenn das gehen würde.

  2. Avatar
    28. Februar 2020 um 17:40

    Naja als er Trainer von BJK war, kamen solche Aussagen komischerweise nicht. Und genau das kann ich nicht nachvollziehen.
    Wenn dich so viele Ausländer im Team stören, dann setz diese doch nicht ein. So einfach ist das.
    Bei den Gehältern gebe ich ihm Recht, jeder sollte in der gleichen Währung bezahlt werden, aber dann kommen auch die ausländischen Spieler einfach nicht.

  3. Avatar
    28. Februar 2020 um 17:39

    Ein Vollidiot, dieser Depp!! Was braucht es mehr als Erfolg?

  4. Avatar
    28. Februar 2020 um 17:18

    wegen so welchen köpfen wie dir verlieren wir pkt… sry, es läuft gut bei unserer nationalmannschaft… doch du warst der jenige, der auch alle ausländer hat spielen lassen bei besiktas… und das würdest du wieder tun… man sollte nach leistungen aufstellen, nicht nach nationalität…