Süper Lig

Süper Lig: Was kassiert der Meister?

Mit Besiktas (81 Punkte), Galatasaray (81) und Fenerbahce (79) kämpfen drei Vereine am finalen Spieltag der Süper Lig um den Titel. Am Samstag wird sich in den parallel stattfindenden Partien (ab 19:30 Uhr MEZ) in einem echten Herzschlagfinale entscheiden, wer türkischer Meister der Saison 2020/21 wird und damit auch, was der siegreiche Klub finanziell einnimmt.

So sieht es in der Türkei aus

Der TFF schüttet für den Meister eine Sondersumme von zehn Millionen TL (ca. 975.000 Euro) aus. Auch der TV-Rechteinhaber überweist dem neu gekürten Titelträger gesondert 3,2 Millionen TL (ca. 312.000 Euro) extra. Insgesamt erhielten unter anderem Besiktas und Galatasaray, wenn sie ihren letzten Saisonspiele gewinnen und am Ende auf 25 Siege und sechs Remis kommen getrennt von den Meisterprämien 63 Millionen TL (ca. 6,14 Millionen Euro). Bei Fenerbahce wäre es ein geringfügig niedrigerer Betrag, da man einmal mehr unentschieden gespielt hat.

Königsklasse lässt Kasse richtig klingeln

Darüber hinaus sieht es danach aus, dass der türkische Meister sich vorläufig zum letzten Mal direkt für die lukrative UEFA Champions League-Phase qualifizieren wird. Damit wären weitere gut 40 Millionen Euro an Einnahmen gesichert. Außerdem hat der Klub die Chance in der kommenden Saison in der Champions League pro Sieg 2,7 Millionen Euro und pro Unentschieden 900.000 Euro in die Vereinskasse zu spülen. Alles in allem würde der türkische Meister somit mit 600 Millionen TL (ca. 58,52 Millionen Euro) einstreichen, natürlich etwaige Sonderzahlungen und Prämien mit einkalkuliert, so „NTV Spor“.





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2 Kommentare

  1. 13. Mai 2021 um 19:21

    Falls türkische Süperligmannschaften unbedingt am Europapokal teilnehmen wollen, dann gehören sie aufgrund ihrer Spielqualität weder in die CL noch in die EL, sondern in die neu geschaffene UEFA Conference League.

    Dort können sie dann gegen europäische No Name Teams aus Lettland, Littauen, Moldavien und Co. antreten. In der CL haben türkische Teams nichts verloren genauso wenig in der EL, dort hätten wir Null Komma Null Chancen.

    Ich glaube einfach nicht, dass es in der türkischen Süperlig eine Mannschaft gibt die solche Mittelklasse Teams wie Villareal, Roma, Arsenal oder Granada schlagen können.

    Ab nächster Saison werden wir nie mehr wieder eine türkische Mannschaft in der CL sehen, da türkische Mannschaften egal wie sie auch heißen die CL Qualifikation niemals überstehen werden.

    Und das liegt einfach daran, dass 19 von 21 Süperlig Mannschaften einen türkischen Trainer auf der Bank sitzen haben die von modernem Fussball nichts aber auch gar nichts verstehen.

    Das einzige was türkische Trainer können ist diese Anadolu „kapancik“ Taktik zu praktizieren, das hat aber mit modernem und schnellem Fussball nach europäischen Qualitätsstandards absolut gar nichts zu tun.

    Jemand der mir einen Emre Belözoglu als „FB Cheftrainer“ verkaufen möchte obwohl der Vogel nicht mal eine Trainer Pro Lizenz besitzt hat von Fussball absolut gar keine Ahnung.

    In der heimischen Süperlig kannst du vielleicht einen Emre Belözoglu ohne Trainer Pro Lizenz auf die Trainerbank setzen, aber im Europapokal kicken sie dich ohne Trainer Pro Lizenz mit einem saftigen Arschtritt aus sämtlichen Stadien, so einfach ist das ganze.

  2. 13. Mai 2021 um 18:02

    Einfach lächerlich wie wenig man in der türkischen Liga als Meister kassiert. Wenn man Schulden abbauen will, dann führt nichts daran vorbei, dass man an der CL teilnimmt. Ich höre oft das Argument, dass man nicht an der CL teilnehmen will weil man sowieso Kanonenfutter für die anderen Mannschaften ist aber das ist einfach die falsche Sichtweise. Alleine durch eine Teilnahme kassiert man 30 Millionen an Prämien und Fernsehgeldern, dazu kommen noch 2,7 Millionen bzw. 900.000 Tausend für einen Sieg und ein Unterschied. Außerdem könnte man durch einen 3. Platz weiter an der Europa League teilnehmen und noch mehr Geld verdienen. Also alleine schon finanziell lohnt sich eine Teilnahme an der Champions League.